| Kräftesammeln mit positivem Grundton |
| Im Bereich des Baissetrends seit dem Jahresultimo 2007/2008 (auf Monatsbasis akt. bei 7.396 Punkten) gönnt sich der DAX® derzeit eine kleine Atempause. Solange dabei aber nicht die Kombination aus dem ehemaligen Jahreshoch bei 7.194 Punkten, der Kurslücke vom 7. September bei 7.183/72 Punkten, der 38-Tages-Linie (akt. bei 7.147 Punkten) sowie dem 50%-Fibonacci-Retracement des jüngsten Aufwärtsimpulses seit Ende August (7.175 Punkte) preisgegeben wird, trägt ein solches Durchatmen grundsätzlich konstruktive Züge. Eine Einschätzung, die durch die charttechnische Konstellation beim S&P 500 untermauert wird, denn auch bei den US-Standardwerten ist oberhalb der Kreuzunterstützung aus dem Haussetrend seit Anfang Juni (akt. bei 1.428 Punkten) und den alten Ausbruchsmarken bei 1.422/27 Punkten „alles in Butter“. Auf der Oberseite fällt beim DAX® dagegen auf, dass die jüngsten Hochs (7.173/75 Punkte) auf fast identischem Niveau ausgeprägt wurden. Kurzfristig würde ein Sprung über diese beiden Hürden den Weg in Richtung des bisherigen Jahreshochs bei 7.479 Punkten ebnen. |
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| DAX® (Daily) | |
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| Lässt sich die gegenwärtige Situation … |
| … unendlich zuspitzen? Sicher nicht! Deshalb läuft es beim Euro-BUND-Future derzeit auf eine klassische Entscheidungssituation hinaus, denn mittlerweile steht der sechste Tag in Folge zu Buche, an dem die jeweilige Tageskerze nur einen kleinen Kerzenkörper aufweist. Hierin spiegelt sich die gegenwärtige Unentschlossenheit der Marktteilnehmer wider. In klareres Fahrwasser dürfte das Rentenbarometer kommen, wenn die 38-Tages-Linie (akt. bei 141,66) auf der Oberseite herausgenommen wird oder nach unten hin die Bastion aus der 200-Tages-Linie (akt. bei 141,05), dem Tief von Mitte August bei 140,78 sowie dem 38,2%-Fibonacci-Retracement des letzten Abwärtsimpulses (140,69) unterschritten wird. Während im ersten Fall ein Schließen des verbliebenen Rollover-Gaps von Anfang September (obere Gapkante bei 142,31) wieder in den Fokus rückt, würde letztere Weichenstellung den Schlussakkord für den Erholungsimpuls seit Mitte September bedeuten. Angesichts des derzeitigen „Stocherns im Nebel“ sollten Anleger beim Euro-BUND-Future abwarten, welche der beiden angeführten Leitplanken letztlich verletzt wird. |
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| Euro-BUND-Future (Daily) | |
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| Kleine Bodenbildung, … |
| … große Bodenbildung? Mit diesem Motto lässt sich die gegenwärtige Konstellation der UBS-Aktie treffend umschreiben, denn ein potentieller Doppelboden – definiert durch die Tiefpunkte vom Juli 2012 und September 2011 bei 9,68 CHF bzw. 9,34 CHF – ist übergeordnet möglicherweise Teil einer großen unteren Umkehr (siehe Chart). Aber selbst wenn der ultimative Befreiungsschlag noch Zukunftsmusik ist, mehren sich die hoffnungsvollen Signale. So gelang es dem Banktitel zuletzt, den Abwärtstrend seit Februar 2011 (akt. bei 11,11 CHF) zu den Akten zu legen und die 38-Wochen-Linie (akt. bei 11,67 CHF) zurückzuerobern. Begleitet werden die beschriebenen Ausbrüche durch ein neues MACD-Kaufsignal. Auf Quartalsbasis arbeitet der Trendfolger zudem am ersten Kaufsignal seit 2007! Das erste Anlaufziel wird durch das Februarhoch bei 13,60 CHF definiert, dessen Überwinden den kleinen Doppelboden mit einem kalkulatorischen Kursziel von rund 17,50 CHF vervollständigen würde. Da Anleger derzeit eine enge Absicherung auf Basis des o. g. ehemaligen Abwärtstrends heranziehen können, bietet sich Anlegern aktuell eine interessante Tradinggelegenheit mit attraktivem Chance-Risiko-Profil. |
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| UBS (Weekly) | |
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| Der Euro zeigt sich von der kämpferischen Seite |
| Der Euro sah sich zum japanischen Yen in diesem Jahr vor allem in der Phase von April bis Juli nochmals kräftigen Kursverlusten ausgesetzt. Seit dem Tief von Ende Juli bei gut 94 JPY hat die Einheitswährung jedoch einen Teil des verlorenen Terrains zurückerobert und dabei einen kurzfristigen Aufwärtstrend (akt. bei 100,24 JPY) etabliert. Der jüngste Test dieser Trendlinie verlief erfolgreich, so dass die Chancen auf weitere Kursgewinne in den nächsten Tagen durchaus günstig stehen. Aktuell setzt sich der Euro dabei mit der Kombination aus dem Hoch vom Juni (101,62 JPY) und der 200-Tages-Linie (akt. bei 101,73 JPY) auseinander. Gelingt es, diese Hürden nachhaltig zu überwinden, wartet mit dem jüngsten Verlaufshoch bei 103,82 JPY nur noch ein ernsthafter Widerstand auf dem Weg zum dominierenden Abwärtstrend seit April 2011 (akt. bei 105,12 JPY). Die konstruktive Lagebewertung für den Euro wird durch die technischen Indikatoren gestützt, die vor allem auf Wochen- und Monatsbasis konstruktiv stimmen. Sollte indes der angeführte kurzfristige Haussetrend verletzt werden, müsste ein schnelles Wiedersehen mit dem Tief vom Januar bei rund 97 JPY einkalkuliert werden. |
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| EUR/JPY (Daily) | |
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