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DAX® - Kurz- und mittelfristig: 2 Paar Schuhe

Kurz- und mittelfristig: 2 Paar Schuhe
Der DAX® ist derzeit ein zweischneidiges Schwert. Während sich einerseits das frische Verkaufssignal seitens des MACD vom Freitag zum Wochenauftakt verfestigt hat, konnten sich die deutschen Standardwerte im Bereich der steigenden Trendlinie (akt. bei 8.352 Punkten) stabilisieren, die die Hochs vom 2. Januar und 15. März verbindet. Aufgrund des Abwärtsgaps vom 23. Mai bei 8.412/35 Punkten, die nach einer Rally um mehr als 1.100 Punkten als klassische Abrisskante klassifiziert werden muss, dürfte der letzte Woche eingeleitete Korrekturimpuls aber noch nicht ausgestanden sein. Solange sich ein Kräftesammeln allerdings oberhalb der Ausbruchsmarken in Form der alten Rekordstände der Jahre 2007 und 2000 bei 8.152/35 Punkten vollzieht, messen wir einer Verschnaufpause konstruktiven Charakter bei. Um sich vor einem Fehlausbruch – wie 2007 – zu schützen, dienen deshalb die beiden zuletzt angeführten Marken als ultimative Absicherung für bestehende Longpositionen. Dagegen würde ein Schließen der o. g. Kurslücke die Börsenampel für die deutschen Standardwerte sofort wieder auf „grün“ springen lassen.

DAX® (Daily)
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Ruhiger Wochenauftakt
Geprägt vom Feiertag in den USA und in Großbritannien präsentierte sich der Handel beim Euro-BUND-Future zu Wochenbeginn. Anders als an den letzten Handelstagen, als teilweise das höchste Handelsvolumen seit dem Kontraktwechsel im März verbucht werden konnte, fielen die Umsätze gestern mit nicht einmal 150.000 gehandelten Kontrakten doch mehr als mager aus. Das dünne Volumen ändert aber nichts an der Tatsache, dass erneut die Haltezone aus der 90-Tages-Linie (akt. bei 144,38) und den letzten Verlaufstiefs zwischen 144,25 und 145,12 zur Disposition stand. Ein Abgleiten unter diese Bastion impliziert ein zeitnahes Schließen der Kurslücke von Mitte März bei 143,87/54, bevor bereits wieder die 200-Tages-Linie (akt. bei 143,27) wieder in den Fokus rückt. Auf der Oberseite müsste dagegen zumindest das Hoch der „Kreisel“-Kerze vom vergangenen Freitag bei 144,83 zurückerobert werden, das zudem sehr gut mit der 200-Stunden-Linie (akt. bei 144,94) harmoniert, um die Chancen auf eine kurzfristige Stabilisierung zu erhöhen. Gelingt dieses Unterfangen, winkt in der Folge ein Wiedersehen mit dem Widerstandsbündel aus der 38-Tages-Linie (akt. bei 145,59), dem jüngsten Erholungshoch (145,74) und der Kurslücke vom 10. Mai (obere Gapkante bei 145,77).

Euro-BUND-Future (Daily)
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Hopp oder topp!
Die Kursentwicklung der Gea-Aktie hat sich in den letzten Monaten zugespitzt, so dass das Papier in eine klassische Entscheidungssituation hineinläuft. Doch der Reihe nach: Auf der einen Seite ist der seit März 2009 bestehende Aufwärtstrend (akt. bei 25,08 EUR) absolut intakt. Im Verlauf dieses Haussetrends stellt der Titel seit vier Monaten sein aus dem Herbst 2007 stammendes Rekordhoch bei 28,34 EUR zur Disposition. Ein erfolgreicher Ausbruch per Monatsschlusskurs würde nicht nur für ein „einfaches“ prozyklisches Investmentkaufsignal, sondern für eines der besten Signale der technischen Analyse überhaupt sorgen. Andererseits bildet der zuvor angeführte Aufwärtstrend gleichzeitig auch die untere Begrenzung einer potentiellen Keilformation (siehe Chart). Vor diesem Hintergrund gilt es, einen Bruch des Trends unbedingt zu verhindern, denn eine „bearishe“ Auflösung des beschriebenen Keils würde ein deutliches Korrekturpotential bis zu den Tiefpunkten bei rund 20 EUR freisetzen. Da sich die Bollinger Bänder im Wochen- und Monatsbereich mittlerweile stark zusammengezogen haben, dürfte u. E. ein neuer Bewegungsimpuls, der einen der genannten Signalgeber verletzen sollte, nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen.

GEA (Monthly)
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