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DAX® - Wie ein Phoenix aus der Asche

Wie ein Phoenix aus der Asche
Die neue Woche hätte für die deutschen Standardwerte durchaus schlechter beginnen können. Schließlich gelang es dem Aktienbarometer die Kursverluste vom Freitag nahezu vollständig wieder aufzuholen. Auffällig ist dabei, dass die gestrige Handelsaktivität fast komplett innerhalb der Handelsspanne vom Vortag verblieb. Aus Investorensicht empfiehlt es, sich solche Kursmuster prozyklisch anzugehen. Sprich, gelingt dem DAX® der Spurt über die letzten beiden Tageshochs bei 7.337/39 Punkten, dürfte die Konsolidierung bereits wieder ausgestanden sein und die Kurslücke vom 26. September bei 7.363/69 Punkten angepeilt werden. Danach rückt das bisherige Jahreshoch bei 7.479 Punkten erneut auf die Agenda. Wird das beschriebene Kursmuster dagegen mit einem Abgleiten unter das gestrige Tagestief bei 7.225 Punkten negativ aufgelöst, sollten Anleger indes einen Test des Unterstützungsclusters aus dem ehemaligen Jahreshoch vom März bei 7.194 Punkten, dem Gap vom 7. September bei 7.183/72 Punkten, der 50%-Korrektur des jüngsten Aufwärtsimpulses seit Ende August (7.175 Punkte) sowie der 38-Tages-Linie (akt. bei 7.147 Punkten) einkalkulieren.

DAX® (Daily)
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Kleine Kerzenkörper
Die Serie von Kerzen mit kleinen Körpern setzte sich zum Wochenauftakt beim Euro-BUND-Future nahtlos fort. Konstruktiv stimmt aber die Tatsache, dass dank des Lösens von den Tagestiefständen bei 141,12 die Ausprägung eines negativen Candlestickmusters verhindert werden konnte. Damit ein Schließen des verbliebenen Rollover-Gaps von Anfang September (obere Gapkante bei 142,31) aber „oberste Priorität“ bekommt, gilt es die Lethargie der letzten Tage zu überwinden, indem die 38-Tages-Linie (akt. bei 141,78) zurückerobert wird. Auf der Unterseite gilt es dagegen, die ehemalige Widerstandszone aus der 200-Tages-Linie (akt. bei 140,99), dem Tief von Mitte August bei 140,78 sowie der 38,2%-Fibonacci-Korrektur des letzten Abwärtsimpulses (140,69) nicht zu unterschreiten. Ansonsten müssten Investoren von einem jähen Ende des Erholungsimpulses seit Mitte September ausgehen, in dessen Folge ein Wiedersehen zumindest mit dem Tief von Ende Juni bei 139,72 einkalkuliert werden sollte. Per Saldo erscheint also auch beim Euro-BUND-Future eine prozyklische Positionierung die derzeit beste Handlungsalternative zu sein.

Euro-BUND-Future (Daily)
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Kumulationspunkt aus dem Lehrbuch
Seit dem zyklischen Erholungshoch vom 14. September befindet sich der Euro im Vergleich zum britischen Pfund im Rückwärtsgang. Die Einheitswährung hat sich dabei aber einem sehr interessanten Level genähert, denn bei gut 0,79 GBP entsteht ein Kumulationspunkt par excellence! Auf diesem Niveau fällt der ehemalige Abwärtstrend seit Oktober 2011 (akt. bei 0,7943 GBP) mit dem kurzfristigen Aufwärtstrend seit Ende Juli (akt. bei 0,7916 GBP) zusammen. Abgerundet wird das hier entstehende Unterstützungsbündel durch die gleitenden Durchschnitte der letzten 90 bzw. 38 Tage (akt. bei 0,7954/41 GBP) sowie das 50%-Fibonacci-Retracement des Erholungsimpulses seit Juli (0,7934 GBP). Da die europäische Valuta auf dieser Basis an einer Stabilisierung arbeitet, bietet sich Investoren aktuell durchaus eine interessante Einstiegsgelegenheit, um die jüngsten Hochpunkte bei gut 0,81 GBP bzw. die 200-Tages-Linie (akt. bei 0,8126 GBP) wieder ins Visier zu nehmen. Der besondere Charme der aktuellen Konstellation liegt aber darin, dass der o. g. Kumulationspunkt Investoren die Möglichkeit gibt, das Risiko eng zu begrenzen, was im Umkehrschluss zu einem günstigen Chance-Risiko-Verhältnis führt.

EUR/GBP (Daily)
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