Infografiken

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Infografik: Das Bundesländerranking 2012

Im Auftrag von Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und WirtschaftsWoche haben Wissenschaftler alle 16 Bundesländer untersucht: Wo stehen sie, was Arbeitsmarkt, Soziales, Wirtschaft und Wohlstand angeht? Rund 100 Einzelindikatoren gehen in diese Studie ein, die in diesem Jahr zum zehnten Mal vorliegt. Bitte klicken Sie auf die Bundesländer, um mehr zu erfahren.

Das Bundesländerranking 2012
Baden-Württemberg

Baden-Württemberg leidet unter der Krise, Niveau bleibt aber hoch

Im wissenschaftlichen Bundesländerranking 2012 von Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und WirtschaftsWoche belegt Baden-Württemberg mit 41,1 Punkten Platz 16 im Dynamikvergleich aller 16 Bundesländer. Dieser spiegelt die Entwicklung in den Jahren 2008 bis 2011 wider. Das Niveauranking informiert über das absolute Niveau von Wirtschaftskraft und Wohlstand. Baden-Württemberg erreicht hier mit 62,2 Punkten Platz zwei unter 16 Bundesländern.

Dynamikranking:

    Stärken:
  • + Auf Platz vier liegt Baden-Württemberg bei der Einwohnerentwicklung: Das Land erlebte in den Jahren 2008 bis 2011 einen Zuwachs von 0,2 Prozent. Im Schnitt sank die Einwohnerzahl bundesweit um 0,4 Prozent.
  • + Das Arbeitnehmerentgelt je Arbeitnehmer - die jährlichen Arbeitskosten für Unternehmen - stieg von 2008 bis 2011 um 4,6 Prozent. Im Bundesmittel wuchsen die Arbeitskosten um 5,1 Prozent. Platz vier.
  • + Der Anteil der Hoch- und Fachhochschulabsolventen an allen Beschäftigten (Hochqualifizierte) stieg in Baden-Württemberg von 2008 bis 2011 um 0,9 Prozentpunkte. Baden-Württemberg kommt damit auf Rang fünf. Bundesweit stieg der Anteil um 0,8 Prozentpunkte.
    Schwächen:
  • - Die Arbeitsplatzversorgung (Anteil der Erwerbstätigen an allen Einwohnern zwischen 15 und 64) stieg von 2008 bis 2011 um 0,1 Prozentpunkte. Bundesweit waren es 1,8 Prozentpunkte. Rang 16.
  • - Der Anteil von privat Verschuldeten an der Bevölkerung über 18 Jahren sank in Baden-Württemberg von 2008 bis 2011 um 0,2 Prozentpunkte. Im Bundesmittel fiel die Schuldnerquote um 0,7 Prozentpunkte. Rang 16.
  • - Die Patentintensität fiel in Baden-Württemberg von 2008 bis 2011 um 7 angemeldete Patente je 100 000 Einwohner. Rang 16 für Baden-Württemberg. Bundesweit sank dieser Wert im Vergleichszeitraum um 3 angemeldete Patente.

Niveauranking:
    Stärken:
  • + Junge Arbeitslose sind eine besondere Problemgruppe, weil die Gefahr besteht, dass Sie keinen Einstieg in den Arbeitsmarkt finden. 2011 waren in Baden-Württemberg 2,7 Prozent aller 15 bis 24-Jährigen Erwerbspersonen arbeitslos. Bundesdurchschnitt: 5,9 Prozent. Rang eins.
  • + Je 100 000 Einwohner wurden in Baden-Württemberg im vergangenen Jahr 133 Patente angemeldet. Bundesweit erreicht die Patentintensität einen Wert von 57. Rang eins.
  • + In Baden-Württemberg liegt der Anteil der Ingenieure an allen Beschäftigten bei 3,9 Prozent. Bundesweit erreicht die Quote dieser wichtigen Berufsgruppe ein Niveau von 2,8 Prozent. Platz eins.
  • + Mit einer Arbeitslosenquote von 4,0 Prozent belegt Baden-Württemberg Platz zwei. Im Bundesdurchschnitt hatte die Arbeitslosigkeit im Jahr 2011 ein Niveau von 7,1 Prozent.
    Schwächen:
  • - Die Arbeitskosten - also das, was ein Unternehmen im Jahr im Schnitt für einen Arbeitnehmer zu bezahlen hat - belaufen sich in Baden-Württemberg auf 38.587 Euro. Bundesweit liegt der Betrag bei 36.032 Euro. Rang 14.
  • - Auf 1.000 Einwohner kommen in Baden-Württemberg rechnerisch 31,5 Staatsdiener (2010). Bundesweit liegt dieser statistische Wert bei 29,4. Rang 13.
  • - 20,8 Prozent der unter Dreijährigen werden in Baden-Württemberg in Kitas betreut. Bundesweit liegt die Kitabetreuungsquote bei 25,2 Prozent. Platz elf für Baden-Württemberg.

Bayern

Bayern ist Niveausieger

Im wissenschaftlichen Bundesländerranking 2012 von Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und WirtschaftsWoche belegt Bayern mit 52,3 Punkten Platz acht im Dynamikvergleich aller 16 Bundesländer. Dieser spiegelt die Entwicklung in den Jahren 2008 bis 2011 wider. Das Niveauranking informiert über das absolute Niveau von Wirtschaftskraft und Wohlstand. Bayern erreicht hier mit 65,8 Punkten Platz eins unter 16 Bundesländern.

Dynamikranking:

    Stärken:
  • + Die Exportquote der Industrie in Bayern stieg in der Zeit von 2008 bis 2011 um 3,6 Prozentpunkte. Bei einem bundesweiten Zuwachs von 1,5 Prozentpunkten belegt Bayern Platz zwei.
  • + Das reale Bruttoinlandsprodukt, also die Jahreswirtschaftsleistung, stieg in Bayern zwischen 2008 und 2011 um 3,4 Prozent. Im Bundesmittel stieg es um 1,3 Prozent. Rang drei für Bayern.
  • + Die Zahl der Erwerbstätigen stieg in der Zeit von 2008 bis 2011 landesweit um 3,2 Prozent. Im Schnitt aller Bundesländer lag die Veränderung bei 1,9 Prozent. Damit kommt das Land auf Platz drei.
  • + Auf Platz drei liegt Bayern bei der Einwohnerentwicklung: Das Land erlebte in den Jahren 2008 bis 2011 einen Zuwachs von 0,3 Prozent. Im Schnitt sank die Einwohnerzahl bundesweit um 0,4 Prozent.
    Schwächen:
  • - Der Anteil von privat Verschuldeten an der Bevölkerung über 18 Jahren sank in Bayern von 2008 bis 2011 um 0,4 Prozentpunkte. Im Bundesmittel fiel die Schuldnerquote um 0,7 Prozentpunkte. Rang 15.
  • -Rechnerisch stieg in Bayern die Zahl der Beschäftigten im Öffentlichen Dienst pro 1000 Einwohner von 2008 bis 2010 um 0,6. Bundesweit fiel sie statistisch um 0,1 Staatsdiener je 1.000 Einwohner. Platz 13.
  • -Die Aufklärungsquote bei den Straftaten verschlechterte sich von 2008 bis 2011 in Bayern um 0,7 Prozentpunkte. Im Bundesmittel fiel dieser Wert um 0,1 Prozentpunkte. Rang zwölf für Bayern.

