
Frankfurt/Main (SID) - Die Frauenfußball-WM in Deutschland in diesem Jahr hat ein weiteres Gütesiegel bekommen. Die Veranstaltung verlief nach dem Ergebnis des sogenannten Legacy-Reports "klimafair". Im Mittelpunkt der Untersuchung stand die Umweltbilanz des Turniers.
"Ich bin glücklich darüber, dass sich das WM-Organisationskomitee und der DFB dem Zukunftsthema Umwelt- und Klimaschutz so intensiv widmen. Mit Green Goal 2006 wurde Pionierarbeit geleistet, bei der Frauen-WM wurden neue Maßstäbe gesetzt", sagt Claudia Roth, Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen.
In die Kompensation der WM-bedingten Treibhausgasemissionen wurden mit Unterstützung des Weltverbandes FIFA 600.000 Euro investiert. Bereits für die Männer-WM 2006 in Deutschland hatten der DFB und sein OK freiwillig ein Umweltprogramm umgesetzt.
Um das Thema aufzuwerten, hat die FIFA den Umweltschutz inzwischen zur bindenden Voraussetzung für eine WM-Bewerbung gemacht. Bereits im Frühjahr 2012 wird der DFB eine große Umweltkampagne starten und die 26.000 Amateurvereine zu einem Umwelt-Wettbewerb aufrufen.