Marktgeschehen

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DAX® - Luftholen zum Wochenauftakt

Luftholen zum Wochenauftakt
Nach dem neuen Jahreshoch bei 7.479 Punkten vom Freitag startete der DAX® mit moderaten Gewinnmitnahmen in die neue Woche. Im Dunstkreis der Parallelen (akt. bei 7.429 Punkten) zum Aufwärtstrend seit Juni blieben aber Anschlussverkäufe aus. Ohnehin ist erst dann ein ausgeprägteres Kräftesammeln zu erwarten, wenn die deutschen Standardwerte das Tief vom 18. September bei 7.304 Punkten preisgeben müssen. Bei einer negativen Weichenstellung rückt ein Schließen der Kurslücke vom 7. September bei 7.183/72 Punkten wieder auf die Agenda. Zusammen mit dem ehemaligen Jahreshoch vom März bei 7.194 Punkten entsteht auf diesem Niveau ein solider Unterstützungsbereich. Aber selbst eine Konsolidierung bis knapp 7.200 Punkten wäre kein Beinbruch. Im Kontext der konstruktiven Langfristcharts auf Wochen- und Monatsbasis müsste selbst eine solche Atempause als „gesund“ bezeichnet werden. Vor diesem Hintergrund erwarten wir im letzten Quartal einen Test der Hochstände von 2011 bei 7.523 bzw. 7.600 Punkten. Jenseits dieser Widerstandszone wäre dann sogar der Weg für ein Wiedersehen mit den alten Rekordständen bei gut 8.000 Punkten frei.

DAX® (Daily)
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Negative Divergenzen + Widerstandscluster
Die Erholung des Euro-BUND-Future der letzten Tage hat sich zum Wochenauftakt nahtlos fortgesetzt. Aus Sicht des Stundencharts steht nun aber ein wichtiger „Showdown“ an: So stellt die 200-Stunden-Linie (akt. bei 140,24) den Auftakt zu einer extrem wichtigen Widerstandszone dar, die sich neben der 38,2%-Fibonacci-Korrektur des letzten Abwärtsimpulses (140,69) aus dem Tief von Mitte August bei 140,78 und der 200-Tages-Glättung (akt. bei 140,91) speist. Zuletzt haben die Stundenindikatoren (z. B. RSI und MACD) die beschriebene Erholung aber nicht mehr bestätigt, so dass negative Divergenzen zu konstatieren sind. Vor diesem Hintergrund dürfte es kein leichtes Unterfangen werden, das angeführte Barrierenbündel zu überwinden. Solange dieser Befreiungsschlag aber auf sich warten lässt, muss übergeordnet weiterhin von einer Toppbildung ausgegangen werden. Das kalkulatorische Kursziel ist dabei im Dunstkreis der Tiefpunkte des letzten Quartals 2011 bei 132,99/89 sowie dem Jahrespivotpunkt bei 132,80 anzusiedeln, wobei das bisherige Jahrestief vom März bei 135,27 eines der wenigen markanten Etappenziele auf dem Weg zum Ausschöpfen des skizzierten Abschlagspotentials bildet.

Euro-BUND-Future (Daily)
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Läuft wie ein Schweizer Uhrwerk
Die Kabel Deutschland-Aktie hielt sich an unseren Fahrplan, der am 2. Juli lautete: „Auf zu neuen Höhen“. Mittlerweile notiert das Papier wieder einmal nahezu auf einem neuen Allzeithoch (56,30 EUR) und die Aussichten auf weitere Kurszuwächse sind nicht nur aufgrund der charttechnischen Ausgangslage gut, sondern auch die neuen Kaufsignale seitens MACD und Aroon lassen auf eine Fortsetzung der Rally schließen. Im „uncharted territory“ jenseits des o. g. Rekordstandes ergeben sich die nächsten Anlaufmarken durch zwei verschiedene Fibonacci-Projektionen bei 57,88 EUR bzw. 58,21 EUR. Trotz der vielversprechenden Chartsituation, gewinnt das Stoppmanagement mehr und mehr an Bedeutung. Um die bisher aufgelaufenen Kursgewinne abzusichern, sollten investierte Anleger den Stopp für bestehende Positionen auf das Niveau der jüngsten Kurslücke vom 20. September bei 54,20/53,52 EUR nachziehen. Solange dieses Gap verteidigt wird, steht die Börsenampel auf „grün“. Wird dieses Level indes unterschritten, muss von einer „Erschöpfungskurslücke“ und einer entsprechenden Korrektur ausgegangen werden.

Kabel Deutschland (Daily)
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