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DAX® - Freundlicher Wochenauftakt, aber...

Freundlicher Wochenauftakt, aber …
Der DAX® startete auch in die neue Handelswoche mit weiteren Zugewinnen. Mittlerweile wurden selbst den charttechnischen Hürden in Form des Hochs von Anfang Mai bei 6.876 Punkten bzw. der Parallelen (akt. bei 6.900 Punkten) zum Aufwärtstrend seit Juni die Rücklichter gezeigt. Mit Blick auf den Stundenchart der deutschen Standardwerte scheint derzeit eine einseitig optimistische Interpretation des Aktienbarometers aber Fehl am Platze zu sein. So ist in diesem Zeitfenster nicht nur der RSI überhitzt, sondern der Oszillator zeigt ebenso wie der trendfolgende MACD zusätzlich eine divergente Entwicklung, indem die jüngsten Verlaufshochs nicht mehr durch entsprechende Indikatorpendants bestätigt wurden. Vor diesem Hintergrund gilt es einen Rückfall in den Aufwärtstrendkanal seit 5. Juni (obere Begrenzung auf Stundenbasis akt. bei 6.907 Punkten) unbedingt zu verhindern. Ansonsten müssen Anleger eine Atempause einkalkulieren, die bei 6.876 Punkten auf eine erste Unterstützung trifft. Perspektivisch wird dann aber sogar ein Test der 38-Stunden-Linie (akt. bei 6.789 Punkten) wahrscheinlich.

DAX® (1 Hour)
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Unterstützungszone im Feuer
Zum Wochenauftakt kam es beim Euro-BUND-Future nicht zu den dramatischen „Swings“ der letzten Woche, sondern die gestrige Tagesrange verblieb innerhalb der Kursspanne der Ausverkaufskerze vom vergangenen Freitag. Per Saldo bleibt die charttechnische Ausgangslage allerdings angeschlagen. Neben der Tatsache, dass die Bären zuletzt jeden Erholungsversuch kontern konnten, trägt zu dieser Einschätzung vor allem bei, dass derzeit die Haltezone aus der 38-Tages-Linie (akt. bei 143,23) und dem Hoch vom 18. Juni bei 143,09 wackelt. Fällt diese Bastion, dürften die jüngsten beiden Tiefpunkte bei 142,68/64 kaum zu verteidigen sein. Vielmehr muss dann ein Test des adjustierten Haussetrends seit April 2011 (akt. bei 141,94) einkalkuliert werden. Mit Blick auf das bestehende Verkaufssignal seitens des trendfolgenden MACD sollten Anleger den angeführten Sell-Trigger bei gut 143 unbedingt im Blick behalten. Auf der Oberseite würde dagegen erst ein Spurt über das gestrige Tageshoch bei 143,64 – gleichbedeutend mit der „bullishen“ Auflösung des angeführten „inside days“ – den größten Druck vom Euro-BUND-Future nehmen.

Euro-BUND-Future (Daily)
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Ein Silberstreif am Horizont
Nüchtern betrachtet muss in Bezug auf die Salzgitter-Aktie seit Mai 2008 von einem dominierenden Abwärtstrend (akt. bei 42,78 EUR) ausgegangen werden. Die Lage des Stahltitels hat sich zuletzt durch das Etablieren eines noch steileren Baissetrends (akt. bei 34,13 EUR) sogar nochmals verschärft, was durch die tiefsten Notierungen seit 2005 dokumentiert wird. Inmitten dieser Tristesse gelang dem Papier aber jüngst ein Reversal in Form eines klassischen „Hammers“, mit dem eine Folge von sechs roten Kerzen nacheinander zu den Akten gelegt wurde. Das angeführte Candlestickmuster lieferte in erstes Indiz für einen abebbenden Verkaufssdruck. Da auch diverse Oszillatoren (DSS, RSI) im überverkauften Terrain notieren, können spekulative Anleger durchaus auf eine kurzfristige Erholung setzen. Das Jahrestief von 2011 bei 32,43 EUR bzw. der o. g. steile Abwärtstrend seit Februar stecken dabei markante Erholungsziele ab. Für eine nachhaltige Verbesserung der charttechnischen Ausgangslage müsste aber zumindest der besagte Trend geknackt werden. Als Absicherung für einen spekulativen Longtrade gilt es, das jüngste Mehrjahrestief bei 27,03 EUR unbedingt zu beachten.

Salzgitter (Weekly)
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