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DAX® - Verpufft der freundliche Wochenauftakt?

Verpufft der freundliche Wochenauftakt?
Nachdem der DAX® zuletzt den seit Juni 2012 bestehenden Aufwärtstrend (akt. bei 7.618 Punkten) bestätigen konnte, gelang es dem Aktienbarometer gestern, die Abwärtskurslücke vom vergangenen Donnerstag mit dem entsprechenden Pendant nach oben (7.681 zu 7.726 Punkten) zu kontern. Diese konstruktiven Rahmenbedingungen dürften sich heute allerdings in Wohlgefallen auflösen. Deshalb möchten wir explizit potentielle Auffangbereiche auf der Unterseite herausarbeiten. Neben dem o. g. Aufwärtstrend, der zusätzlich durch das letztjährige Jahreshoch bei 7.600 Punkten untermauert wird, sind dabei das jüngste Korrekturtief bei 7.537 Punkten sowie das Septemberhoch bei 7.479 Punkten zu nennen. Ernsthafte Sorgen müssen sich Investoren aber erst dann machen, wenn die Kombination aus der 200-Tages-Linie und dem längerfristigen Haussetrend seit September 2011 (akt. bei 7.088/7.081 Punkten) gebrochen wird. Solange eine negative Weichenstellung auf sich warten lässt, ist es u. E. zu früh, die Flinte ins Korn zu werfen, zumal besonders zyklische Einflussfaktoren derzeit hoffen lassen: Sowohl gemäß des Dekaden- als auch des US-Präsidentschaftszyklus dürften die internationalen Aktienmärkte Ende Februar in die saisonal beste Phase des Jahres 2013 eintreten.

DAX® (Daily)
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Trendliniebruch gibt die Richtung vor
In unserem Jahresausblick haben wir dem Chart der 10-jährigen Rendite eine Schlüsselrolle für die weitere Entwicklung des Rentenmarkts zugewiesen (siehe „Daily Trading“ vom 9. Januar). Da das Renditebarometer aber zuletzt an der Schlüsselwiderstandszone im Dunstkreis der Marke von 1,70 % die Puste ausging, wurde das skizzierte Bodenbildungsszenario – erst der Spurt über die Marke von 1,74 % schließt diese ab – noch einmal (erwartungsgemäß) vertagt. Damit droht dem Euro-BUND-Future kurzfristig kein ernsthaftes Ungemach. Nachdem der Euro-BUND-Future jüngst die Glättungslinien der letzten 200 bzw. 90 Tage (akt. bei 142,76/79) zurückerobern konnte, folgte gestern das Überwinden der Trendlinie (akt. bei 143,65), die ihren Ursprung am bisherigen Rekordhoch bei 146,89 hat. Da zusätzlich auch die trendfolgenden Indikatoren MACD und Aroon derzeit „long“ positioniert sind, halten die Rentenmarktbullen derzeit das Zepter wieder fest in ihrer Hand. Aus charttechnischer Sicht lauert nun die nächste Hürde für den Zinsfuture erst wieder in Form der Kurslücke vom Jahresbeginn bei 144,90 zu 145,42.

Euro-BUND-Future (Daily)
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Stopp-Buy bei 36,35 EUR
Wenig Grund zur Freude hatten in den letzten beiden Jahren K+S-Aktionäre. Unseres Erachtens befindet sich das Papier aktuell aber an einer wichtigen Schaltstelle, deren Überwinden das Ruder zugunsten der Bullen herumwerfen könnte. Gemeint ist das Widerstandscluster aus 200-Tages-Linie (akt. bei 35,80 EUR), dem Dezemberhoch bei 36,15 EUR sowie dem Abwärtstrend seit Juli 2012 (akt. bei 36,35 EUR). Den Reiz der aktuellen Situation macht aber der Umstand aus, dass zuletzt ein kleiner Doppelboden vervollständigt wurde, dessen rechnerisches Anschlusspotential ein Bruch des skizzierten Barrierenbündels nahelegt. Im Erfolgsfall würde damit ein größerer Doppelboden komplettiert, aus dem sich immerhin ein mittelfristiges Kursziel von rund 40 EUR ableiten lässt, was im Übrigen sehr gut mit diversen Erholungshochs seit November 2011 harmoniert. Zusätzlicher Rückenwind kommt von einem frischen Einstiegssignal seitens des MACD auf Wochenbasis. Als Absicherung auf der Unterseite bietet sich die untere Gapkante der gestrigen Kurslücke (34,95 EUR) an, wodurch sich gleichzeitig ein günstiges Chance-Risiko-Verhältnis ergibt.

K + S (Daily)
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