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Handball Bundesliga: Oberhaus büßt an Zugkraft ein

Die Handball-Bundesliga ist in der Zuschauergunst leicht zurückgefallen. Vor dem Saisonstart am kommenden Wochenende ging die Zahl der abgesetzten Dauerkarten leicht zurück.

EHF-Cup-Sieger THW Kiel: Höchster Liga-Etat Quelle: SID
EHF-Cup-Sieger THW Kiel: Höchster Liga-Etat Quelle: SID

Hamburg (SID) - Die Handball-Bundesliga ist in der Zuschauergunst leicht zurückgefallen. Vor dem Saisonstart am kommenden Wochenende ging die Zahl der abgesetzten Dauerkarten leicht zurück. Dies vermeldete das Fachmagazin Handballwoche. Demnach haben die 18 Bundesligisten 45.601 Saisontickets verkauft - das sind rund drei Prozent weniger als im Vorjahr (47.072). Auch die Etats der Klubs sind leicht rückläufig. Nach 75,5 Millionen Euro in der letzten Saison kalkulieren die Vereine in diesem Jahr mit Ausgaben von 75,2 Millionen Euro.

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Branchenprimus ist und bleibt der THW Kiel. Der Rekordmeister und Triple-Sieger stellt mit 9,5 Millionen Euro nach wie vor den höchsten Etat und konnte bei den abgesetzten Dauerkarten (10.200) sogar leicht zulegen. In der Etatrangliste folgen wie zuletzt der HSV Hamburg (8,1 Millionen) und die Rhein-Neckar Löwen (geschätzte 6,5). Beide Klubs mussten ihren Haushalt allerdings kräftig reduzieren.

Den größten Satz nach vorne machten die Füchse Berlin (5,3) und Frisch Auf Göppingen (5). Beide Vereine legten im Vergleich zum Vorjahr je eine halbe Million Euro drauf. Liga-Neuling TV Neuhausen plant unterdessen mit dem niedrigsten Etat (0,9).

Auch bei den verkauften Dauerkarten musste der Ex-Meister HSV leichte Rückgänge verkraften. Nach knapp 5800 Saisonabos im Vorjahr verkauften die Hamburger in diesem Jahr 5400 Tickets und liegen damit hinter Kiel weiterhin auf Rang zwei. Dahinter folgen Vizemeister Flensburg-Handewitt (4300) und Göppingen (3300). Berlin liegt nach wie vor bei 2500 verkauften Dauerkarten. Am Ende der Liste stehen die Aufsteiger Neuhausen (850) und Tusem Essen (450).

Quelle: SID

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