Niveauranking:
    Stärken:
  • + Mit einer Arbeitslosenquote von 3,8 Prozent belegt Bayern Platz eins. Im Bundesdurchschnitt hatte die Arbeitslosigkeit im Jahr 2011 ein Niveau von 7,1 Prozent.
  • + Die Arbeitsplatzversorgung - also der Anteil der Erwerbstätigen an der Bevölkerung zwischen 15 und 64 Jahren - liegt in Bayern bei 80,7 Prozent. Bundesdurchschnitt: 75,9 Prozent. Rang eins.
  • + 2,5 Prozent der Bevölkerung in Bayern sind Empfänger von Arbeitslosengeld II. Bundesweit sind es 5,6 Prozent. Rang eins für Bayern.
  • + 4.969 Straftaten je 100.000 Einwohner wurden in Bayern im Jahr 2011 gemeldet. Im Bundesdurchschnitt waren es 7.328. Rang eins für Bayern.
    Schwächen:
  • - Die Arbeitskosten - also das, was ein Unternehmen im Jahr im Schnitt für einen Arbeitnehmer zu bezahlen hat belaufen sich in Bayern auf 38.346 Euro. Bundesweit liegt der Betrag bei 36.032 Euro. Rang 13.
  • - 20,6 Prozent der unter Dreijährigen werden in Bayern in Kitas betreut. Bundesweit liegt die Kitabetreuungsquote bei 25,2 Prozent. Platz zwölf für Bayern.
  • - Auf 1.000 Einwohner kommen in Bayern rechnerisch 30,9 Staatsdiener (2010). Bundesweit liegt dieser statistische Wert bei 29,4. Rang zwölf.

Berlin

Hauptstadt mit guter Dynamik - doch soziale Schere verhindert Aufstieg aus dem Tabellenkeller

Im wissenschaftlichen Bundesländerranking 2012 von Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und WirtschaftsWoche belegt Berlin mit 56,8 Punkten Platz drei im Dynamikvergleich aller 16 Bundesländer. Dieser spiegelt die Entwicklung in den Jahren 2008 bis 2011 wider. Das Niveauranking informiert über das absolute Niveau von Wirtschaftskraft und Wohlstand. Berlin erreicht hier mit 37,5 Punkten Platz 16 unter 16 Bundesländern.

Dynamikranking:

    Stärken:
  • + Das reale Bruttoinlandsprodukt, also die Jahreswirtschaftsleistung, stieg in Berlin zwischen 2008 und 2011 um 4,5 Prozent. Im Bundesmittel stieg es um 1,3 Prozent. Rang eins für Berlin.
  • + Die Zahl der Erwerbstätigen stieg in der Zeit von 2008 bis 2011 landesweit um 4,3 Prozent. Im Schnitt aller Bundesländer lag die Veränderung bei 1,9 Prozent. Damit kommt das Land auf Platz eins.
  • + Auf Platz eins liegt Berlin bei der Einwohnerentwicklung: Das Land erlebte in den Jahren 2008 bis 2011 einen Zuwachs von 1,6 Prozent. Im Schnitt sank die Einwohnerzahl bundesweit um 0,4 Prozent.
    Schwächen:
  • - Die Aufklärungsquote bei den Straftaten verschlechterte sich von 2008 bis 2011 in Berlin um 3,4 Prozentpunkte. Im Bundesmittel fiel dieser Wert um 0,1 Prozentpunkte. Rang 16 für Berlin.
  • - Die Zahl der Straftaten je 100 000 Einwohner in Berlin stieg zwischen 2008 und 2011 um 1,1 Prozent. Bundesweit fiel sie um 1,6 Prozent. Damit kommt Berlin auf Platz 15.
  • - Der Anteil der Schulabgänger, die in Berlin die Schule ohne Abschluss verlassen, sank von 2008 bis 2010 um 0,4 Prozentpunkte. Rang zwölf. Im Bundesmittel fiel die Abbrecherquote um 0,9 Prozentpunkte.

Niveauranking:
    Stärken:
  • + In Berlin liegt der Anteil der Hochschulabsolventen an allen Beschäftigten bei 15,2 Prozent. Bundesweit erreicht die Quote der Hochqualifizierten ein Niveau von 10,8 Prozent. Platz eins.
  • + Im Jahr 2010 sind in Berlin je 1.000 Einwohner 4,9 Menschen weniger zugezogen als fortgezogen. Rang zwei für Berlin.
  • + Die Exportquote der Industrie in Berlin liegt bei 47,0 Prozent. Bundesweit sind es 46,1 Prozent. Berlin kommt damit auf Platz sieben.
    Schwächen:
  • - Mit einer Arbeitslosenquote von 13,3 Prozent belegt Berlin Platz 16. Im Bundesdurchschnitt hatte die Arbeitslosigkeit im Jahr 2011 ein Niveau von 7,1 Prozent.
  • - Die Arbeitsplatzversorgung - also der Anteil der Erwerbstätigen an der Bevölkerung zwischen 15 und 64 Jahren - liegt in Berlin bei 66,9 Prozent. Bundesdurchschnitt: 75,9 Prozent. Rang 16.
  • - Junge Arbeitslose sind eine besondere Problemgruppe, weil die Gefahr besteht, dass Sie keinen Einstieg in den Arbeitsmarkt finden. 2011 waren in Berlin 13,4 Prozent aller 15 bis 24-Jährigen Erwerbspersonen arbeitslos. Bundesdurchschnitt: 5,9 Prozent. Rang 16.

Brandenburg

Brandenburg ist wieder Dynamiksieger - aber das Niveau ist insgesamt noch schwach

Im wissenschaftlichen Bundesländerranking 2012 von Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und WirtschaftsWoche belegt Brandenburg mit 61,0 Punkten Platz eins im Dynamikvergleich aller 16 Bundesländer. Dieser spiegelt die Entwicklung in den Jahren 2008 bis 2011 wider. Das Niveauranking informiert über das absolute Niveau von Wirtschaftskraft und Wohlstand. Brandenburg erreicht hier mit 44,0 Punkten Platz 13 unter 16 Bundesländern.

Dynamikranking:

    Stärken:
  • + Die Arbeitsplatzversorgung (Anteil der Erwerbstätigen an allen Einwohnern zwischen 15 und 64) stieg von 2008 bis 2011 um 4,7 Prozentpunkte. Bundesweit waren es 1,8 Prozentpunkte. Rang eins.
  • + Die Steuerkraft gibt einen Anhaltspunkt dafür, wie leistungsfähig ein Bundesland wirtschaftlich ist. Je Einwohner stieg sie in Brandenburg innerhalb von drei Jahren um 11,1 Prozent. Bundesmittel: -2,1 Prozent. Platz zwei.
  • + Der Anteil der Arbeitslosengeld II-Empfänger an der Gesamtbevölkerung sank in der Zeit von 2008 bis 2011 in Brandenburg um 1,6 Prozentpunkte. Im Bundesdurchschnitt fiel die Quote um 0,5 Prozentpunkte. Rang zwei.
    Schwächen:
  • - Der Anteil der Hoch- und Fachhochschulabsolventen an allen Beschäftigten (Hochqualifizierte) stieg in Brandenburg von 2008 bis 2011 um 0,2 Prozentpunkte. Brandenburg kommt damit auf Rang 16. Bundesweit stieg der Anteil um 0,8 Prozentpunkte.
  • - Die Aufklärungsquote bei den Straftaten verschlechterte sich von 2008 bis 2011 in Brandenburg um 0,9 Prozentpunkte. Im Bundesmittel fiel dieser Wert um 0,1 Prozentpunkte. Rang 13 für Brandenburg.
  • - Die Produktivität, also das, was jeder Erwerbstätige im Jahr erwirtschaftet, sank von 2008 bis 2011 um 1,5 Prozent. Bundesdurchschnitt: -0,6 Prozent. Rang 13 für Brandenburg.

