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Fußball Bundesliga: Augsburg: Seinsch stärkt Rettig den Rücken

Präsident Walther Seinsch vom FC Augsburg hat Manager Andreas Rettig den Rücken gestärkt. "Ich wünsche mir, dass Andreas Rettig den Vertrag verlängert", sagte Seinsch.

Rückendeckung für Manager Andreas Rettig Quelle: SID
Rückendeckung für Manager Andreas Rettig Quelle: SID

Augsburg (SID) - Präsident Walther Seinsch vom Fußball-Bundesligisten FC Augsburg hat Manager Andreas Rettig den Rücken gestärkt. "Ich wünsche mir, dass Andreas Rettig den Vertrag verlängert", sagte Seinsch am Freitagnachmittag. Als Missverständnis wertete er Aussagen vom vergangenen Montag, wonach Rettig an der unglücklichen Transferpolitik des Aufsteigers die alleinige Schuld trage: "Das war nicht meine Absicht."

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Seinsch betonte, er habe sich bei seinen Äußerungen am Montag vor dem Augsburger Presseclub selbst an die Nase fassen wollen. "Nach dem Motto 'der Fisch stinkt immer am Kopf zuerst?, wollte ich mich selbst kritisieren, hatte aber in der Wir- statt in der Ich-Form gesprochen. Daher sagte ich, dass wir uns beim Spielerkauf viel Arbeit gemacht hatten, das Ergebnis war aber unbefriedigend. Das wurde so ausgelegt, als ob ich Kritik an Rettig übe."

Rettig hatte die Aussagen von Seinsch aber ohnehin nicht falsch verstanden. "Ich sage ganz klar: Ich hatte noch nie solch eine hohe Jobzufriedenheit, wie in diesem Klub", betonte er, ließ seine Zukunft in Augsburg aber offen: "Ich habe gesagt, dass ich das Jahr gerne sacken lassen würde und dann im Januar sage, in welche Richtung es geht. Es kann sein, dass es dann woanders hingeht, oder ich hier bleibe."

Zunächst aber wollen Seinsch, Rettig und Trainer Jos Luhukay beim Tabellenletzten gemeinsam weiter am Klassenverbleib arbeiten, beginnend mit dem Spiel am Samstag gegen den VfL Wolfsburg (15.30 Uhr/Sky und Liga total!). "Ich sehe das nicht als Schicksalsspiel", versicherte Luhukay, "was die Mannschaft bisher gezeigt hat, daran kann man anknüpfen. Wir können mithalten und auch gewinnen, das hat man vom ersten Spiel an gesehen."

Auch Rettig warnte davor, das Bundesliga-Schlusslicht, dem derzeit vier Punkte auf einen Nichtabstiegsplatz fehlen, vorzeitig abzuschreiben. "Jetzt haben wir so lange für die Bundesliga gekämpft. Wir werden alles, was wir haben, einbringen, damit wir die Klasse halten. Im Winter ist nach meiner Erinnerung noch niemand abgestiegen", sagte er. Hauptproblem des FCA: In den bislang 13 Spielen hat die Mannschaft nur elf Tore erzielt.

Darüber hinaus hat der Aufsteiger nach wie vor mit den Verletzungen von potenziellen Stammspielern zu kämpfen. Am Samstag wird ein weiteres Mal auch Torhüter Simon Jentzsch nicht einsatzbereit sein. "Simon Jentzsch hat es Anfang der Woche im Training versucht, aber es ist noch zu früh für ihn", sagte Trainer Luhukay am Freitag.

Quelle: SID
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