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DAX® - Erholung wird kein Selbstläufer

Erholung wird kein Selbstläufer
Der DAX® legte in weiten Teilen des gestrigen Handelstags eine flotte Sohle aufs Parkett und tanzte die Bären schwindelig. Aus charttechnischer Sicht hat sich damit das auf Wochenbasis hergeleitete Unterstützungscluster (siehe „Daily Trading“ vom 13.02.2013) aus dem mittelfristigen Aufwärtstrend seit Juni 2012 (akt. bei 7.615 Punkten) und dem Hoch vom Mai 2011 bei 7.600 Punkten als verlässlicher Halt und sogar als Sprungbrett gen Norden etabliert. Dabei hat vor allem die Eroberung der 38-Tages-Linie (akt. bei 7.708 Punkten) und die Ausprägung eines brandneuen Einstiegssignals beim Stochastik für eine verbesserte Startposition des deutschen Leitindex in den kommenden Tagen gesorgt. Anleger sollten aber keinesfalls den Fehler machen und die nächsten Widerstände in Form des Hochs von Anfang Januar bei 7.790 Punkten und des bisherigen Jahreshochs bei 7.872 Punkten unterschätzen. Schließlich haben sich auch die besten Sprinter schon einmal kurz vor dem Ziel verausgabt. Und beim DAX® werfen vor allem die auf den übergeordneten Zeitebenen vorzufindenden Ausstiegssignale der technischen Indikatoren im teils überkauften Bereich einen Schatten über die Perspektiven.

DAX® (Daily)
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Bodenbildung im 2. Anlauf?
Bei der 10-jährigen Rendite kämpfen die Bullen nach Kräften darum, den Grundstein für höhere Renditeniveaus zu legen. Den Rücken stärkt dabei die frisch zurückeroberte Parallele (akt. bei 1,60 %) zum langfristigen Abwärtstrend seit 2009, die einem neuerlichen Abrutschen zuletzt entschieden entgegentreten konnte. Der Knackpunkt für eine Aufhellung der mittelfristigen Perspektiven ist nun ein nachhaltiger Sprung über die horizontale Zone zwischen dem Tief vom September 2011 bei 1,64 % und dem Hoch vom September 2012 bei 1,74 %. Erst oberhalb dieser Widerstände ist schließlich das Projekt „Bodenbildung“ abgeschlossen, dessen Anschlusspotential dann 10-jährige Renditen von 2,25 % wieder greifbar machen würde. Das bestehende Kaufsignal beim MACD auf Wochenbasis verdeutlicht, dass die technischen Indikatoren diesem Vorhaben nicht abgeneigt sind. Durch den auf Tagesbasis „short“ positionierten Stochastik ist aber auch dem Szenario einer vorherigen Atempause Etwas abzugewinnen. Diese droht bis in den Bereich der 200-Wochen-Linie (akt. 1,38 %) und einer oberen Flaggenbegrenzung (akt. bei 1,37 %) zu führen. Neue Renditetiefs zeichnen sich aus charttechnischer Sicht aber nicht ab.

Euro-BUND-Future (10-jährige Rendite) (Weekly)
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