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Fußball-Bundesliga: Frankfurt enttäuscht gegen Nürnberg

Eintracht Frankfurt hat auf seiner Jagd nach den Europapokal-Plätzen einen Dämpfer hinnehmen müssen. Gegen den 1. FC Nürnberg kamen die Hessen nicht über ein 0:0 hinaus.

Luftduell: Markus Feulner (l.) und Bamba Anderson. Quelle: SID
Luftduell: Markus Feulner (l.) und Bamba Anderson. Quelle: SID

FrankfurtEintracht Frankfurt hat auf seiner bislang so eindrucksvollen Jagd nach den Europapokal-Plätzen der Fußball-Bundesliga einen Dämpfer hinnehmen müssen. Gegen den auswärts so schwachen 1. FC Nürnberg kam das Team von Trainer Armin Veh nicht über ein 0:0 hinaus und muss sich bei Torwart Kevin Trapp bedanken, immerhin einen Punkt ergattert zu haben. Der U21-Nationaltorhüter hatte den Aufsteiger vor allem in der ersten Hälfte mit glänzenden Paraden im Spiel gehalten.

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Für Brisanz hatten vor der Begegnung die verschärften Sicherheits- und Kontrollmaßnahmen gesorgt. Die Frankfurter Polizei hatte die Partie als "Problemspiel" eingestuft und sich entsprechend aufgestellt - ein Großteil der Nürnberger Fans regierte mit einem Stimmungsboykott und ließ den Gästeblock für die ersten 30 Minuten halbleer.

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Veh hatte trotz der unterschiedlichen Tabellenkonstellation von einem "Spiel auf Augenhöhe" gesprochen - und sollte recht behalten. Zwar begannen die Hessen vor rund 44.000 Zuschauern gewohnt engagiert und übernahmen früh die Kontrolle über das Spiel, vor dem Nürnberger Strafraum fehlte aber zunächst die letzte Konsequenz, wie bei dem Schuss des Japaners Takashi Inui nach zwölf Minuten.

Die Gäste folgten Vehs Prognose, die Eintracht "zu locken" und beschränkten sich in der ersten Halbzeit auf ihr Konterspiel, mit dem allerdings in den vergangenen acht Auswärtsspielen kein Sieg gelungen war. Timothy Chandler, der neun Jahre lang das Eintracht-Trikot getragen hatte, vertändelte gegen Inui (15.).

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Nach 22 Minuten musste dennoch Trapp in höchste Not retten, als er den Schuss von Mike Frantz glänzend hielt. Im Anschluss verhinderte der U21-Nationaltorwart noch zweimal die Gäste-Führung gegen Stürmer Tomas Pekhart (25./34.). Auf der Gegenseite hatte sich zwischenzeitlich Alexander Meier mit einem Distanzschuss versucht, der aber nur das Außennetz streifte (30.). In der Folge wurde der Aufsteiger wieder etwas stärker, konnte aber bis zum Halbzeitpfiff von Schiedsrichter Christian Dingert (Thallichtenberg) keine entscheidenden Akzente mehr setzen.

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"Sich für keinen Weg zu schade und für den anderen da zu sein", hatte FCN-Trainer Michael Wiesinger vor dem Spiel gefordert und seiner Spieler behielten diese Marschroute auch zu Beginn der zweiten Hälfte bei. Die Gäste machten es den Hausherren zunehmend schwerer, deren in dieser Saison so erfolgreiches Offensivspiel aufzuziehen.

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Nach 52 Minuten fand Inui dennoch eine Lücke, scheiterte mit seinem schwachen Schuss aber an FCN-Torwart Raphael Schäfer. Beste Spieler der Eintracht waren Trapp und mit Abstrichen Inui, bei den Gästen überzeugten Timmy Simmons und Markus Feulner.

Quelle: SID

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