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Fußball Hallen-Pokal: 1. FFC Frankfurt gewinnt Hallenpokal der Frauen

Pokalsieger 1. FFC Frankfurt hat die Erfolgsserie des Frauenfußball-Meisters 1. FFC Turbine Potsdam gestoppt und zum siebten Mal den DFB-Hallenpokal gewonnen.

Beste Spielerin des Turniers: Dzsenifer Marozsán Quelle: SID
Beste Spielerin des Turniers: Dzsenifer Marozsán Quelle: SID

Magdeburg (SID) - Pokalsieger 1. FFC Frankfurt hat die Erfolgsserie des Frauenfußball-Meisters 1. FFC Turbine Potsdam gestoppt und zum siebten Mal den DFB-Hallenpokal gewonnen. In Magdeburg gewann die Mannschaft von Trainer Sven Kahlert vor einer Rekordkulisse das Finale der 18. Auflage gegen den FCR Duisburg mit 4:0. Potsdam, das den wichtigsten Hallenwettbewerb der Frauen zuletzt dreimal in Folge gewonnen hatte, war nach drei überzeugenden Vorrundensiegen im Viertelfinale im Neunmeterschießen am SC Bad Neuenahr gescheitert.

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"Ich muss meiner Mannschaft ein Riesenkompliment machen. Wir haben uns von Spiel zu Spiel gesteigert und nicht unverdient gewonnen", sagte Kahlert.

Die Frankfurter Tore im Endspiel erzielten die japanische Weltmeisterin Saki Kumagai, Svenja Huth und Nationalspielerin Lira Bajramaj (2). Die Hessinnen, bei denen Dzsenifer Marozsán als Torschützenkönigin und beste Spielerin des Turniers ausgezeichnet wurde, hatten sich im Halbfinale in einem Neunmeter-Krimi mit 9:8 gegen das Überraschungsteam des Hamburger SV durchgesetzt. Duisburg hatte Bad Neuenahr mit 2:1 ausgeschaltet.

Das Turnier der zwölf Bundesligisten, das zum dritten Mal in Folge in Magdeburg ausgetragen wurde, fand vor einer Rekordkulisse statt. 4682 Zuschauer kamen trotz der für das deutsche Team enttäuschenden WM im Sommer 2011. "Die Stimmung war sensationell, da muss man den Zuschauern auch etwas zurückgeben", sagte Potsdams Trainer Bernd Schröder. Damit wurde die Bestmarke aus dem Jahr 2010 (4341) geknackt, eine ausverkaufte Halle (4804) jedoch knapp verfehlt.

Unter den Zuschauern waren der komplette Stab um Bundestrainerin Silvia Neid sowie DFB-Direktorin Steffi Jones und Nationalmannschaftsmanagerin Doris Fitschen. "Das ist eine schöne Kontaktbörse und eine gute Gelegenheit, das Produkt Frauenfußball zu zeigen", sagte Neid. Ihre Spielerinnen zeigten sich äußerst zugängig und schrieben geduldig Tausende Autogramme.

Den zwölf Mannschaften bleiben bis zur Fortsetzung der Bundesliga-Saison noch vier Wochen Zeit.

Quelle: SID
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