Niveauranking:
    Stärken:
  • + 51,6 Prozent der unter Dreijährigen werden in Brandenburg in Kitas betreut. Bundesweit liegt die Kitabetreuungsquote bei 25,2 Prozent. Platz drei für Brandenburg.
  • + Die öffentliche Investitionsquote in Brandenburg beläuft sich auf 14,5 Prozent. Bundesweit liegt sie bei 13,8 Prozent. Damit erreicht Brandenburg Platz fünf.
  • + Die Arbeitskosten - also das, was ein Unternehmen im Jahr im Schnitt für einen Arbeitnehmer zu bezahlen hat - belaufen sich in Brandenburg auf 29.741 Euro. Bundesweit liegt der Betrag bei 36.032 Euro. Rang fünf.
    Schwächen:
  • - Das Bruttoinlandsprodukt, die jährliche Wirtschaftsleistung je Einwohner, beläuft sich in Brandenburg auf 22.051 Euro (2011). Im Bundesschnitt sind es 31.440 Euro. Rang 14.
  • - Die Exportquote der Industrie in Brandenburg liegt bei 28,8 Prozent. Bundesweit sind es 46,1 Prozent. Brandenburg kommt damit auf Platz 13.
  • - Durchschnittlich verfügt jeder Einwohner in Brandenburg jährlich über eine Kaufkraft von 17.816 Euro. Bundesweit sind es nach aktueller Schätzung der Gesellschaft für Konsumforschung 20.014 Euro. Rang zwölf.

Bremen

Bremens Wirtschaft ist sehr produktiv - doch der Stadtstaat ächzt unter seinen Schulden!

Im wissenschaftlichen Bundesländerranking 2012 von Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und WirtschaftsWoche belegt Bremen mit 43,1 Punkten Platz 14 im Dynamikvergleich aller 16 Bundesländer. Dieser spiegelt die Entwicklung in den Jahren 2008 bis 2011 wider. Das Niveauranking informiert über das absolute Niveau von Wirtschaftskraft und Wohlstand. Bremen erreicht hier mit 45,2 Punkten Platz zwölf unter 16 Bundesländern.

Dynamikranking:

    Stärken:
  • + Der Anteil der Schulabgänger, die in Bremen die Schule ohne Abschluss verlassen, sank von 2008 bis 2010 um 1,8 Prozentpunkte. Rang zwei. Im Bundesmittel fiel die Abbrecherquote um 0,9 Prozentpunkte.
  • + Die Patentintensität stieg in Bremen von 2008 bis 2011 um ein angemeldetes Patent je 100 000 Einwohner. Rang zwei für Bremen. Bundesweit sank dieser Wert im Vergleichszeitraum um 3 angemeldete Patente.
  • + Die Produktivität, also das, was jeder Erwerbstätige im Jahr erwirtschaftet, stieg von 2008 bis 2011 um 0,6 Prozent. Bundesdurchschnitt: -0,6 Prozent. Rang vier für Bremen.
    Schwächen:
  • - Platz 16 für Bremen bei der Entwicklung der Arbeitslosenquote. Diese stieg im Zeitraum von 2008 bis 2011 um 0,2 Prozentpunkte. Im Bundesdurchschnitt sank sie um 0,7 Prozentpunkte.
  • - Der Anteil der Arbeitslosengeld II-Empfänger an der Gesamtbevölkerung sank in der Zeit von 2008 bis 2011 in Bremen um 0,2 Prozentpunkte. Im Bundesdurchschnitt fiel die Quote um 0,5 Prozentpunkte. Rang 14.
  • - Die Zahl der Straftaten je 100 000 Einwohner in Bremen sank zwischen 2008 und 2011 um 1,4 Prozent. Bundesweit fiel sie um 1,6 Prozent. Damit kommt Bremen auf Platz 13.

Niveauranking:
    Stärken:
  • + Die Exportquote der Industrie in Bremen liegt bei 53,0 Prozent. Bundesweit sind es 46,1 Prozent. Bremen kommt damit auf Platz eins.
  • + Das verfügbare Einkommen in Bremen liegt bei 22.526 Euro je Einwohner im Jahr (2011). Bundesschnitt: 20.420 Euro. Damit erreicht Bremen Platz zwei.
  • + Das Bruttoinlandsprodukt, die jährliche Wirtschaftsleistung je Einwohner, beläuft sich in Bremen auf 42.505 Euro (2011). Im Bundesschnitt sind es 31.440 Euro. Rang zwei.
    Schwächen:
  • - 13,5 Prozent aller über 18-Jährigen in Bremen sind verschuldet. Bundesweit liegt dieser Anteil im Jahr 2011 bei 9,4 Prozent. Platz 16..
  • - Rechnerisch hat jeder Einwohner in Bremen 28.610 Euro öffentliche Schulden zu schultern. Bundesweit liegt die Schuldenlast bei 9.145 Euro. Rang 16..
  • - Die Arbeitsplatzversorgung - also der Anteil der Erwerbstätigen an der Bevölkerung zwischen 15 und 64 Jahren - liegt in Bremen bei 69,6 Prozent. Bundesdurchschnitt: 75,9 Prozent. Rang 15.

Hamburg

BIP, Einkommen und Kaufkraft: drei Mal Platz 1 für die Elbestadt - Schwächen bei Exportquote und Sicherheit

Im wissenschaftlichen Bundesländerranking 2012 von Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und WirtschaftsWoche belegt Hamburg mit 45,8 Punkten Platz elf im Dynamikvergleich aller 16 Bundesländer. Dieser spiegelt die Entwicklung in den Jahren 2008 bis 2011 wider. Das Niveauranking informiert über das absolute Niveau von Wirtschaftskraft und Wohlstand. Hamburg erreicht hier mit 61,8 Punkten Platz drei unter 16 Bundesländern.

Dynamikranking:

    Stärken:
  • + Der Anteil der Schulabgänger, die in Hamburg die Schule ohne Abschluss verlassen, sank von 2008 bis 2010 um 2,3 Prozentpunkte. Rang eins. Im Bundesmittel fiel die Abbrecherquote um 0,9 Prozentpunkte.
  • + Die Zahl der Erwerbstätigen stieg in der Zeit von 2008 bis 2011 landesweit um 3,3 Prozent. Im Schnitt aller Bundesländer lag die Veränderung bei 1,9 Prozent. Damit kommt das Land auf Platz zwei.
  • + Auf Platz zwei liegt Hamburg bei der Einwohnerentwicklung: Das Land erlebte in den Jahren 2008 bis 2011 einen Zuwachs von 1,1 Prozent. Im Schnitt sank die Einwohnerzahl bundesweit um 0,4 Prozent.
    Schwächen:
  • - Rang 16 erreicht Hamburg bei der Entwicklung des verfügbaren Einkommens je Einwohner. Dieses stieg hier in der Zeit von 2008 bis 2011 um 2,4 Prozent. Im Bundesmittel stieg dieser Wert um 6,8 Prozent.
  • - Die Exportquote der Industrie in Hamburg sank in der Zeit von 2008 bis 2011 um 2,1 Prozentpunkte. Bei einem bundesweiten Zuwachs von 1,5 Prozentpunkten belegt Hamburg Platz 16.
  • - Die Patentintensität fiel in Hamburg von 2008 bis 2011 um 6 angemeldete Patente je 100 000 Einwohner. Rang 15 für Hamburg. Bundesweit sank dieser Wert im Vergleichszeitraum um 3 angemeldete Patente.

Niveauranking:
    Stärken:
  • + Durchschnittlich verfügt jeder Einwohner in Hamburg jährlich über eine Kaufkraft von 21.985 Euro. Bundesweit sind es nach aktueller Schätzung der Gesellschaft für Konsumforschung 20.014 Euro. Rang eins.
  • + Das verfügbare Einkommen in Hamburg liegt bei 25.198 Euro je Einwohner im Jahr (2011). Bundesschnitt: 20.420 Euro. Damit erreicht Hamburg Platz eins.
  • + Das Bruttoinlandsprodukt, die jährliche Wirtschaftsleistung je Einwohner, beläuft sich in Hamburg auf 52.731 Euro (2011). Im Bundesschnitt sind es 31.440 Euro. Rang eins.
    Schwächen:
  • - 44,3 Prozent aller Straftaten wurden im Jahr 2011 in Hamburg aufgeklärt. Bundesweit bewegt sich die Aufklärungsquote bei 54,7 Prozent. Rang 16.
  • - Die Arbeitskosten - also das, was ein Unternehmen im Jahr im Schnitt für einen Arbeitnehmer zu bezahlen hat - belaufen sich in Hamburg auf 42.724 Euro. Bundesweit liegt der Betrag bei 36.032 Euro. Rang 16.
  • - 100 Nachfrager finden in Hamburg statistisch ein Angebot von 98,4 Ausbildungsstellen. Bundesweit liegt die Ausbildungsplatzdichte 2011 bei 103,1. Platz 15.

