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Handball Bundesliga: Saison-Eröffnung 2014 im Fußball-Stadion

Im Kampf um mehr Aufmerksamkeit und neue Sponsoren geht die Handball-Bundesliga (HBL) neue Wege.

HBL geht neue Wege im Kampf um Aufmerksamkeit Quelle: SID
HBL geht neue Wege im Kampf um Aufmerksamkeit Quelle: SID

Frankfurt/Main (SID) - Im Kampf um mehr Aufmerksamkeit und neue Sponsoren geht die Handball-Bundesliga (HBL) neue Wege. Das Auftaktspiel der Saison 2014/15 zwischen dem amtierenden Champions-League-Sieger HSV Hamburg und den Rhein-Neckar Löwen wird am 6. September 2014 in der Frankfurter Fußball-Arena ausgetragen. Das gab die HBL auf einer Pressekonferenz am Donnerstag bekannt. Am "Tag des Handballs" sollen bis zu 50.000 Menschen in die Arena strömen - dies wäre ein neuer Weltrekord.

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"Wir wollen die Sportart mit dieser Aktion nach vorne bringen", sagte HSV-Geschäftsführer Frank Rost. Noch 2007, als Deutschland im eigenen Land Weltmeister wurde, hätte jeder genau über Handball Bescheid gewusst. "Doch wie es jetzt ist, mag ich gar nicht beschreiben", sagte Rost: "Es ist nicht fünf vor Zwölf, sondern fünf nach." Gemeinsam müsse die Basis geschaffen werden, "damit Handball attraktiv bleibt".

HBL-Chef Frank Bohmann bezeichnete den erstmals stattfindenden "Tag des Handballs" als eine "Initialzündung, um wieder mehr Jugendliche zum Handball zu bringen". Der enge Schulterschluss aus Breiten- und Spitzensport spiele dabei eine wichtige Rolle. Zudem versprechen sich die Veranstalter von der Partie im Fußballstadion einen Zuschauer-Weltrekord. Dies würde auch die erhoffte mediale Wirkung erzielen.

Der Zuschauerrekord für ein Handballspiel liegt bei 36.651 Besuchern und wurde im Finale um die dänische Meisterschaft zwischen AG Kopenhagen und Bjerringbro-Silkeborg (30:21) im Mai 2011 erzielt. Die vorherige Bestmarke stammt aus dem Jahr 2004, als die auf Schalke ausgetragene Partie zwischen Lemgo und Kiel 30.925 angelockt hatte.

Der Ticketverkauf für die Veranstaltung im kommenden Jahr beginnt bereits im September dieses Jahres. Die Karten kosten ab zehn Euro. Neben dem Spiel der Profis ist rund um das Stadion ein Freizeitturnier für Amateurteams geplant, dessen Finale vor dem Bundesliga-Spiel ebenfalls in der Arena ausgetragen wird. Zudem wird es Infostände, Autogrammstunden und Interviews geben.

Quelle: SID

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