| Bullen untermauern ihren Willen |
| Beim DAX® haben die jüngsten Indizien nicht getäuscht, denn tatsächlich stellte sich der am Montag ausgeprägte „inside day“ als Vorbote für einen dynamischen Bewegungsimpuls heraus, der dem deutschen Leitindex im Laufe des gestrigen Tages zu soliden Kursgewinnen verhalf. Die wichtige Unterstützungszone bei rund 7.200 Punkten, in deren Bereich über die mittelfristigen Perspektiven des Aktienbarometers entschieden wird, ist damit ein gutes Stück in den Hintergrund gerutscht. Das gilt umso mehr, als dass die Bullen ihren Willen gen Norden durchzustarten, deutlich untermauert haben. So wurde nicht nur ein markantes Aufwärtsgap (7.225 zu 7.239 Punkten) ausgeprägt, sondern dank des Sprungs über die jüngsten Verlaufshochs auf Stundenbasis bei 7.256/57 Punkten im kurzen Zeitfenster auch eine kleine Bodenbildung ausgeprägt. Damit sich der daraus resultierende Rückenwind voll entfalten kann – das Kurspotential beträgt gut 100 Punkte –, gilt es nun noch die 200-Stunden-Linie (akt. bei 7.292 Punkten) zu überwinden. Im Erfolgsfall dürfte der DAX® endgültig erneut Kurs auf das bisherige Jahreshoch (7.479 Punkten) genommen haben. |
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| DAX® (1 Hour) | |
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| Gap-Closing nur teilweise geglückt |
| Der Euro-BUND-Future hat die gute Ausgangslage gestern nur bedingt nutzen können. Zwar gelang dem Rentenbarometer in der ersten Handelsstunde der Sprung auf ein neues Verlaufshoch bei 142,00, das in Aussicht gestellte Schließen des noch verbliebenen Restgaps aus dem Kontraktwechsel vom September (obere Gapkante bei 142,31) konnte jedoch (noch) nicht realisiert werden. Vielmehr kam es im Tagesverlauf zu Gewinnmitnahmen, die zu einem Rücksetzer in den Bereich der 200-Tages-Linie (akt. bei 141,23) führten. Solange diese Marke jedoch verteidigt wird, bleiben die Perspektiven für den Euro-BUND-Future durchaus günstig. So sind die Tagesindikatoren aktuell freundlich gestimmt und lassen auf weitere Kursgewinne hoffen. Auch wenn die Indikatoren im kurzen Zeitfenster dabei zur Vorsicht mahnen, halten wir an unserer konstruktiven Sichtweise für den Rentenfuture fest. Erst ein erneutes Abrutschen unter das Gap vom vergangenen Freitag (untere Gapkante bei 140,46) und die horizontalen Haltemarken zwischen 140,52 und 139,72 würde das Bild nachhaltig eintrüben und das Verlaufstief von Mitte September bei 138,41 wieder auf die Agenda rücken. |
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| Euro-BUND-Future (Daily) | |
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| Basis für die nächste Attacke gelegt? |
| Der erste Versuch des Goldpreises, den letzten Deckel auf dem Weg zum Allzeithoch vom September 2011 bei 1.920 USD zu lüften, ist gescheitert. So konnte das Verlaufshoch vom November 2011 bei 1.803 USD per Anfang Oktober nicht überwunden werden. Im Zuge der seither zu beobachtenden Korrekturbewegung gaben die Preise zwar um rund 100 USD nach, solange sich die Konsolidierung aber oberhalb der 200-Tages-Linie (akt. bei 1.663 USD) abspielt, bleiben die Goldbullen im Geschäft. Dabei lassen die technischen Indikatoren erste Stabilisierungstendenzen erkennen. So arbeitet der Stochastik derzeit an einem neuen Kaufsignal. Gelingt hier eine positive Weichenstellung dürfte ein erneuter Angriff auf das angeführte Novemberhoch gestartet werden. Setzt sich dagegen die jüngste Abwärtsbewegung fort, und kann dabei die o. g. Glättungslinie nicht verteidigt werden, müssen sich Anleger auf einen Rücksetzer bis zu den horizontalen Haltemarken bei rund 1.520 USD einstellen. Aufgrund der jüngsten Stabilisierungsansätze – festzumachen an den letzten beiden Tageskerzen, die innerhalb der Handelsspanne vom vergangenen Freitag verblieb –, präferieren wir derzeit aber eher das Positivszenario. |
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| Gold (Daily) | |
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