Hessen

Finanzkrise beschert Hessen schwache Dynamik - das Niveau ist allerdings recht hoch!

Im wissenschaftlichen Bundesländerranking 2012 von Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und WirtschaftsWoche belegt Hessen mit 43,6 Punkten Platz 13 im Dynamikvergleich aller 16 Bundesländer. Dieser spiegelt die Entwicklung in den Jahren 2008 bis 2011 wider. Das Niveauranking informiert über das absolute Niveau von Wirtschaftskraft und Wohlstand. Hessen erreicht hier mit 58,4 Punkten Platz vier unter 16 Bundesländern

Dynamikranking:

    Stärken:
  • + Die Ausbildungsplatzdichte - also das Verhältnis zwischen angebotenen Lehrstellen und Nachfragern - verbesserte sich in Hessen um 5,2 Prozentpunkte. Rang zwei. Bundesschnitt: 2,3 Prozentpunkte.
  • + Das Arbeitnehmerentgelt je Arbeitnehmer - die jährlichen Arbeitskosten für Unternehmen - stieg von 2008 bis 2011 um 4,1 Prozent. Im Bundesmittel wuchsen die Arbeitskosten um 5,1 Prozent. Platz drei.
  • + Der Anteil der Hoch- und Fachhochschulabsolventen an allen Beschäftigten (Hochqualifizierte) stieg in Hessen von 2008 bis 2011 um 1,0 Prozentpunkte. Hessen kommt damit auf Rang drei. Bundesweit stieg der Anteil um 0,8 Prozentpunkte.
    Schwächen:
  • - Die Steuerkraft gibt einen Anhaltspunkt dafür, wie leistungsfähig ein Bundesland wirtschaftlich ist. Je Einwohner sank sie in Hessen innerhalb von drei Jahren um 10,5 Prozent. Bundesmittel: -2,1 Prozent. Platz 16.
  • - Rechnerisch stieg in Hessen die Zahl der Beschäftigten im Öffentlichen Dienst pro 1000 Einwohner von 2008 bis 2010 um 1,0. Bundesweit fiel sie statistisch um 0,1 Staatsdiener je 1.000 Einwohner. Platz 15.
  • - Das reale Bruttoinlandsprodukt, also die Jahreswirtschaftsleistung, sank in Hessen zwischen 2008 und 2011 um 0,6 Prozent. Im Bundesmittel stieg es um 1,3 Prozent. Rang 14 für Hessen.

Niveauranking:
    Stärken:
  • + Was ein Erwerbstätiger pro Jahr im Schnitt erwirtschaftet, wird über die Produktivität erfasst. Diese liegt in Hessen bei 71.789 Euro. Bundesweit sind es 62.550 Euro. Rang zwei.
  • + Durchschnittlich verfügt jeder Einwohner in Hessen jährlich über eine Kaufkraft von 21.488 Euro. Bundesweit sind es nach aktueller Schätzung der Gesellschaft für Konsumforschung 20.014 Euro. Rang drei.
  • + Das Bruttoinlandsprodukt, die jährliche Wirtschaftsleistung je Einwohner, beläuft sich in Hessen auf 37.616 Euro (2011). Im Bundesschnitt sind es 31.440 Euro. Rang drei.
    Schwächen:
  • - 44,3 Prozent aller Straftaten wurden im Jahr 2011 in Hamburg aufgeklärt. Bundesweit bewegt sich die Aufklärungsquote bei 54,7 Prozent. Rang 16.
  • - Die Arbeitskosten - also das, was ein Unternehmen im Jahr im Schnitt für einen Arbeitnehmer zu bezahlen hat - belaufen sich in Hessen auf 40.854 Euro. Bundesweit liegt der Betrag bei 36.032 Euro. Rang 15.
  • - 21,5 Prozent der unter Dreijährigen werden in Hessen in Kitas betreut. Bundesweit liegt die Kitabetreuungsquote bei 25,2 Prozent. Platz zehn für Hessen.
  • - Auf 1.000 Einwohner kommen in Hessen rechnerisch 29,9 Staatsdiener (2010). Bundesweit liegt dieser statistische Wert bei 29,4. Rang neun.

Mecklenburg-Vorpommern

Produktivitätsgewinne im Norden, jedoch von niedrigem Niveau aus

Im wissenschaftlichen Bundesländerranking 2012 von Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und WirtschaftsWoche belegt Mecklenburg-Vorpommern mit 54,4 Punkten Platz fünf im Dynamikvergleich aller 16 Bundesländer. Dieser spiegelt die Entwicklung in den Jahren 2008 bis 2011 wider. Das Niveauranking informiert über das absolute Niveau von Wirtschaftskraft und Wohlstand. Mecklenburg-Vorpommern erreicht hier mit 38,9 Punkten Platz 14 unter 16 Bundesländern.

Dynamikranking:

    Stärken:
  • + Die Steuerkraft gibt einen Anhaltspunkt dafür, wie leistungsfähig ein Bundesland wirtschaftlich ist. Je Einwohner stieg sie in Mecklenburg-Vorpommern innerhalb von drei Jahren um 12,2 Prozent. Bundesmittel: -2,1 Prozent. Platz eins.
  • + Der Anteil der Arbeitslosengeld II-Empfänger an der Gesamtbevölkerung sank in der Zeit von 2008 bis 2011 in Mecklenburg-Vorpommern um 1,9 Prozentpunkte. Im Bundesdurchschnitt fiel die Quote um 0,5 Prozentpunkte. Rang eins.
  • + Die Produktivität, also das, was jeder Erwerbstätige im Jahr erwirtschaftet, stieg von 2008 bis 2011 um 2,6 Prozent. Bundesdurchschnitt: -0,6 Prozent. Rang eins für Mecklenburg-Vorpommern.
    Schwächen:
  • - Der Anteil der Schulabgänger, die in Mecklenburg-Vorpommern die Schule ohne Abschluss verlassen, stieg von 2008 bis 2010 um 3,8 Prozentpunkte. Rang 16. Im Bundesmittel fiel die Abbrecherquote um 0,9 Prozentpunkte.
  • - Auf Platz 14 liegt Mecklenburg-Vorpommern bei der Einwohnerentwicklung: Das Land erlebte in den Jahren 2008 bis 2011 einen Rückgang von 2,1 Prozent. Im Schnitt sank die Einwohnerzahl bundesweit um 0,4 Prozent.
  • - Der Anteil der Hoch- und Fachhochschulabsolventen an allen Beschäftigten (Hochqualifizierte) stieg in Mecklenburg-Vorpommern von 2008 bis 2011 um 0,3 Prozentpunkte. Mecklenburg-Vorpommern kommt damit auf Rang 13. Bundesweit stieg der Anteil um 0,8 Prozentpunkte.

