Handball EM: Fragen und Antworten zur Handball-EM der Frauen

Handball EM
Fragen und Antworten zur Handball-EM der Frauen

Am Sonntag (4. Dezember) beginnt in Schweden die Handball-Europameisterschaft der Frauen.
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Kristianstad (SID) - Was steht an?

Am Sonntag (4. Dezember) beginnt in Schweden die Handball-Europameisterschaft der Frauen. In Stockholm, Göteborg, Malmö, Kristianstadt und Helsingborg spielen 16 Mannschaften den kontinentalen Meister aus. Titelverteidiger ist Norwegen, Deutschland beendete die EM 2014 auf Platz zehn. Das Finale steigt am 18. Dezember in Göteborg.

Gegen wen spielt Deutschland?

Deutschland trifft in der Gruppe B auf Vizeweltmeister Niederlande (4.12., 18.30 Uhr), den Olympia-Zweiten Frankreich (6.12., 20:4) und den WM-Vierten Polen (8.12., 18.30 Uhr). Austragungsort ist die Arena in Kristianstad. Die besten drei Mannschaften ziehen in die Hauptrunde gegen die drei besten Teams der Gruppe A ein. Dann wird in Göteborg gespielt.

Welche Bedeutung hat das Turnier?

Die Europameisterschaft ist nach der WM das zweitwichtigste Turnier im Handball. Die Verantwortlichen des Deutschen Handballbundes (DHB) sehen die EM jedoch als "Baustein" auf dem Weg zur Heim-WM 2017. In einem Jahr will der DHB auch im Frauen-Handball wieder zur Weltspitze gehören. Nach den Plätzen zehn und 13 bei den vergangenen Turnieren sollen die "Ladies" aber mindestens die Hauptrunde erreichen, um weitere Spiele auf höchstem Niveau zu haben.

Wie stehen die Chancen der DHB-Auswahl?

Auf Grundlage der vergangenen Turnierplatzierungen ist Deutschland nur Außenseiter. Beim klaren 32:18-Sieg gegen den EM-Zweiten Spanien im Oktober sowie den beiden Remis gegen Gastgeber und Mitfavorit Schweden am vergangenen Wochenende hat die DHB-Auswahl jedoch ihr großes Potenzial gezeigt. Der Einzug in die Hauptrunde ist daher das klare Ziel.

Auf wen ist im deutschen Team zu achten?

Bei Deutschland sticht keine Spielerin als Star heraus, Erfolge sollen über eine geschlossene Mannschaftsleistung kommen. Spielführerin ist Anna Loerper vom TuS Metzingen. Die Rückraumspielerin ist mit 221 Länderspielen die erfahrenste Spielerin im Kader und amtierende Handballerin des Jahres. Verlassen kann sich Bundestrainer Michael Biegler, selbst die bekannteste Personalie, auch auf seine Torhüterinnen. Clara Woltering und Katja Kramarczyk waren beide schon Handballerinnen des Jahres, Dinah Eckerle zeigte bei der Generalprobe gegen Schweden eine hervorragende Leistung.

Wie lief es in der Vergangenheit?

Die größten Erfolge der deutschen Handball-Frauen liegen als Weltmeister (1993) und EM-Finalist (1994) schon lange zurück. Zuletzt hatte die DHB-Auswahl den Anschluss an die Weltspitze verloren, wurde bei der EM 2014 Zehnter und erreichte bei der WM 2015 nur Rang 13. Auch für die Olympischen Spiele in London und Rio hatten sich die Handballerinnen nicht qualifizieren können.

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