Harald Stenger muss gehen
DFB trennt sich von seinem langjährigen Pressesprecher

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und der langjährige Nationalmannschafts-Pressesprecher Harald Stenger gehen künftig getrennte Wege. Über die Gründe ist nichts bekannt.
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FrankfurtDer Deutsche Fußball-Bund (DFB) und der langjährige Nationalmannschafts-Pressesprecher Harald Stenger (61) gehen künftig getrennte Wege. Der Vertrag mit dem ehemaligen Redakteur der Frankfurter Rundschau, der seit 2001 in Diensten des DFB steht, wird über den 31. August 2012 hinaus nicht verlängert. Die Nachfolge tritt Jens Grittner (42) aus der DFB-Medienabteilung an.

Seinen letzten Auftritt als verantwortlicher Nationalmannschaftssprecher hat der ehemalige DFB-Mediendirektor Stenger am Mittwoch kommender Woche (15. August) im Länderspiel in Frankfurt/Main gegen den zweimaligen Weltmeister Argentinien. Am Montagnachmittag war Stenger von Teammanager Oliver Bierhoff im Beisein von Bundestrainer Joachim Löw, Assistent Hansi Flick und Bundestorwarttrainer Andreas Köpke informiert worden.

Bierhoff würdigte Stenger und den ebenfalls scheidenden Servicemann Manfred Drexler als „zwei tolle Persönlichkeiten, die sich um die Nationalmannschaft verdient gemacht haben. Beide stehen nicht nur für professionelles Arbeiten, sondern haben es auch verstanden, sich als wichtige Bezugspersonen für die Trainer und Spieler zu etablieren“.

Stenger selbst zeigte sich enttäuscht und überrascht von der Entscheidung. „Ich kann nur bestätigen, dass ich gerne weitergemacht hätte. Das wusste auch der DFB“, sagte er dem Radiosender „hr3“. „Ich habe nicht mitbekommen, dass man mit meiner Arbeit unzufrieden ist – zumindest hat mir Oliver Bierhoff, als er mir die Entscheidung mitgeteilt hat, gesagt, dass die sportliche Leitung der Nationalmannschaft, die ja vom Bundestrainer Joachim Löw angeführt wird, mit meiner Arbeit immer sehr zufrieden war und ich mich stets loyal und korrekt verhalten habe.“

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