Niveauranking:
    Stärken:
  • + Die Arbeitskosten - also das, was ein Unternehmen im Jahr im Schnitt für einen Arbeitnehmer zu bezahlen hat - belaufen sich in Mecklenburg-Vorpommern auf 28.348 Euro. Bundesweit liegt der Betrag bei 36.032 Euro. Rang eins.
  • + 100 Nachfrager finden in Mecklenburg-Vorpommern statistisch ein Angebot von 111,1 Ausbildungsstellen. Bundesweit liegt die Ausbildungsplatzdichte 2011 bei 103,1. Platz eins.
  • + Rechnerisch hat jeder Einwohner in Mecklenburg-Vorpommern 7.383 Euro öffentliche Schulden zu schultern. Bundesweit liegt die Schuldenlast bei 9.145 Euro. Rang vier.
    Schwächen:
  • - Das verfügbare Einkommen in Mecklenburg-Vorpommern liegt bei 15.935 Euro je Einwohner im Jahr (2011). Bundesschnitt: 20.420 Euro. Damit erreicht Mecklenburg-Vorpommern Platz 16.
  • - Das Bruttoinlandsprodukt, die jährliche Wirtschaftsleistung je Einwohner, beläuft sich in Mecklenburg-Vorpommern auf 21.363 Euro (2011). Im Bundesschnitt sind es 31.440 Euro. Rang 16.
  • - In Mecklenburg-Vorpommern liegt der Anteil der Ingenieure an allen Beschäftigten bei 1,6 Prozent. Bundesweit erreicht die Quote dieser wichtigen Berufsgruppe ein Niveau von 2,8 Prozent. Platz 16.

Niedersachsen

Niedersachsen entdeckt die Dynamik

Im wissenschaftlichen Bundesländerranking 2012 von Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und WirtschaftsWoche belegt Nordrhein-Westfalen mit 44,5 Punkten Platz zwölf im Dynamikvergleich aller 16 Bundesländer. Dieser spiegelt die Entwicklung in den Jahren 2008 bis 2011 wider. Das Niveauranking informiert über das absolute Niveau von Wirtschaftskraft und Wohlstand. Nordrhein-Westfalen erreicht hier mit 50,3 Punkten Platz acht unter 16 Bundesländern.

Dynamikranking:

    Stärken:
  • + Das reale Bruttoinlandsprodukt, also die Jahreswirtschaftsleistung, stieg in Niedersachsen zwischen 2008 und 2011 um 4,1 Prozent. Im Bundesmittel stieg es um 1,3 Prozent. Rang zwei für Niedersachsen.
  • + Die Aufklärungsquote bei den Straftaten verbesserte sich von 2008 bis 2011 in Niedersachsen um 2,9 Prozentpunkte. Im Bundesmittel fiel dieser Wert um 0,1 Prozentpunkte. Rang drei für Niedersachsen.
  • + Die Produktivität, also das, was jeder Erwerbstätige im Jahr erwirtschaftet, stieg von 2008 bis 2011 um 1,2 Prozent. Bundesdurchschnitt: -0,6 Prozent. Rang drei für Niedersachsen.
    Schwächen:
  • - Der Anteil von privat Verschuldeten an der Bevölkerung über 18 Jahren sank in Niedersachsen von 2008 bis 2011 um 0,5 Prozentpunkte. Im Bundesmittel fiel die Schuldnerquote um 0,7 Prozentpunkte. Rang 14.
  • - Die Ausbildungsplatzdichte - also das Verhältnis zwischen angebotenen Lehrstellen und Nachfragern - verbesserte sich in Niedersachsen um 0,6 Prozentpunkte. Rang 13. Bundesschnitt: 2,3 Prozentpunkte.
  • - Die Steuerkraft gibt einen Anhaltspunkt dafür, wie leistungsfähig ein Bundesland wirtschaftlich ist. Je Einwohner stieg sie in Niedersachsen innerhalb von drei Jahren um 0,4 Prozent. Bundesmittel: -2,1 Prozent. Platz neun.

Niveauranking:
    Stärken:
  • + 61,4 Prozent aller Straftaten wurden im Jahr 2011 in Niedersachsen aufgeklärt. Bundesweit bewegt sich die Aufklärungsquote bei 54,7 Prozent. Rang drei.
  • + Auf 1.000 Einwohner kommen in Niedersachsen rechnerisch 27,8 Staatsdiener (2010). Bundesweit liegt dieser statistische Wert bei 29,4. Rang fünf.
  • + Mit einer Arbeitslosenquote von 6,9 Prozent belegt Niedersachsen Platz sechs. Im Bundesdurchschnitt hatte die Arbeitslosigkeit im Jahr 2011 ein Niveau von 7,1 Prozent.
    Schwächen:
  • - 18,6 Prozent der unter Dreijährigen werden in Niedersachsen in Kitas betreut. Bundesweit liegt die Kitabetreuungsquote bei 25,2 Prozent. Platz 15 für Niedersachsen.
  • - In Niedersachsen liegt der Anteil der Hochschulabsolventen an allen Beschäftigten bei 8,6 Prozent. Bundesweit erreicht die Quote der Hochqualifizierten ein Niveau von 10,8 Prozent. Platz 13.
  • - Das Bruttoinlandsprodukt, die jährliche Wirtschaftsleistung je Einwohner, beläuft sich in Niedersachsen auf 28.306 Euro (2011). Im Bundesschnitt sind es 31.440 Euro. Rang zehn.

Nordrhein-Westfalen

Dynamisch betrachtet weit hinten - wie lange bleibt NRW noch im Mittelfeld?

Im wissenschaftlichen Bundesländerranking 2012 von Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und WirtschaftsWoche belegt Nordrhein-Westfalen mit 44,5 Punkten Platz zwölf im Dynamikvergleich aller 16 Bundesländer. Dieser spiegelt die Entwicklung in den Jahren 2008 bis 2011 wider. Das Niveauranking informiert über das absolute Niveau von Wirtschaftskraft und Wohlstand. Nordrhein-Westfalen erreicht hier mit 50,3 Punkten Platz acht unter 16 Bundesländern.

Dynamikranking:

    Stärken:
  • + Der Anteil der Hoch- und Fachhochschulabsolventen an allen Beschäftigten (Hochqualifizierte) stieg in Nordrhein-Westfalen von 2008 bis 2011 um 0,8 Prozentpunkte. Nordrhein-Westfalen kommt damit auf Rang sechs. Bundesweit stieg der Anteil um 0,8 Prozentpunkte.
  • + Das Arbeitnehmerentgelt je Arbeitnehmer - die jährlichen Arbeitskosten für Unternehmen - stieg von 2008 bis 2011 um 5,0 Prozent. Im Bundesmittel wuchsen die Arbeitskosten um 5,1 Prozent. Platz sieben.
    Schwächen:
  • - Die Zahl der Straftaten je 100 000 Einwohner in Nordrhein-Westfalen stieg zwischen 2008 und 2011 um 4,9 Prozent. Bundesweit fiel sie um 1,6 Prozent. Damit kommt Nordrhein-Westfalen auf Platz 16.
  • - Die Produktivität, also das, was jeder Erwerbstätige im Jahr erwirtschaftet, sank von 2008 bis 2011 um 1,7 Prozent. Bundesdurchschnitt: -0,6 Prozent. Rang 14 für Nordrhein-Westfalen.
  • - Rang elf erreicht Nordrhein-Westfalen bei der Entwicklung des verfügbaren Einkommens je Einwohner. Dieses stieg hier in der Zeit von 2008 bis 2011 um 6,2 Prozent. Im Bundesmittel stieg dieser Wert um 6,8 Prozent.

Niveauranking:
    Stärken:
  • + Auf 1.000 Einwohner kommen in Nordrhein-Westfalen rechnerisch 27,0 Staatsdiener (2010). Bundesweit liegt dieser statistische Wert bei 29,4. Rang zwei.
  • + 5,5 Prozent aller Schulabgänger (2010) in Nordrhein-Westfalen haben keinen Abschluss. Bundesweit liegt der Anteil bei 6,2 Prozent. Rang vier.
  • + Durchschnittlich verfügt jeder Einwohner in Nordrhein-Westfalen jährlich über eine Kaufkraft von 20.132 Euro. Bundesweit sind es nach aktueller Schätzung der Gesellschaft für Konsumforschung 20.014 Euro. Rang sechs.
    Schwächen:
  • - 15,9 Prozent der unter Dreijährigen werden in Nordrhein-Westfalen in Kitas betreut. Bundesweit liegt die Kitabetreuungsquote bei 25,2 Prozent. Platz 16 für Nordrhein-Westfalen.
  • - 8.470 Straftaten je 100.000 Einwohner wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2011 gemeldet. Im Bundesdurchschnitt waren es 7.328. Rang 13 für Nordrhein-Westfalen.
  • - 100 Nachfrager finden in Nordrhein-Westfalen statistisch ein Angebot von 100,5 Ausbildungsstellen. Bundesweit liegt die Ausbildungsplatzdichte 2011 bei 103,1. Platz 13.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz punktet mit Exportstärke, hat jedoch recht hohe Schulden

Im wissenschaftlichen Bundesländerranking 2012 von Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und WirtschaftsWoche belegt Rheinland-Pfalz mit 48,4 Punkten Platz neun im Dynamikvergleich aller 16 Bundesländer. Dieser spiegelt die Entwicklung in den Jahren 2008 bis 2011 wider. Das Niveauranking informiert über das absolute Niveau von Wirtschaftskraft und Wohlstand. Rheinland-Pfalz erreicht hier mit 54,4 Punkten Platz fünf unter 16 Bundesländern.

