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Fußball Bundesliga: Personalsituation in Augsburg weiter angespannt

Die Personalsituation beim FC Augsburg bleibt kritisch. Im Heimspiel gegen Hannover 96 am Samstag fehlen dem bisher sieglosen Aufsteiger sieben Spieler.

Muss wieder umstellen: Trainer Jos Luhukay Quelle: SID
Muss wieder umstellen: Trainer Jos Luhukay Quelle: SID

Augsburg (SID) - Die Personalsituation beim FC Augsburg bleibt kritisch. Im Heimspiel gegen Hannover 96 am Samstag (15.30 Uhr/Sky und Liga total!) fehlen dem bisher sieglosen Aufsteiger in die Fußball-Bundesliga sieben Spieler wegen verschiedener Verletzungen, darüber hinaus ist Sebastian Langkamp wegen der Gelb-Roten Karte aus dem Spiel am vergangenen Samstag bei Hertha BSC Berlin (2:2) gesperrt. Trainer Jos Luhukay stehen noch 17 Spieler zur Verfügung.

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Aus dem Unentschieden vom vergangenen Wochenende, dem dritten in sechs Spielen, schöpft der Augsburger Trainer Zuversicht. "Auf die Art und Weise, wie die Mannschaft gespielt hat, wäre immer mehr drin gewesen", sagte Luhukay am Freitag, betonte aber: "Wir müssen im Abwehrverhalten zulegen. Offensiv mache ich mir keine großen Gedanken. Unser Ziel ist, zu null zu spielen und das eine oder andere Tor zu erzielen. Wir wollen uns den ersten Heimsieg erarbeiten."

Die anhaltenden Verletzungen und Sperren haben vor allem die Abwehr des Aufsteigers verwundbar gemacht. "Letztes Jahr konnten wir uns immer auf die Defensive verlassen", sagte Luhukay, "jetzt müssen wir ständig die Abwehr ändern. Wenn sich der Kader wieder mehr in die Breite aufstellt, werden wir flexibler werden und dann auch Punkte holen." Immerhin: In der kommenden Woche kehren Dominik Reinhardt und Andrew Sinkala ins Mannschaftstraining zurück, Stephan Hain und Thorsten Oehrl absolvieren bereits Lauftraining.

Erst drei Punkte, dazu die Personalsorgen: Manager Andreas Rettig schließt deshalb nicht aus, dass der FC Augsburg seinen Kader nochmal verstärken wird - allerdings nicht um jeden Preis. "Wir haben die Antennen ausgefahren und hätten bereits jetzt wirtschaftlich gesehen Transfers tätigen können", sagte Rettig, bei den potenziellen Kandidaten aber habe das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht gestimmt. "Wir bereiten uns für das nächste Transferfenster vor, aber da gilt das Gleiche wie jetzt. Wenn einer kommt, dann muss der erste Elf spielen."

Quelle: SID
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