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DAX® - Es ist vollbracht!

Es ist vollbracht!
Das Warten hat ein Ende: Gestern gelang dem DAX® der Spurt über die ehemaligen Rekordstände aus den Jahren 2000 und 2007 bei 8.136/52 Punkten. Das neue Allzeithoch bei 8.206 Punkten sorgt in Verbindung mit einem bedeutenden Investmentkaufsignal aus Sicht des Point & Figure-Charts für eines der besten Signale der Technischen Analyse überhaupt. Dies gilt umso mehr, als damit gleichzeitig eine „bullishe“ Auflösung des großen aufsteigenden Dreiecks seit dem Jahr 2000 zur Disposition steht. Da dem beschriebenen Kursmuster trendbestätigender Charakter zukommt, entsteht nochmals ein prozyklisches Investmentkaufsignal. Im „uncharted territory“ jenseits der alten Rekordstände lässt sich aus der 138,2%-Fibonacci-Projektion der März-Korrektur als nächste Anlaufmarke die Marke von 8.325 Punkten definieren. Der gestern gesehene Ausbruch gibt Anlegern zudem auf der Unterseite die Möglichkeit den Stopp für bestehende Longengagements von der Kurslücke von Ende April (untere Gapkante bei 7.874 Punkten) auf das Niveau der ehemaligen Widerstände aus dem alten Jahreshoch bei 8.074 Punkten und den o. g. ehemaligen Rekordständen bei 8.136/52 Punkten nachzuziehen.

DAX® (Daily)
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Lehrbuchmäßig im Rückwärtsgang
Wie befürchtet muss der temporäre Sprung des Euro-BUND-Future über das alte Allzeithoch vom Juni 2012 bei 146,89 mittlerweile als klassischer Fehlausbruch auf der Oberseite klassifiziert werden. Fast schon idealtypisch scheint nun die alten Tradingweisheit „false break are followed by fast moves“ zum Tragen zu kommen. Vor diesem Hintergrund erwarten wir kurzfristig weiter fallende Notierungen, zumal die technischen Indikatoren zur Vorsicht mahnen. Während der MACD mittlerweile dem Beispiel des Stochastik gefolgt ist und ebenfalls ein neues Verkaufssignal generiert hat, sorgt der Bruch einer Aufwärtstrendlinie im Indikatorverlauf des RSI für einen weiteren Belastungsfaktor. Nach dem gestrigen Unterschreiten der Kombination aus der Abwärtstrendlinie (akt. bei 145,65), die verschiedene Hochpunkte seit Juni 2012 verbindet, und dem Verlaufstief vom 24. April bei 145,62 dürfte sich die eingeleitete Korrektur noch ausweiten. Zunächst ist in diesem Zusammenhang das Tief vom 11. April bei 144,93 ins Feld zu führen. Als nächste größere Anlaufmarken fungieren aber erst die Aufwärtskurslücke von Mitte März (untere Gapkante bei 143,54) sowie die 200-Tages-Linie (akt. bei 143,20).

Euro-BUND-Future (Daily)
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Am Ball bleiben
Aufgrund der sich abzeichnenden Stabilisierung im Bereich der Nackenlinie des Doppelbodens von 2008/09 bei rund 37 EUR sowie einer „bullishen“ Keilformation hatten wir Anfang Dezember 2012 die Hochtief-Aktie als charttechnisch aussichtsreich bezeichnet. Inzwischen ist aber nicht nur der angesprochene Keil Realität, sondern selbst unser zweites Kursziel in Form der 38-Monats-Linie (akt. bei 51,53 EUR) wurde mehr als ausgeschöpft. Gelingt dem Papier nun auch noch der nachhaltige Spurt über die Hoch- und Tiefpunkte bei rund 56 EUR, deren Bedeutung durch ein Fibonacci-Cluster aus zwei unterschiedlichen Retracements (55,05/75 EUR) untermauert wird, entstünde ein prozyklisches, aufwärtstrendbestätigendes Signal. Auf eine positive Weichenstellung lassen derzeit verschiedene Indikatoren hoffen. Dabei streben RSI und MACD dynamisch nach Norden und stellen zudem aktuell wichtige Baissetrends zur Disposition (siehe Chart). Im Erfolgsfall markieren die Hochs bei 65,30/64 EUR die nächsten Anlaufziele, aber selbst das Mehrjahreshoch vom April 2011 bei 76,85 EUR rückt wieder mehr und mehr in Reichweite. Um die guten Aussichten nicht zu gefährden, sollte die Hochtief-Aktie fortan nicht mehr unter die o. g. Durchschnittslinie zurückfallen.

HOCHTIEF (Monthly)
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