Dynamikranking:

    Stärken:
  • + Das reale Bruttoinlandsprodukt, also die Jahreswirtschaftsleistung, stieg in Rheinland-Pfalz zwischen 2008 und 2011 um 2,1 Prozent. Im Bundesmittel stieg es um 1,3 Prozent. Rang fünf für Rheinland-Pfalz.
  • + Die Produktivität, also das, was jeder Erwerbstätige im Jahr erwirtschaftet, stieg von 2008 bis 2011 um 0,5 Prozent. Bundesdurchschnitt: -0,6 Prozent. Rang fünf für Rheinland-Pfalz.
  • + Die Zahl der Straftaten je 100 000 Einwohner in Rheinland-Pfalz sank zwischen 2008 und 2011 um 5,5 Prozent. Bundesweit fiel sie um 1,6 Prozent. Damit kommt Rheinland-Pfalz auf Platz sechs.
    Schwächen:
  • - Die Aufklärungsquote bei den Straftaten verschlechterte sich von 2008 bis 2011 in Rheinland-Pfalz um 1,7 Prozentpunkte. Im Bundesmittel fiel dieser Wert um 0,1 Prozentpunkte. Rang 15 für Rheinland-Pfalz.
  • - Die Arbeitsplatzversorgung (Anteil der Erwerbstätigen an allen Einwohnern zwischen 15 und 64) stieg von 2008 bis 2011 um 1,0 Prozentpunkte. Bundesweit waren es 1,8 Prozentpunkte. Rang 14.
  • - Platz 13 für Rheinland-Pfalz bei der Entwicklung der Arbeitslosenquote. Diese sank im Zeitraum von 2008 bis 2011 um 0,3 Prozentpunkte. Im Bundesdurchschnitt sank sie um 0,7 Prozentpunkte.

Niveauranking:
    Stärken:
  • + Die Exportquote der Industrie in Rheinland-Pfalz liegt bei 52,9 Prozent. Bundesweit sind es 46,1 Prozent. Rheinland-Pfalz kommt damit auf Platz zwei.
  • + Mit einer Arbeitslosenquote von 5,3 Prozent belegt Rheinland-Pfalz Platz drei. Im Bundesdurchschnitt hatte die Arbeitslosigkeit im Jahr 2011 ein Niveau von 7,1 Prozent.
  • + 4,0 Prozent der Bevölkerung in Rheinland-Pfalz sind Empfänger von Arbeitslosengeld II. Bundesweit sind es 5,6 Prozent. Rang drei für Rheinland-Pfalz.
    Schwächen:
  • - In Rheinland-Pfalz liegt der Anteil der Hochschulabsolventen an allen Beschäftigten bei 8,1 Prozent. Bundesweit erreicht die Quote der Hochqualifizierten ein Niveau von 10,8 Prozent. Platz 15.
  • - In Rheinland-Pfalz liegt der Anteil der Ingenieure an allen Beschäftigten bei 2,1 Prozent. Bundesweit erreicht die Quote dieser wichtigen Berufsgruppe ein Niveau von 2,8 Prozent. Platz elf.
  • - Rechnerisch hat jeder Einwohner in Rheinland-Pfalz 10.745 Euro öffentliche Schulden zu schultern. Bundesweit liegt die Schuldenlast bei 9.145 Euro. Rang zehn.

Saarlnd

Krise in Europa drückt Dynamik an der Saarlnd

Im wissenschaftlichen Bundesländerranking 2012 von Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und WirtschaftsWoche belegt das Saarland mit 42,6 Punkten Platz 15 im Dynamikvergleich aller 16 Bundesländer. Dieser spiegelt die Entwicklung in den Jahren 2008 bis 2011 wider. Das Niveauranking informiert über das absolute Niveau von Wirtschaftskraft und Wohlstand. Das Saarland erreicht hier mit 48,7 Punkten Platz neun unter 16 Bundesländern.

Dynamikranking:

    Stärken:
  • + Die Zahl der Straftaten je 100 000 Einwohner im Saarland sank zwischen 2008 und 2011 um 9,7 Prozent. Bundesweit fiel sie um 1,6 Prozent. Damit kommt das Saarland auf Platz zwei.
  • + Rechnerisch fiel im Saarland die Zahl der Beschäftigten im Öffentlichen Dienst pro 1000 Einwohner von 2008 bis 2010 um 2,9. Bundesweit fiel sie statistisch um 0,1 Staatsdiener je 1.000 Einwohner. Platz drei.
  • + Der Anteil von privat Verschuldeten an der Bevölkerung über 18 Jahren sank im Saarland von 2008 bis 2011 um 1,3 Prozentpunkte. Im Bundesmittel fiel die Schuldnerquote um 0,7 Prozentpunkte. Rang vier.
    Schwächen:
  • - Das reale Bruttoinlandsprodukt, also die Jahreswirtschaftsleistung, sank im Saarland zwischen 2008 und 2011 um 4,7 Prozent. Im Bundesmittel stieg es um 1,3 Prozent. Rang 16 für das Saarland.
  • - Die Produktivität, also das, was jeder Erwerbstätige im Jahr erwirtschaftet, sank von 2008 bis 2011 um 5,8 Prozent. Bundesdurchschnitt: -0,6 Prozent. Rang 16 für das Saarland.
  • - Die Steuerkraft gibt einen Anhaltspunkt dafür, wie leistungsfähig ein Bundesland wirtschaftlich ist. Je Einwohner sank sie im Saarland innerhalb von drei Jahren um 7,4 Prozent. Bundesmittel: -2,1 Prozent. Platz 15.

Niveauranking:
    Stärken:
  • + Mit einer Arbeitslosenquote von 6,8 Prozent belegt das Saarland Platz fünf. Im Bundesdurchschnitt hatte die Arbeitslosigkeit im Jahr 2011 ein Niveau von 7,1 Prozent.
  • + Junge Arbeitslose sind eine besondere Problemgruppe, weil die Gefahr besteht, dass Sie keinen Einstieg in den Arbeitsmarkt finden. 2011 waren im Saarland 5,6 Prozent aller 15 bis 24-Jährigen Erwerbspersonen arbeitslos. Bundesdurchschnitt: 5,9 Prozent. Rang fünf.
  • + 5,8 Prozent aller Schulabgänger (2010) im Saarland haben keinen Abschluss. Bundesweit liegt der Anteil bei 6,2 Prozent. Rang fünf.
    Schwächen:
  • - Rechnerisch hat jeder Einwohner im Saarland 15.475 Euro öffentliche Schulden zu schultern. Bundesweit liegt die Schuldenlast bei 9.145 Euro. Rang 14.
  • - Im Saarland liegt der Anteil der Hochschulabsolventen an allen Beschäftigten bei 8,3 Prozent. Bundesweit erreicht die Quote der Hochqualifizierten ein Niveau von 10,8 Prozent. Platz 14.
  • - Im Saarland liegt der Anteil der Ingenieure an allen Beschäftigten bei 1,8 Prozent. Bundesweit erreicht die Quote dieser wichtigen Berufsgruppe ein Niveau von 2,8 Prozent. Platz 14.

