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Interaktive Grafik
Behörden streiten über Fracking
Geologen zerpflücken Warnungen der Umweltforscher vor der neuen Gasförderung. Die Bundesregierung hält die brisante Stellungnahme aber unter Verschluss.
Konventionelle Lagerstätte

Das Erdgas ist aus dem Gestein, in dem es sich gebildet hat, in poröse Speichergesteine wie Sandstein abgewandert. Wo die Speichergesteine von dichteren Schichten wie Ton überdeckt werden, hat sich das Gas in sogenannten Erdgasfallen angereichert und kann entweichen, wenn die Deckschicht durchbohrt wird. Häufig wird gefrackt, um zusätzliche Gasmengen zu fördern.

Unkonventionelle Lagerstätte

Das Erdgas, das aus dem Muttergestein, z. B. dichtem Ölschiefer, nicht abgewandert ist, kann durch Anbohren allein nicht gefördert werden. Erst durch das Einpressen von Frac-Flüssigkeit wird der Gesteinsverbund gelockert, und es bilden sich Haarrisse, so dass das Schiefergas entweichen kann.

Kommentare zu "Behörden streiten über Fracking"

Alle Kommentare
  • Zugegeben, das Risiko einer Verseuchung des Grundwassers oder ein Schaden ist schon ziemlich gering. Man darf den Marktschreiern nicht immer so auf den Leim gehen. Ich habe allerdings die Hoffnung auf erschwingliche Energie in Deutschland längst aufgegeben. Alle Parteien in Deutschland, mit Ausnahme vielleicht der FDP, sehen darin einen Selbstbedienungsladen um weiter Geld aus den Taschen der Bürger zu holen - 50% beim Strom und 70% bei fossilen Brennstoffen.

  • Zudem ist die Grafik, die das Handelsblatt verwendet, nicht ganz fehlerfrei. Ich denke, dass wenn eine solch große Zeitung eine solche Grafik für den "neutralen"Leser veröffentlicht, dann würde ich mir doch eine korrekte Darstellung wünschen!