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Kolumne Nachgerechnet: Wenn Anleger nur noch Bahnhof verstehen

Informationsblätter sollten es Anlegern einfacher machen, die richtigen Finanzprodukte zu finden. Doch statt Transparenz schaffen die Info-Papiere neue Verwirrung. Das Kauderwelsch hinterlässt Sparer ratlos.

DüsseldorfKennen Sie den Unterschied zwischen einer Stufenzinsanleihe, einem Zwei-Phasen-Bond und einer Schatzanleihe? Nein? Dann sind Sie nicht allein. Es sind alles werbewirksame Fantasienamen für ein ähnliches Produkt: Der Sparer leiht der Bank Geld und bekommt dafür einen über die Jahre steigenden Zins.

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Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht? Mit blumigen Produktnamen, komplexen Erklärungen und mathematischen Formeln bombardieren viele Anbieter in sogenannten Produktinformationsblättern den Bankkunden. Dabei sollten diese Handzettel, die seit Juli vorgeschrieben sind, eigentlich beim Sparer für besseren Durchblick sorgen.
Kaum verständlicher als eine Doktorarbeit

Kurz und bündig sollen sie erklären, wie ein Zertifikat oder ein anderes Finanzprodukt funktioniert. Doch die Beschreibungen sind kaum verständlicher als eine Doktorarbeit, hat Kommunikationsexperte Frank Brettschneider von der Universität Hohenheim festgestellt. Die Wertpapieraufsicht Bafin hat gerade nachgelegt. Schwer vergleichbar, unvollständig und häufig sehr komplex seien die Informationsblätter. Die Verwirrung fängt schon bei den Namen an. "Anleihe" klingt nach sicher. "Bond" auch. Doch unter Risiken führt wenigstens die Deutsche Bank für ihre Schatzanleihe klar auf: "Die Anleihe ist mit dem Insolvenzrisiko der Deutschen Bank behaftet." Sie unterliege weder der gesetzlichen noch der freiwilligen Einlagensicherung.

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Grundlagen verschiedener Investments: Wie Anleger die passenden Produkte auswählen und Risiken vermeiden.

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Manches ist aber auch wirklich schwer zu erklären. Das Duo-Rendite-Garant-Zertifikat der DZ-Bank etwa macht die Verzinsung von der Entwicklung von zehn Aktien abhängig - mit zwei Barrieren. Besonders hoch ist die Rendite wohl trotzdem nicht: Sie soll im ersten Jahr unter einem Prozent liegen.

  • 14.12.2011, 14:00 UhrAnonymer Benutzer: Uwe_Traurig

    Mit dem Hintern abwischen sind wohl in erster Linie die Zockerpapiere der DZ Bank gemeint. Diese Bank betrieb und betreibt weit mit "sich-bereichern-am-kleinen-Mann" mit Volksbanken das Geschäft. Eine miese Art der Geldbeschaffung, mit dem sich heute die Gerichte (siehe Umtriebe um die maroden DG Fonds) beschäftigen müssen. Wer stoppt das Kasino????

  • 12.12.2011, 23:45 UhrAnonymer Benutzer: Trueffelsucher

    Wer ist Schuld an der babylonischen Verwirrung? Die Emittenten selbst. Leider haben Politik und Banken den Leitszins de facto auf 0 gedrückt. Nur Derivate bieten erfahrenen Anlegern noch die Chance Renditen von durchschnittl. 8-10% p.a.zu erwirtschaften. Wer im Internet
    www.trueffelsuche.com anklickt findet zur Zeit ca 60'000 Aktienanleihen mit kaufmännisch verständlichen Hochrechnungen und Preiskontrollen. Verlustfallen sind deutlich rot gekennzeichnet und können nach vollzogen werden. Einfach mal ausprobieren und die Tricks oder Erfolge der Allgemeinheit verraten - wäre mein Vorschlag.

  • 12.12.2011, 11:21 UhrAnonymer Benutzer: aruba

    Guten Tag,... Liebe Frau Hussla;..... Sie duerfen es nicht sagen;...... aber Ich darf. Der Kunde sollte sich den Hintern mit dem ganzen Krempel abwischen;.... das ganze dient nur einem Ziel:..... die Kunden zu belumpen zu betruegen und zu bestehlen. Sie haben voellig Recht. Besten Dank

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