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Golf International: Grasallergie: Cejka lässt sich nicht unterkriegen

Alex Cejka will trotz anhaltender Probleme mit einer Grasallergie schon bald wieder auf dem Golfplatz angreifen.

Cejka lässt sich von Allergie nicht unterkriegen Quelle: SID
Cejka lässt sich von Allergie nicht unterkriegen Quelle: SID

Köln (SID) - Alex Cejka will trotz anhaltender Probleme mit einer Grasallergie schon bald wieder auf dem Golfplatz angreifen. Der Münchner plant, spätestens Ende des kommenden Monats beim Weltcup in Hainan Island/China (24. bis 27. November) an der Seite von Martin Kaymer zurückzukehren.

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"Ich habe mich zu 100 Prozent zur Teilnahme am Mission Hills World Cup verpflichtet", sagte Cejka: "Ich habe zu Hause in Las Vegas trainiert und hoffe, vor dem Weltcup eines der Europa-Turniere in Asien spielen zu können. Ich brauche unbedingt Wettkampfpraxis."

Cejka hat wegen seiner Überempfindlichkeit zuletzt Anfang Oktober an einem Turnier teilgenommen. In seiner Wahlheimat Las Vegas verpasste der 40-Jährige aber wegen der Allergieprobleme den Cut. Dem gebürtigen Tschechen machen die Schwierigkeiten schwer zu schaffen. "Es ist frustrierend, dass ich seit den French Open im Juni nicht in der Lage war, in Europa zu spielen", sagte Cejka. "Ich leide unter einer Allergie gegen einige Histamine im Gras, ich bekomme einen Ausschlag am ganzen Körper, außerdem schwellen meine Hände und Handgelenke an", beschreibt Cejka die Symptome, die eine Katastrophe für jeden Golfer darstellen.

Der ehemalige Weltranglistenerste Kaymer drückt Cejka mit Blick auf das Teamevent die Daumen. "Ich hoffe wirklich, dass er es schafft und ich mit ihm zusammen spielen kann. Wir kommen gut miteinander aus", sagte der 26-Jährige aus Mettmann. Der Vorjahressieger der US-PGA-Championship rechnet sich beim Turnier in China viel aus. "Deutschland hat das Event 2006 gewonnen, warum sollte das nicht wieder klappen?", sagte Kaymer. Damals hatten Bernhard Langer (Anhausen) und Marcel Siem (Ratingen) triumphiert. 1990 war Langer zusammen mit dem Hamburger Torsten Giedeon auch an Deutschlands erstem Erfolg beteiligt gewesen.

Beim Weltcup geht es um 7,5 Millionen Dollar Preisgeld, 28 Mannschaften sind am Start. Für Kaymer und Cejka hatte es bei ihren drei vorangegangenen Starts nie zum ganz großen Wurf gereicht. 2007 belegte das Duo Rang 6, 2008 den fünften Platz und bei der letzten Austragung 2009 Rang sieben.

Quelle: SID
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