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DAX® - Vor Ausprägung eines zyklischen Tiefs?

Vor Ausprägung eines zyklischen Tiefs?
Nach zwischenzeitlichen Zugewinnen verblieb beim DAX® zum Handelsschluss eher ein fader Beigeschmack nach dem Motto „außer Spesen nichts gewesen“. Positiv zu verbuchen ist aber die Tatsache, dass sich der Kursrutsch unter die Schlüsselunterstützungen bei knapp 7.200 Punkten dennoch letztlich als klassischer „false break“ auf der Unterseite erwiesen hat. Dank dieses Phänomens wurde gleichzeitig die Komplettierung eines Doppeltopps (siehe Chart) abgelehnt. Wenngleich die horizontalen Marken bei knapp 7.200 Punkten heute einem erneuten Stresstest unterzogen werden dürften, sehen wir auf dieser Basis aufgrund des beschriebenen Fehlausbruchs trotzdem Erholungschancen. Die nächste charttechnische Hürde wird dabei durch die 200-Stunden-Linie (akt. bei 7.303 Punkten) abgesteckt. Die Hoffnungen ruhen in diesem Zusammenhang auch auf dem Dekaden- und dem US-Präsidentschaftszyklus – zwei der bekanntesten Börsenzyklen überhaupt –, die jeweils die Ausprägung eines wichtigen Tiefpunktes per Ende Oktober nahelegen, ehe es nochmals zu einem Aufwärtsimpuls kommt. Somit bestehen gute Chancen, dass entweder das jüngste Tief bei 7.121 Punkten übergeordnet ein wichtiges Markttief markiert oder ein solches unmittelbar bevorsteht.

DAX® (1 Hour)
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Stundenchart als Orientierungshilfe
Der Euro-BUND-Future tritt mal wieder auf der Stelle, was für viele Investoren die Rückkehr eines leidigen Themas darstellen dürfte. Übergeordnet bleiben wir bei unserer vorsichtigen Grundhaltung. Unsere Argumentationskette stützt sich dabei unverändert auf die horizontalen Barrieren in Form der Tiefpunkte von Anfang Oktober bzw. Mitte August bei 140,71/78 bzw. die 38-Tages-Linie (akt. bei 140,80) sowie das 200-Perioden-Pendant (akt. bei 141,20). Da es zuletzt zudem zu einem negativen Schnittmuster zwischen den beiden angeführten gleitenden Durchschnitten gekommen ist, sehen wir den Weg nach Norden für das Zinsbarometer als einen sehr schwierigen an. Dazu trägt auch bei, dass mittlerweile von einem intakten Abwärtstrend (akt. bei 141,66) ausgegangen werden muss. Ein Ende der gegenwärtigen Seitwärtsphase könnte möglicherweise durch den Stundenchart des Euro-BUND-Future angezeigt werden. Hier kann die jüngste Erholungsbewegung seit dem Tief vom 18. Oktober bei 139,45 als aufwärtsgerichtete Korrekturflagge interpretiert werden. Ein Rutsch unter die Marke von 140,01 – gleichbedeutend mit der „bearishen“ Auflösung des Konsolidierungsmusters – dürfte neue Abwärtsdynamik entfachen und das Tief von Mitte September bei 138,41 wieder ins Blickfeld rücken.

Euro-BUND-Future (1 Hour)
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Eine Gratwanderung …
… stellt derzeit das Chartbild der SGL-Aktie dar. Schließlich lotet das Papier aktuell die charttechnisch extrem bedeutende Unterstützungszone aus verschiedenen Hoch- und Tiefpunkten bei rund 30 EUR, dem Aufwärtstrend seit Herbst 2008 (akt. bei 29,24 EUR) und der 200-Wochen-Linie (akt. bei 28,92 EUR) aus. Da bei Unterschreiten dieser Klippe gleichzeitig eine Toppformation komplettiert wäre (siehe Chart), gilt es aus Bullensicht eine negative Weichenstellung zwingend zu verhindern. Hoffnungen, dass dieser „Super-Gau“ verhindert werden kann, weckt das gestrige „reversal“-Muster auf Tagesbasis. Das „bullish engulfing“ in diesem Zeitfenster sorgt zudem für einen potentielle „Hammer“ auf Wochenbasis, was ebenfalls für einen Stimmungswandel zugunsten der Bullen spricht. Die erste Erholungszielzone wird nun durch die Kombination aus der 200-Tages-Linie (akt. bei 33,24 EUR) und dem Mitte Januar etablierten Baissetrend (akt. bei 33,40 EUR) abgesteckt. Als Absicherung auf der Unterseite bietet sich – wenig verwunderlich – die eingangs beschriebene Schlüsselhaltezone an.

SGL Carbon (Weekly)
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