| Eile geboten! |
| Der DAX® zeigte sich gestern wieder nur „so lala“. So erntete der deutsche Leitindex auf der Oberseite keine Lorbeeren, weil der Ausbruchsversuch kurz vor dem Mehrjahreshoch bei 7.872 Punkten gescheitert ist. Gleichzeitig konnte aber eine negative Weichenstellung auf der Unterseite vermieden werden: Schließlich hat die kurzfristig wichtige Unterstützung in Form der oberen Begrenzung (7.790 Punkte) der Schiebezone, die erst letzte Woche zu den Akten gelegt werden konnte, dem Angriff der Bären erfolgreich Stand gehalten. Damit wurde der Ausbruch aus der o. g. Tradingrange noch einmal bestätigt, und außerdem konnte im Stundenbereich der Abschluss einer Toppbildung verhindert werden. Damit das auch so bleibt, muss sich der DAX® schnell von diesem „Risikobereich“ lösen. Die wichtigen Etappenziele auf der Oberseite bleiben dabei dieselben wie in den Vortagen: Oberhalb des o. g. Mehrjahreshochs stellt die Kombination aus dem ehemaligen Aufwärtstrend seit Juni 2012 (akt. bei 7.972 Punkte) und der psychologisch wichtigen Marke von 8.000 Punkten die nächste große Angriffsfläche für die Bullen dar. Wenn selbige sich nicht sputen, könnte es langsam schwierig werden. Auf Tagesbasis drehen die Indikatoren nach unten ab und drohen neue Ausstiegssignale auszuprägen. |
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| DAX® (1 Hour) | |
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| Die Talfahrt geht weiter |
| Auch gestern musste der Euro-BUND-Future wieder Verluste hinnehmen. Damit bewahrheitet sich zunehmend die Annahme, dass die negative Weichenstellung durch den Fall unter die Unterstützungszone aus der der 200- und der 90-Tages-Linie (akt. bei 142,66/50) sowie dem Aufwärtstrend seit September 2012 (akt. bei 142,57) weitere Kursrückgänge mit sich bringt. So wurde durch das Abrutschen unter diese Marken eine Schulter-Kopf-Schulter-Formation mit einem rechnerischen Kursziel von deutlich unter 138 komplettiert. Noch notiert das Rentenbarometer aber über dem für die mittelfristigen Perspektiven entscheidenden Haltebereich bei rund 140. Hier ist neben mehreren alten Hoch- und Tiefständen zwischen 140,52 und 139,58 vor allem der Aufwärtstrend seit März 2012 (akt. bei 140,96) als wichtiger Haltepunkt anzuführen. Werden die zuletzt genannten Unterstützungen verletzt, droht ein schnelles Durchrutschen bis zum Verlaufstief vom September 2012 bei 138,41. Selbst ein Wiedersehen mit dem letztjährigen Jahrestief bei 135,27 ist dann kein unrealistisches Szenario mehr. Die quantitativen Indikatoren sind sowohl im Stunden- wie auch im Tagesbereich weiterhin negativ zu interpretieren, so dass wir an unserer Empfehlung zur Reduzierung von Long-Positionen im Euro-BUND-Future festhalten. |
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| Euro-BUND-Future (Daily) | |
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| Euro setzt zum Höhenflug an |
| Der Euro profitiert im Vergleich zum US-Dollar unverändert von dem im Juli 2012 etablierten Aufwärtstrend (akt. bei 1,3121 USD), der zum Jahresbeginn noch einmal bestätigt wurde. Der jüngste Spurt über das Widerstandscluster bei rund 1,35 USD verleiht der Einheitswährung durch den Abschluss einer nicht ganz idealtypischen inversen Schulter-Kopf-Schulter Formation zusätzlichen Rückenwind. Auf dem angeführten Niveau fallen verschiedene Fibonacci-Projektionen mit dem Jahreshoch 2012 bei 1,3486 USD zusammen. Unterstützt wird das grundsätzlich konstruktive Bild durch die quantitativen Indikatoren. So sind die Oszillatoren und Trendfolger sowohl im Tagesbereich als auch im längerfristigen Zeitfenster (Wochenchart) positiv zu interpretieren, auch wenn der Stochastik zunehmend im überkauften Bereich notiert. Als begünstigender Faktor kommt dem Euro zudem weiter der durchschnittliche Verlauf in sogenannten „3er-Jahren“ (zum Beispiel 2013) zugute, wonach die Einheitswährung in der Regel bis Ende Mai gegenüber der US-Valuta präferiert wird. Insgesamt stehen die Chancen für den Euro gut, den Höhenflug der letzten Wochen zum US-Dollar fortzusetzen. Die nächste Zielmarke wird dabei durch das Tief vom Juli 2011 bei 1,3835 USD definiert. |
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| EUR/USD (Daily) | |
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