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Fußball Bundesliga: Polter rettet Nürnberg gegen 96 einen Punkt

Der 1. FC Nürnberg hat dank Sebastian Polter seine starke Heimserie gerettet und einen wichtigen Punkt im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga erkämpft.

Der Nürnberger Sebastian Polter (re.) trifft in der Nachspielzeit gegen den Hannoveraner Torwart Ron-Robert Zieler zum 2:2-Endstand. Quelle: dpa
Der Nürnberger Sebastian Polter (re.) trifft in der Nachspielzeit gegen den Hannoveraner Torwart Ron-Robert Zieler zum 2:2-Endstand. Quelle: dpa

NürnbergDie Mannschaft von Trainer Michael Wiesinger kam durch das Last-Minute-Tor des Jokers (90.+2) noch zu einem 2:2 (0:1) gegen Hannover 96. Die Mannschaft von Trainer Mirko Slomka holte nach zuvor fünf Auswärtspleiten am Stück zumindest wieder mal einen Punkt in der Fremde.

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Allerdings verlor Hannover mit dem Remis erst einmal den direkten Kontakt zu den internationalen Plätzen, während die Franken nun schon seit acht Heimspielen in Folge ohne Niederlage sind und weiter einen komfortablen Abstand zum Tabellenkeller haben.

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Drei Tage nach der Hinspielpleite in der Europa League bei Anschi Machatschkala trafen Szabolcs Huszti (41.) und Didier Ya Konan (68.) für die 96er, die sich nach schwachem Beginn im Spielverlauf steigerten und so den Punkt verdienten. Nürnberg hatte dagegen anfangs seine stärkste Phase und verlor aber nach und nach seinen Faden. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich von Timm Klose (53.) reichte es aber zumindest noch zum Unentschieden.

Die Slomka-Elf startete zu umständlich. Kombinationen endeten in Fehlpässen, lange Bälle fanden kaum einmal einen Adressaten. Der Club hatte mehr Zug zum Tor und agierte zielgerichteter. Große Möglichkeiten blieben nur aus, weil vor allem die 96-Innenverteidiger Johan Djourou und Christian Schulz aufmerksam waren.

Dennoch war der Defensive der Slomka-Elf anzumerken, dass sie um Stabilität ringt. Dass die in Pflichtspielen über 60 Gegentore nicht von ungefähr zustande gekommen sind, war ersichtlich. Im Vergleich zur äußerst konteranfälligen Elf, die am Donnerstag in Russland auflief, hatte Slomka immerhin versucht, mit Hiroki Sakai und Christian Pander auf den Außenseiten für mehr Sicherheit zu sorgen.

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