Sachsen

Der Freistaat ist Dynamik-Vizemeister und lässt beim absoluten Niveau das Westland Bremen hinter sich

Im wissenschaftlichen Bundesländerranking 2012 von Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und WirtschaftsWoche belegt Sachsen mit 59,0 Punkten Platz zwei im Dynamikvergleich aller 16 Bundesländer. Dieser spiegelt die Entwicklung in den Jahren 2008 bis 2011 wider. Das Niveauranking informiert über das absolute Niveau von Wirtschaftskraft und Wohlstand. Sachsen erreicht hier mit 46,2 Punkten Platz zehn unter 16 Bundesländern.

Dynamikranking:

    Stärken:
  • + Die Patentintensität stieg in Sachsen von 2008 bis 2011 um 2 angemeldete Patente je 100 000 Einwohner. Rang eins für Sachsen. Bundesweit sank dieser Wert im Vergleichszeitraum um 3 angemeldete Patente.
  • + Die Arbeitsplatzversorgung (Anteil der Erwerbstätigen an allen Einwohnern zwischen 15 und 64) stieg von 2008 bis 2011 um 4,4 Prozentpunkte. Bundesweit waren es 1,8 Prozentpunkte. Rang zwei.
  • + Platz drei für Sachsen bei der Entwicklung der Arbeitslosenquote. Diese sank im Zeitraum von 2008 bis 2011 um 2,2 Prozentpunkte. Im Bundesdurchschnitt sank sie um 0,7 Prozentpunkte.
    Schwächen:
  • - Die Zahl der Straftaten je 100 000 Einwohner in Sachsen stieg zwischen 2008 und 2011 um 1,1 Prozent. Bundesweit fiel sie um 1,6 Prozent. Damit kommt Sachsen auf Platz 14.
  • - Der Anteil der Hoch- und Fachhochschulabsolventen an allen Beschäftigten (Hochqualifizierte) stieg in Sachsen von 2008 bis 2011 um 0,3 Prozentpunkte. Sachsen kommt damit auf Rang 14. Bundesweit stieg der Anteil um 0,8 Prozentpunkte.
  • - Der Anteil der Schulabgänger, die in Sachsen die Schule ohne Abschluss verlassen, stieg von 2008 bis 2010 um 1,2 Prozentpunkte. Rang 13. Im Bundesmittel fiel die Abbrecherquote um 0,9 Prozentpunkte.

Niveauranking:
    Stärken:
  • + Die öffentliche Investitionsquote in Sachsen beläuft sich auf 18,3 Prozent. Bundesweit liegt sie bei 13,8 Prozent. Damit erreicht Sachsen Platz zwei.
  • + Die Arbeitsplatzversorgung - also der Anteil der Erwerbstätigen an der Bevölkerung zwischen 15 und 64 Jahren - liegt in Sachsen bei 77,2 Prozent. Bundesdurchschnitt: 75,9 Prozent. Rang drei.
  • + 8,3 Prozent aller über 18-Jährigen in Sachsen sind verschuldet. Bundesweit liegt dieser Anteil im Jahr 2011 bei 9,4 Prozent. Platz drei.
    Schwächen:
  • - Durchschnittlich verfügt jeder Einwohner in Sachsen jährlich über eine Kaufkraft von 16.768 Euro. Bundesweit sind es nach aktueller Schätzung der Gesellschaft für Konsumforschung 20.014 Euro. Rang 14.
  • - Was ein Erwerbstätiger pro Jahr im Schnitt erwirtschaftet, wird über die Produktivität erfasst. Diese liegt in Sachsen bei 48.494 Euro. Bundesweit sind es 62.550 Euro. Rang 14.
  • - Die Steuerkraft vermittelt einen Eindruck von der Wirtschaftskraft eines Bundeslandes. Sachsen kommt hier auf 1.070 Euro je Einwohner. Bundesdurchschnitt: 2.345 Euro. Rang 13.

Sachsen-Anhalt

Sachsen-Anhalt erlebt die zweitstärksten Einkommens-Zuwächse und gleichzeitig die zweitstärksten Einbrüche beim BIP

Im wissenschaftlichen Bundesländerranking 2012 von Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und WirtschaftsWoche belegt Sachsen-Anhalt mit 53,1 Punkten Platz sieben im Dynamikvergleich aller 16 Bundesländer. Dieser spiegelt die Entwicklung in den Jahren 2008 bis 2011 wider. Das Niveauranking informiert über das absolute Niveau von Wirtschaftskraft und Wohlstand. Sachsen-Anhalt erreicht hier mit 38,6 Punkten Platz 15 unter 16 Bundesländern.

Dynamikranking:

    Stärken:
  • + Rang zwei erreicht Sachsen-Anhalt bei der Entwicklung des verfügbaren Einkommens je Einwohner. Dieses stieg hier in der Zeit von 2008 bis 2011 um 9,7 Prozent. Im Bundesmittel stieg dieser Wert um 6,8 Prozent.
  • + Platz zwei für Sachsen-Anhalt bei der Entwicklung der Arbeitslosenquote. Diese sank im Zeitraum von 2008 bis 2011 um 2,3 Prozentpunkte. Im Bundesdurchschnitt sank sie um 0,7 Prozentpunkte.
  • + Die Aufklärungsquote bei den Straftaten verbesserte sich von 2008 bis 2011 in Sachsen-Anhalt um 3,2 Prozentpunkte. Im Bundesmittel fiel dieser Wert um 0,1 Prozentpunkte. Rang zwei für Sachsen-Anhalt.
    Schwächen:
  • - Auf Platz 16 liegt Sachsen-Anhalt bei der Einwohnerentwicklung: Das Land erlebte in den Jahren 2008 bis 2011 einen Rückgang von 3,1 Prozent. Im Schnitt sank die Einwohnerzahl bundesweit um 0,4 Prozent.
  • - Das reale Bruttoinlandsprodukt, also die Jahreswirtschaftsleistung, sank in Sachsen-Anhalt zwischen 2008 und 2011 um 1,3 Prozent. Im Bundesmittel stieg es um 1,3 Prozent. Rang 15 für Sachsen-Anhalt.
  • - Die Exportquote der Industrie in Sachsen-Anhalt sank in der Zeit von 2008 bis 2011 um 1,7 Prozentpunkte. Bei einem bundesweiten Zuwachs von 1,5 Prozentpunkten belegt Sachsen-Anhalt Platz 15.

Niveauranking:
    Stärken:
  • + Die öffentliche Investitionsquote in Sachsen-Anhalt beläuft sich auf 18,9 Prozent. Bundesweit liegt sie bei 13,8 Prozent. Damit erreicht Sachsen-Anhalt Platz eins.
  • + 56,1 Prozent der unter Dreijährigen werden in Sachsen-Anhalt in Kitas betreut. Bundesweit liegt die Kitabetreuungsquote bei 25,2 Prozent. Platz eins für Sachsen-Anhalt.
  • + Die Arbeitskosten - also das, was ein Unternehmen im Jahr im Schnitt für einen Arbeitnehmer zu bezahlen hat - belaufen sich in Sachsen-Anhalt auf 28.664 Euro. Bundesweit liegt der Betrag bei 36.032 Euro. Rang zwei.
    Schwächen:
  • - Durchschnittlich verfügt jeder Einwohner in Sachsen-Anhalt jährlich über eine Kaufkraft von 16.606 Euro. Bundesweit sind es nach aktueller Schätzung der Gesellschaft für Konsumforschung 20.014 Euro. Rang 16.
  • - Die Exportquote der Industrie in Sachsen-Anhalt liegt bei 27,8 Prozent. Bundesweit sind es 46,1 Prozent. Sachsen-Anhalt kommt damit auf Platz 15.
  • - 12,3 Prozent aller Schulabgänger (2010) in Sachsen-Anhalt haben keinen Abschluss. Bundesweit liegt der Anteil bei 6,2 Prozent. Rang 15.

