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Fußball FIFA: FIFA: Verschiebung der Altersgrenzen-Entscheidung

Das Exekutiv-Komitee der FIFA hat auf seiner Sitzung beschlossen, die Entscheidung über Altersgrenze und Häufigkeit der Mandate auf den FIFA-Kongress 2014 verschieben zu lassen.

Für Blatter ist Leistung keine Frage des Alters Quelle: SID
Für Blatter ist Leistung keine Frage des Alters Quelle: SID

Port Louis (SID) - Das Exekutiv-Komitee des Fußball-Weltverbandes FIFA hat auf seiner Sitzung auf Mauritius beschlossen, die Entscheidung über die Altersgrenze und die Häufigkeit der Mandate auf den FIFA-Kongress 2014 verschieben zu lassen. Eine entsprechende Entschließung soll auf dem Kongress am Freitag (31. Mai) auf Mauritius verabschiedet werden. Eine weitere Analyse sei vonnöten, ein Konsens zwischen den Mitgliedsverbänden und den Konföderationen sei nicht erzielt worden, hieß es in einer FIFA-Pressemitteilung.

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FIFA-Präsident Joseph S. Blatter hatte sich zuvor einmal mehr gegen eine Altersgrenze für Fußball-Funktionäre im Weltverband ausgesprochen. "Persönlich habe ich immer betont, gegen die Altersgrenze zu sein, da dies meiner Auffassung nach kein relevantes Kriterium ist, da schließlich nicht jeder mit 60, 70, 80 usw. die gleiche Leistung bringt. Man könnte es sogar als diskriminierend werten. Die Leidenschaft macht den Unterschied aus", hatte der 77-Jährige fifa.com gesagt.

Blatter ist hingegen dafür, "die Anzahl der Mandate zu beschränken, schließlich ist es eine Regel, die auch in vielen anderen Demokratien Bestand hat. Dann müsste das aber auch für jeden gelten". Der Schweizer selbst will allerdings 2015 nach Ablauf seiner vierten Amtszeit als FIFA-Chef möglicherweise erneut kandidieren.

Gleichzeitig unterstützt das Exko - zu den Teilnehmern gehört auch Ex-DFB-Präsident Theo Zwanziger - die von der zuständigen Task Force erarbeitete Resolution gegen Rassismus und Diskriminierung. Scheich Salman Bin Ebrahim Al Khalifa (Bahrain), Präsident der asiatischen Konföderation AFC, Eugenio Figueredo (Uruguay) als Chef der südamerikanischen Konföderation CONMEBOL und US-Verbands-Boss Sunil Gulati (USA) nahm auf Mauritius erstmals an einer Exekutiv-Sitzung teil.

Quelle: SID
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