
Stuttgart (SID) - Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart wird seine Stürmersuche nicht unter allen Umständen fortsetzen. "Wir werden nicht auf Teufel komm raus etwas machen. Nur wenn einer vom Profil her passt, der anders ist als unsere Stürmertypen, sind wir interessiert", sagte Trainer Bruno Labbadia vor dem Rückrundenauftakt am Samstag bei Schalke 04 (15.30 Uhr/Sky und Liga total!).
Gleichwohl gab Labbadia zu, dass der VfB den Markt weiter intensiv beobachten werde. "Wir halten die Augen offen, konzentrieren uns aber erst mal auf die Stürmer, die wir da haben", sagte er. Zuletzt war unter anderem Srdjan Lakic vom VfL Wolfsburg als möglicher Zugang ins Gespräch gebracht worden.
Weitere Kommentare vermied der Coach allerdings, da das anstehende Spiel "viel wichtiger" sei. Auf Schalke fordert Labbadia gerade von seinen Angreifern aber mehr Durchschlagskraft. "Da muss mehr kommen, das habe ich ihnen gesagt. Wir müssen wieder dahin kommen, dass wir ergebnisorientiert und geduldiger spielen".
Seine Mannschaft müsse im Angriff "effektiver und genauer agieren", dann sei der VfB "nur schwer zu schlagen", sagte Labbadia, der dennoch gerade von der Offensive der Schalker um Raul und Klaas-Jan Huntelaar mit viel Respekt spricht: "Sie sind vorne sehr, sehr stark besetzt. Dazu merkt man die Handschrift von Huub Stevens, der eine unheimliche Disziplin reinbekommen hat".
Verzichten muss Labbadia gegen die Königsblauen auf Christian Gentner sowie die drei beim Afrika-Cup weilenden Arthur Boka, Ibrahima Traoré und Mamadou Bah. Nach seinem auskurierten Muskelfaserriss sei Shinji Okazaki dagegen "eine Option".