| Ausholen zum Gegenschlag? |
| Der DAX® ließ es zu Wochenbeginn zwar ruhig angehen, konnte im Tagesverlauf aber immerhin drohende neue Kursverluste verkleinern. Damit bleibt das charttechnische Bild zunächst dasselbe: Grundsätzlich spielt der deutsche Leitindex im Bereich der zentralen Haltezone aus den jüngsten Verlaufstiefs und dem markanten Hoch vom März zwischen 7.216 und 7.194 Punkten sowie dem bisher intakten Aufwärtstrend seit Juni (akt. bei 7.136 Punkten) mit dem Feuer. Denn bei einem Sturz unter diese Unterstützungen wäre eine Toppbildung komplettiert, die mit einem Abschlagspotential von knapp 200 Punkten die Hoffnung auf ein zeitnahes Ausloten neuer Jahreshöchststände zunichte machen würde. Bisher hält die angeführte Zone den Test der Bären allerdings Stand, und solange sich dieser Umstand nicht ändert hat der DAX® mit Blick auf den derzeitigen Börsenzyklus (siehe „Daily Trading“ vom 29. Oktober) weiterhin gute Erholungschancen. Der gestern ausgeprägte „inside day“ – häufig Vorbote für einen Bewegungsimpuls –, könnte dabei der Nährboden für eine Erholungsbewegung in Richtung der jüngsten Hochs bei 7.448 Punkten sein. |
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| DAX® (Daily) | |
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| Angriff der Bären wieder abgewehrt |
| Der Euro-BUND-Future zeigt sich auf hohem Niveau sehr widerstandsfähig. Auch der zweite ernsthafte Versuch der Bären, eine Trendwende am Zinsmarkt herbeizuführen, scheint vorläufig abgewendet. So fiel das Rentenbarometer jüngst zwar unter die 200-Tages-Linie (akt. bei 141,21) und die horizontalen Haltemarken zwischen 140,52 und 139,72, das Verlaufstief von Mitte September bei 138,41 geriet aber nicht in Gefahr. Mit Blick auf das Aufwärtsgap vom Freitag (140,46 zu 140,52) und die gestrige Rückeroberung der angeführten Glättungslinie ist in den kommenden Tagen sogar eine erneute Aufwärtsreaktion wahrscheinlich. Darauf deuten auch die technischen Indikatoren. Hier hat nach dem Stochastik mittlerweile auch der MACD ein neues Einsstiegssignal generiert. Gelingt dem Euro-BUND-Future nun noch der Sprung über das jüngste Verlaufshoch bei 141,95, steigen die Chancen auf ein Schließen des noch verbliebenen Restgaps aus dem Kontraktwechsel vom September (obere Gapkante bei 142,31) erheblich. Im Anschluss winkt ein Wiedersehen mit dem Hoch vom 29. August bei 144,37. Auf der anderen Seite würde ein Abrutschen unter das angeführte Septembertief eine nachhaltig negative Weichenstellung bedeuten, die zusätzliche Kursverluste in Richtung des bisherigen Jahrestiefs bei 135,27 mit sich bringen dürfte. |
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| Euro-BUND-Future (Kontrakt Dez 12) (Daily) | |
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| Am Ball bleiben |
| Die auf Basis der beiden Tiefs von Ende Juli und Mai bei 42,95/43,23 USD in Aussicht gestellte Bodenbildung der Newmont-Aktie ist inzwischen Realität geworden (siehe „Daily Trading“ vom 24. August). Damit haben sich der damals beschriebene Abwärtstrendbruch sowie die Bodenbildung im Verlauf des RSI als die erwarteten Vorboten für eine entsprechende Weichenstellung im eigentlichen Chartverlauf erwiesen. Per Saldo befinden sich die Bullen damit in einer komfortablen Ausgangslage, zumal die korrektive Wochenkerze von Ende September eine markante Lunte aufweist und das Verlaufshoch von Mitte Juni bei 52,33 USD bisher verteidigt werden konnte. Kernargument für die positive Grundeinschätzung ist und bleibt aber das kalkulatorische Kursziel von knapp 62 EUR, das sich aus der erfolgreichen unteren Umkehr ableiten lässt. Die Zielmarke harmoniert dabei sehr gut mit dem 61,8%-Fibonacci-Retracement des gesamten Baisseimpulses von November 2011 bis Juli 2012 (61,16 USD). Als Absicherung auf der Unterseite bietet sich die Haltezone aus diversen Hoch- und Tiefpunkten bei 52,33/50,05 USD, der 38,2%-Korrektur des jüngsten Aufwärtsimpulses (52,21 USD) sowie der 38-Wochen-Linie (akt. bei 51,21 USD) an. |
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| Newmont Mining (Weekly) | |
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