Infografiken

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Interaktive Grafik: Behörden streiten über Fracking

Erdgasgewinnung durch Fracking aus konventionellen und unkonventionellen Lagerstätten. Geologen zerpflücken Warnungen der Umweltforscher vor der neuen Gasförderung. Die Bundesregierung hält die brisante Stellungnahme aber unter Verschluss.

Konventionelle Lagerstätte

Das Erdgas ist aus dem Gestein, in dem es sich gebildet hat, in poröse Speichergesteine wie Sandstein abgewandert. Wo die Speichergesteine von dichteren Schichten wie Ton überdeckt werden, hat sich das Gas in sogenannten Erdgasfallen angereichert und kann entweichen, wenn die Deckschicht durchbohrt wird. Häufig wird gefrackt, um zusätzliche Gasmengen zu fördern.

Unkonventionelle Lagerstätte

Das Erdgas, das aus dem Muttergestein, z. B. dichtem Ölschiefer, nicht abgewandert ist, kann durch Anbohren allein nicht gefördert werden. Erst durch das Einpressen von Frac-Flüssigkeit wird der Gesteinsverbund gelockert, und es bilden sich Haarrisse, so dass das Schiefergas entweichen kann.