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Fußball Nationalmannschaft: Kanzlerin Merkel kommt erst wieder zum Finale

Bundeskanzlerin Angela Merkel wird der deutschen Fußball-Nationalmannschaft beim Halbfinale am Donnerstag in Warschau nicht auf der Tribüne die Daumen drücken können.

Beim Halbfinale nicht im Stadion: Angela Merkel Quelle: SID
Beim Halbfinale nicht im Stadion: Angela Merkel Quelle: SID

Danzig (SID) - Bundeskanzlerin Angela Merkel wird der deutschen Fußball-Nationalmannschaft beim Halbfinale am Donnerstag (20.45 Uhr/ARD) in Warschau nicht auf der Tribüne die Daumen drücken können. Die Regierungschefin nimt zurselben Zeit an einer Sitzung des europäischen Rates in Brüssel teil. Geplant ist jedoch, dass "Edel-Fan" Merkel am 1. Juli nach Kiew kommt, sollte die DFB-Auswahl das EM-Endspiel erreichen.

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"Sie hat uns gratuliert und hofft natürlich, dass wir weiter Erfolg haben werden, weil sie eben zum Finale auch kommen würde", sagte Teammanager Oliver Bierhoff nach dem 4:2 im Viertelfinale gegen Griechenland.

Die Kanzlerin hatte die Partie in Danzig vor Ort verfolgt und das Team von Bundestrainer Joachim Löw anschließend für eta zehn Minuten in der Kabine besucht. Das sei alles "ganz entspannt" abgelaufen, berichtete Bierhoff im ARD-Hörfunk: "Wir haben ja ein lockeres Verhältnis. Das ist immer ein sehr netter Besuch, der den Stellenwert der Nationalmannschaft zeigt." Sie habe der Mannschaft "gratuliert und viel Glück für das Halbfinale gewünscht", sagte Spielmacher Mesut Özil. "Es war wieder schön, dass sie da war", ergänzte Kapitän Philipp Lahm.

Merkel selbst fand den Besuch des Viertelfinales, den sie im Stadion an der Seite von UEFA-Präsident Michel Platini und DFB-Präsident Wolfgang Niersbach verbracht hatte, wie immer "sehr aufregend. Anfangs habe ich gebibbert, dann habe ich den Eindruck gehabt, sie waren überlegen. Es war ein tolles Spiel. Glückwunsch, weiter so."

Auf eine Reise zu den drei Vorrundenspielen in Lwiw und Charkow in der Ukraine hatte die Kanzlerin verzichtet. Auch einen möglichen Besuch des Finales hatte sie immer offen gelassen. Die Bundesregierung hat wiederholt den Umgang der Ukraine mit der inhaftierten Oppositionsführerin Julia Timoschenko kritisiert.

Quelle: SID

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