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DAX® - Bloß nicht klein beigeben!

Bloß nicht klein beigeben!
Mit Blick auf die divergenten Entwicklungen an den US-Aktienmärkten (siehe „Daily Trading“ vom 27.08.2012), der großen Sorglosigkeit der US-Privatanleger sowie dem historisch üblichen Verhalten im Wahljahr der USA summieren sich beim DAX® derzeit die Abwärtsgefahren. Bisher scheint sich der Aktienindex diesem Schicksal aber nicht kampflos beugen zu wollen. Das wurde auch zu Wochenbeginn deutlich. Der Stundenchart unterstreicht dabei, dass die 200-Stunden-Linie (akt. bei 6.902 Punkten) die Bären zuletzt in die Schranken wies und als Sprungbrett für den aktuellen Gegenangriff fungierte. Der Angriff gen Norden gewinnt allerdings erst an Bedeutung, wenn zumindest das jüngste Verlaufshoch bei 7.105 Punkten überwunden werden kann. Im Idealfall rundet dann der Sprung über die Parallele (akt. bei 7.159 Punkten) zum Aufwärtstrend seit Juni die Aufwärtsbewegung ab. Während die technischen Indikatoren dieses Szenario auf kurze Sicht mittragen, sorgt der Blick auf den Tageschart dafür, die Bodenhaftung nicht so schnell zu verlieren: Sowohl Stochastik als auch MACD weisen hier nach wie vor Verkaufssignale auf und erinnern so an die übergeordneten Gefahren.

DAX® (1 Hour)
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Wohin führt der Weg?
Der Wochenauftakt hielt für den Euro-BUND-Future kaum neue Erkenntnisse bereit. Die enge Handelsspanne von 44 Ticks verblieb innerhalb derer vom vergangenen Freitag. Dieser „inside day“ zeigt die Unentschlossenheit der Marktteilnehmer, nachdem die Rückkehr in den alten Haussetrend seit April 2011 (akt. bei 143,13) nicht die erhoffte Aufwärtsdynamik mit sich brachte. Zwar notiert das Rentenbarometer weiterhin über dieser Unterstützungsmarke, erst ein Sprung über das Hochs vom 2. August bei 145,02 würde aber neue Impulse freisetzen. Im Erfolgsfall winkt ein Schließen des Abwärtsgaps von Ende Juli (obere Gapkante bei 145,52), was die Basis für ein Wiedersehen mit dem Allzeithoch von Anfang Juni bei 146,89 legen würde. Muss die angeführte Trendlinie indes preisgegeben werden, wäre ein zeitnaher Rückfall in den Bereich der wichtigen Haltezone aus der steigenden 200-Tages-Linie (akt. bei 140,34) und dem Tief vom 29. Juni bei 139,72 einzukalkulieren. Die technischen Indikatoren machen indes Mut, dass letzteres Szenario derzeit die geringere Wahrscheinlichkeit besitzt. Intakte Kaufsignale bei Stochastik und MACD im Tagesbereich lassen vielmehr auf weitere Kursgewinne hoffen.

Euro-BUND-Future (Daily)
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