Schleswig-Holstein

Schwaches BIP-Wachstum, recht starke Kaufkraft: Hamburg exportiert Wohlstand in den Norden

Im wissenschaftlichen Bundesländerranking 2012 von Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und WirtschaftsWoche belegt Schleswig-Holstein mit 46,1 Punkten Platz zehn im Dynamikvergleich aller 16 Bundesländer. Dieser spiegelt die Entwicklung in den Jahren 2008 bis 2011 wider. Das Niveauranking informiert über das absolute Niveau von Wirtschaftskraft und Wohlstand. Schleswig-Holstein erreicht hier mit 50,6 Punkten Platz sieben unter 16 Bundesländern.

Dynamikranking:

    Stärken:
  • + Das Arbeitnehmerentgelt je Arbeitnehmer - die jährlichen Arbeitskosten für Unternehmen - stieg von 2008 bis 2011 um 2,8 Prozent. Im Bundesmittel wuchsen die Arbeitskosten um 5,1 Prozent. Platz eins.
  • + Die Steuerkraft gibt einen Anhaltspunkt dafür, wie leistungsfähig ein Bundesland wirtschaftlich ist. Je Einwohner stieg sie in Schleswig-Holstein innerhalb von drei Jahren um 6,1 Prozent. Bundesmittel: -2,1 Prozent. Platz drei.
  • + Der Anteil der Schulabgänger, die in Schleswig-Holstein die Schule ohne Abschluss verlassen, sank von 2008 bis 2010 um 1,6 Prozentpunkte. Rang drei. Im Bundesmittel fiel die Abbrecherquote um 0,9 Prozentpunkte.
    Schwächen:
  • - Die Ausbildungsplatzdichte - also das Verhältnis zwischen angebotenen Lehrstellen und Nachfragern - verschlechterte sich in Schleswig-Holstein um 0,2 Prozentpunkte. Rang 16. Bundesschnitt: 2,3 Prozentpunkte.
  • - Die Exportquote der Industrie in Schleswig-Holstein sank in der Zeit von 2008 bis 2011 um 1,2 Prozentpunkte. Bei einem bundesweiten Zuwachs von 1,5 Prozentpunkten belegt Schleswig-Holstein Platz 13.
  • - Das reale Bruttoinlandsprodukt, also die Jahreswirtschaftsleistung, stieg in Schleswig-Holstein zwischen 2008 und 2011 um 0,3 Prozent. Im Bundesmittel stieg es um 1,3 Prozent. Rang zwölf für Schleswig-Holstein.

Niveauranking:
    Stärken:
  • + Auf 1.000 Einwohner kommen in Schleswig-Holstein rechnerisch 26,5 Staatsdiener (2010). Bundesweit liegt dieser statistische Wert bei 29,4. Rang eins.
  • + Durchschnittlich verfügt jeder Einwohner in Schleswig-Holstein jährlich über eine Kaufkraft von 20.210 Euro. Bundesweit sind es nach aktueller Schätzung der Gesellschaft für Konsumforschung 20.014 Euro. Rang fünf.
  • + Mit einer Arbeitslosenquote von 7,2 Prozent belegt Schleswig-Holstein Platz sieben. Im Bundesdurchschnitt hatte die Arbeitslosigkeit im Jahr 2011 ein Niveau von 7,1 Prozent.
    Schwächen:
  • - In Schleswig-Holstein liegt der Anteil der Hochschulabsolventen an allen Beschäftigten bei 6,8 Prozent. Bundesweit erreicht die Quote der Hochqualifizierten ein Niveau von 10,8 Prozent. Platz 16.
  • - Die öffentliche Investitionsquote in Schleswig-Holstein beläuft sich auf 10,4 Prozent. Bundesweit liegt sie bei 13,8 Prozent. Damit erreicht Schleswig-Holstein Platz 14.
  • - 48,2 Prozent aller Straftaten wurden im Jahr 2011 in Schleswig-Holstein aufgeklärt. Bundesweit bewegt sich die Aufklärungsquote bei 54,7 Prozent. Rang 13.

Thüringen

Freistaat schiebt sich beim absoluten Niveau insgesamt vor Bremen – stärkste Besserung bei der Arbeitslosenquote, noch schwaches BIP

Im wissenschaftlichen Bundesländerranking 2012 von Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und WirtschaftsWoche belegt Thüringen mit 54,8 Punkten Platz vier im Dynamikvergleich aller 16 Bundesländer. Dieser spiegelt die Entwicklung in den Jahren 2008 bis 2011 wider. Das Niveauranking informiert über das absolute Niveau von Wirtschaftskraft und Wohlstand. Thüringen erreicht hier mit 46,0 Punkten Platz elf unter 16 Bundesländern.

Dynamikranking:

    Stärken:
  • + Rang eins erreicht Thüringen bei der Entwicklung des verfügbaren Einkommens je Einwohner. Dieses stieg hier in der Zeit von 2008 bis 2011 um 10,1 Prozent. Im Bundesmittel stieg dieser Wert um 6,8 Prozent.
  • + Platz eins für Thüringen bei der Entwicklung der Arbeitslosenquote. Diese sank im Zeitraum von 2008 bis 2011 um 2,4 Prozentpunkte. Im Bundesdurchschnitt sank sie um 0,7 Prozentpunkte.
  • + Die Produktivität, also das, was jeder Erwerbstätige im Jahr erwirtschaftet, stieg von 2008 bis 2011 um 1,2 Prozent. Bundesdurchschnitt: -0,6 Prozent. Rang zwei für Thüringen.
    Schwächen:
  • - Auf Platz 15 liegt Thüringen bei der Einwohnerentwicklung: Das Land erlebte in den Jahren 2008 bis 2011 einen Rückgang von 2,2 Prozent. Im Schnitt sank die Einwohnerzahl bundesweit um 0,4 Prozent.
  • - Der Anteil der Schulabgänger, die in Thüringen die Schule ohne Abschluss verlassen, stieg von 2008 bis 2010 um 1,6 Prozentpunkte. Rang 15. Im Bundesmittel fiel die Abbrecherquote um 0,9 Prozentpunkte.
  • - Das Arbeitnehmerentgelt je Arbeitnehmer - die jährlichen Arbeitskosten für Unternehmen - stieg von 2008 bis 2011 um 7,1 Prozent. Im Bundesmittel wuchsen die Arbeitskosten um 5,1 Prozent. Platz 14.

Niveauranking:
    Stärken:
  • + 65,1 Prozent aller Straftaten wurden im Jahr 2011 in Thüringen aufgeklärt. Bundesweit bewegt sich die Aufklärungsquote bei 54,7 Prozent. Rang eins.
  • + 6.128 Straftaten je 100.000 Einwohner wurden in Thüringen im Jahr 2011 gemeldet. Im Bundesdurchschnitt waren es 7.328. Rang drei für Thüringen.
  • + Die Arbeitskosten - also das, was ein Unternehmen im Jahr im Schnitt für einen Arbeitnehmer zu bezahlen hat - belaufen sich in Thüringen auf 29.070 Euro. Bundesweit liegt der Betrag bei 36.032 Euro. Rang drei.
    Schwächen:
  • - Was ein Erwerbstätiger pro Jahr im Schnitt erwirtschaftet, wird über die Produktivität erfasst. Diese liegt in Thüringen bei 47.071 Euro. Bundesweit sind es 62.550 Euro. Rang 16.
  • - Das Bruttoinlandsprodukt, die jährliche Wirtschaftsleistung je Einwohner, beläuft sich in Thüringen auf 21.608 Euro (2011). Im Bundesschnitt sind es 31.440 Euro. Rang 15.
  • - Das verfügbare Einkommen in Thüringen liegt bei 16.874 Euro je Einwohner im Jahr (2011). Bundesschnitt: 20.420 Euro. Damit erreicht Thüringen Platz 14.