
London (SID) - Ohne die üblichen Handshakes der gegnerischen Mannschaften vor dem Anpfiff hat am Samstag im englischen FA-Cup die Begegnung zwischen den Queens Park Rangers und Ex-Meister FC Chelsea begonnen. Die Streichung der obligatorischen Geste aus dem offiziell festgelegten Programm des nationalen Fußball-Verbandes FA erfolgte auf Antrag beider Klubs mit Blick auf die am Mittwoch (1. Februar) stattfindende Gerichtsanhörung von Chelseas Nationalmannschaftskapitän John Terry wegen angeblich rassistischer Beschimpfungen von QPR-Profi Anton Ferdinand.
Ferdinand hatte die Vorwürfe nach dem Duell beider Teams am 23. Oktober 2011 erhoben. Die Staatsanwaltschaft sieht die Anschuldigungen durch Internet-Videos belegt und hatte daraufhin das Verfahren gegen Terry eingeleitet. Chelseas Spielführer bestreitet die Vorwürfe und bezeichnet den Vorgang als eine Hetzkampagne gegen seine Person.