Fußball zuhause
Finale 2015 im Berliner Olympiastadion

Das Champions-League-Finale 2013 ist fest in deutscher Hand, das Finale 2015 zumindest auf deutschem Boden: In zwei Jahren wird das Endspiel in Berlin ausgetragen. Dies gab die Uefa am Donnerstag bekannt. Die Verantwortlichen in Berlin und beim DFB zeigen sich begeistert.
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LondonDas Berliner Olympiastadion ist 2015 Austragungsstätte des Champions-League-Finales. Diese Entscheidung fällte das Exekutivkomitee der Europäischen Fußball-Union (UEFA) nach einer zweitägigen Sitzung in London. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) setzte sich mit seiner Bewerbung um das Endspiel gegen mehrere namentlich von der Uefa nicht genannte Konkurrenten durch. Das Europa-League-Finale 2015 findet im Nationalstadion in Warschau statt.

Damit wird innerhalb von drei Jahren zum zweiten Mal die begehrteste Club-Trophäe im europäischen Fußball in Deutschland vergeben. 2012 war München Austragungsort des Finales zwischen dem FC Bayern München und dem FC Chelsea gewesen. Die Engländer gewannen die dramatische Partie in der Allianz Arena 4:3 im Elfmeterschießen.

DFB-Präsident Wolfgang Niersbach wertet die Entscheidung für Berlin als Champions-League-Finalort 2015 auch als Anerkennung deutscher Gastgeberqualitäten. „Ich habe bereits 2012 am Rande des Finales in München bei Uefa-Präsident Michel Platini unseren Wunsch hinterlegt, möglichst schnell wieder ein solches Weltereignis auszutragen“, sagte Niersbach in einer Pressemitteilung des Deutschen Fußball-Bundes und betonte: „Dass es in so kurzer Zeit geklappt hat, ist eine Anerkennung für unsere Qualitäten als Organisator und Gastgeber.“ Er freue sich auf „ein tolles Fußballfest in Berlin“, sagte der Verbandschef.

Die Entscheidung der Uefa, das Endspiel um die höchste europäische Club-Trophäe im Olympiastadion spielen zu lassen, ist Balsam auf die Seele der Stadt. Nach dem Flughafendebakel und all den anderen Pleiten und Pannen bei öffentlichen Projekten, kann die deutsche Hauptstadt positive Schlagzeilen gut gebrauchen. Und so bezeichnet dann Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) die Wahl Berlins auch als „starkes Signal“ für die Stadt. Dies sei ein hervorragende Entscheidung für die Sportmetropole Berlin, erklärte Wowereit am Donnerstag. Berlin beweise seit Jahren mit den Finalspielen um den DFB-Pokal immer wieder, dass es ein würdiger Austragungsort sei. Das Olympiastadion sei mittlerweile zum Markenzeichen für großen Sport geworden. „Natürlich hoffen die Berlinerinnen und Berliner, dass 2015 im Olympiastadion erneut eine deutsche Mannschaft im Finale der europäischen Champions vertreten sein wird“, erklärte Wowereit weiter.

Sportsenator Frank Henkel (CDU) nannte das Votum der Europäischen Fußball-Union UEFA eine „große Auszeichnung“ für Berlin. Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 habe das Olympiastadion seine Qualitäten als internationale Fußballarena unter Beweis gestellt.

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