| Neues Jahreshoch! |
| Nach dem Bruch des kurzfristigen Abwärtstrends (akt. bei 6.980 Punkten) haben die Aktienmarktbullen Blut geleckt und die vergangene Handelswoche mit einem Sprung über das Hoch vom März bei 7.194 Punkten gekrönt. Per Saldo steht ein neues Jahreshoch bei 7.249 Punkten zu Buche! Die nächste Herausforderung liegt nun im Sprung über die Parallele (akt. bei 7.281 Punkten) zum Aufwärtstrend seit Juni, um den Weg bis zu den Hochständen aus dem Jahr 2011 zu ebnen. Als erste Hürden aus dieser Gruppe von Widerständen lässt sich das Hoch vom Juli 2011 bei 7.383 Punkten ausmachen, gefolgt vom Februarhoch 2011 bei 7.442 Punkten. Die „long“-Positionierung verschiedener Indikatoren dürfte für den nötigen Rückenwind sorgen. Aber es gibt auch erste Wölkchen am charttechnisch strahlendblauen Himmel: So wurden die jüngsten zyklischen Hochs von Indikatorenseite nicht mehr bestätigt. Die negativen Divergenzen gelten als Vorzeichen für eine Atempause, bei der als erstes das o. g. Märzhoch zusammen mit dem jüngst ausgeprägten Aufwärtsgap (untere Gap-Kante bei 7.172 Punkten) als Unterstützung herhalten muss. Die Antriebskraft der Bullen ist aber wohl erst bei einem Rückfall unter die psychologisch wichtige 7.000 Punkte-Marke dahin. |
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| DAX® (Daily) | |
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| Erster Bärenangriff abgewehrt |
| Der Euro-BUND-Future sah sich am Freitag heftigen Angriffen ausgesetzt. Mit dem Rückenwind des Vortages starteten die Rentenbären einen Angriff auf die ultimative Haltezone, die sich von der 200-Tages-Linie (akt. bei 140,69) bis zum Verlaufstief von Ende Juni bei 139,72 erstreckt. Zwar wurde der Unterstützungsbereich temporär bereits unterschritten, im späteren Handel schlugen die Rentenbullen indes zurück und konnten auf Wochenschlusskursbasis die wichtigen Marken verteidigen. Damit dürften erst die kommenden Tage zeigen, wer die Oberhand am Rentenmarkt behält. Die Optimisten setzen dabei darauf, dass Kontraktwechselgaps eine gewisse Anziehungskraft ausüben und in der Vergangenheit oftmals zeitnah geschlossen wurden. Die obere Kante des aktuellen Gaps liegt dabei bei 142,31. Die Pessimisten sehen hingegen die Fortsetzung der Schwächetendenzen der letzten Wochen als das wahrscheinlichere Szenario an. In diesem Fall sollte ein striktes Stopp-Management auf Basis der o. g. Haltezone beachtet werden. Wenig Hilfestellung geben derzeit die technischen Indikatoren, die durch den Kontraktwechsel verzerrt und dadurch in ihrer Aussagekraft begrenzt sind. |
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| Euro-BUND-Future (Daily) | |
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| Der Euro bläst zum Angriff |
| Nicht nur zum US-Dollar, auch zum britischen Pfund konnte der Euro in den vergangenen Wochen einen Teil seiner zuvor verzeichneten Kursverluste wieder aufholen. Allerdings blieb eine nachhaltig positive Weichenstellung aus technischer Sicht bisher aus. Dies könnte sich nun ändern. So nähert sich die Einheitswährung der runden Marke von 0,80 GBP spürbar an. Da in diesem Bereich auch der dominierende Abwärtstrend seit Oktober 2011 (akt. bei 0,7999 GBP) verläuft, wäre ein Sprung über diesen Widerstand ein echter Befreiungsschlag. Im Erfolgsfall wäre die Kombination aus dem Zwischenhoch vom 11. Juni bei 0,8159 GBP und der fallenden 200-Tages-Linie (akt. bei 0,8158 GBP) die nächste Anlaufmarke, bevor das Januartief bei 0,8218 GBP ins Visier rückt. Die technischen Indikatoren lassen durchaus auf eine Fortsetzung der jüngsten Positivbewegung hoffen. So sind beispielsweise die Trendfolger MACD und Aroon derzeit „long“ positioniert. Gelingt der Befreiungsschlag hingegen nicht und prallt der Euro an den angeführten Hürden bei 0,80 GBP ab, müsste ein zeitnahes Wiedersehen mit dem im Juli verzeichneten Jahrestief bei 0,7753 GBP einzukalkuliert werden. |
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| EUR/GBP (Daily) | |
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