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DAX® - 8.150 – Der Bezugspunkt schlechthin

8.150 – Der Bezugspunkt schlechthin
Seit dem zyklischen Tief von Mitte April bei 7.418 Punkten streben die deutschen Standardwerte mit hoher Dynamik nach Norden. Einzig die historischen Hochstände aus den Jahren 2000 und 2007 bei 8.136/52 Punkten stellen sich dem Aktienbarometer noch als Hürden auf der Oberseite entgegen. Welche Bedeutung diesen Marken zukommt verdeutlicht kaum ein Chart eindrucksvoller als der Point & Figure-Chart: Ein Lüften des entscheidenden „Deckels" würde gemäß dieser Chartdarstellungsform für ein extrem starkes prozyklisches Kaufsignal sorgen. Dazu passt, dass in diesem Jahrtausend zwei scharfe Baisseimpulse auf diesem Niveau ihren Ausgangspunkt nahmen. „Bei 8.150 Punkten ist das Ende der Fahnenstange erreicht", hat sich also tief in das Gedächtnis der Investoren eingebrannt. Ein Lichten dieses „Ankers" begünstigt sprunghafte Handlungen, zumal aus Sicht des „normalen" Monatscharts der skizzierte Befreiungsschlag für die „bullishe" Auflösung eines riesigen aufsteigenden Dreiecks sorgen würde. Dadurch wäre auch die Konsolidierungsphase seit März 2000 abgeschlossen. Um sich vor einem dritten Scheitern an der „8.000 +"-Marke zu schützen, sollte der DAX® nicht mehr unter die jüngste Aufwärtskurslücke (7.893 zu 7.874 Punkten) von Ende April zurückfallen.

DAX® (P&F-Chart) (Monthly)
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Die Ruhe vor dem nächsten Korrekturimpuls
Gemessen an dem geringen Handelsvolumen von weniger als 300.000 Kontrakten sowie der kleinen Tagesschwankungsbreite – zwischen Tageshoch und -tief lagen gerade einmal 39 Ticks – erlebte der Euro-BUND-Future einen ruhigen Wochenauftakt. Vor dem Hintergrund der alten Tradingweisheit, dass auf Fehlausbrüche regelmäßig schnelle, dynamische Bewegungsimpulse in die entgegen gesetzte Richtung folgen, dürfte sich diese Entwicklung im weiteren Wochenverlauf so nicht fortsetzen. Wir gehen vielmehr davon aus, dass sich das „false break" über das alte Allzeithoch vom Juni 2012 bei 146,89 von letzter Woche als länger anhaltender Belastungsfaktor erweisen sollte. Neben den schon länger bestehenden negativen Divergenzen seitens des MACD und des RSI schlägt sich die „Rolle rückwärts" vom vergangenen Freitag mittlerweile auch in einem handfesten Verkaufssignal seitens des MACD und im Bruch eines Aufwärtstrends im Verlauf des Oszillators (siehe Chart) nieder. In diesem Kontext definiert eine alte Trendlinie (akt. bei 145,65) sowie das Tief vom 24. April bei 145,62 eine erste Anlaufzone, ehe die 38-Tages-Linie (akt. bei 145,32) wieder in den Fokus rückt.

Euro-BUND-Future (Daily)
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Den Boden gefunden?
Aufgrund des schnellen Rückfalls unter das alte Allzeithoch vom April 2012 bei 644 USD und dem negativen Candlestickmuster in Form eines klassischen „evening stars" hatten wir im Herbst 2012 zwei Mal vor Rückschlagsgefahren in Bezug auf die Apple-Aktie gewarnt. Mittlerweile ist es aber an der Zeit, diese Meinung zu revidieren. So hat der Technologietitel exakt auf Basis der 38-Monats-Linie (akt. bei 425,07 USD) das Candlestickumkehrmuster eines „Hammers" ausgeprägt. Der aktuell zu konstatierende Kontrollverlust der Bären findet inzwischen auch im Wochenbereich seinen Niederschlag. Da die zum Wochenauftakt gerissene Kurslücke (418,74 zu 420,15 USD) zudem weiterhin Bestand hat, spricht derzeit einiges für eine nachhaltige Wende zum Besseren. In die gleiche Kerbe schlagen aktuell die quantitativen Indikatoren auf wöchentlicher Basis. Während der MACD mit dem ersten Kaufsignal seit Herbst 2012 aufwarten kann, gelang dem RSI jüngst der Abschluss einer klassischen Bodenbildung. Vor diesem Hintergrund erwarten wir im ersten Schritt eine Erholung bis an den alten Aufwärtstrend seit April 2003 (akt. bei exakt 500 USD). Als Absicherung bietet sich die o. g. Kurslücke an, die es fortan nicht mehr zu unterschreiten gilt.

Apple (Monthly)
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Prozyklisches Einstiegssignal
Die Linde-Aktie zählt innerhalb der DAX®-Familie zweifelsfrei zu den charttechnischen Dauerbrennern der letzten Jahre. Zum Wochenauftakt gibt das Papier technisch-motivierten Anlegern wieder einmal die Möglichkeit zu einem prozyklischen Einstieg auf der Longseite. So gelang gestern mit einem Aufwärtsgap (143,45 zu 145,20 EUR) der Spurt auf ein neues Allzeithoch bei exakt 149 EUR. Gleichzeitig wurde eine klassische Korrekturflagge (siehe Chart) nach oben aufgelöst, so dass neben einem der besten Signale der technischen Analyse überhaupt ein zweites prozyklisches Investmentkaufsignal entsteht. Im „uncharted territory" jenseits der alten Rekordstände bei 147,30/40 EUR lässt sich die nächste Anlaufmarke in Form des rechnerischen Kursziels des o. g. Flaggenmusters von rund 153 EUR ableiten. Knapp darüber (153,65 EUR) ist zudem ein Fibonacci-Projektionslevel angesiedelt. Zusätzlicher Rückenwind kommt von Seiten des MACD der auf Tagesbasis ein neues Einstiegssignal ausprägen konnte, das durch das „bearish failure" des Trendfolgers im Wochenbereich untermauert wird. Als Stopp-Loss-Level ist die Kombination aus der 38-Tages-Linie (akt. bei 143,35 EUR) und dem angeführten Gap geeignet.

Linde (Daily)
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