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MTU trotz Widerstände auf Wachstumskurs



Heiko Weyand, Derivateexperte, HSBC Trinkaus Heiko Weyand,
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MTU trotz Widerstände auf Wachstumskurs

Beim Münchner Triebwerksbauer MTU muss der scheidende Vorstandschef Egon Behle seine Gewinnpläne für 2013 korrigieren. Antriebe für neue Flugzeuge verkauften sich im ersten Halbjahr zwar weiter glänzend. Allerdings verdient MTU damit weit weniger Geld als mit Ersatzteilen und muss bei Boeings "Dreamliner" und dem Airbus A380 sogar Geld drauflegen. Nun soll ein neues Sparprogramm helfen.

An der Börse verlor die MTU-Aktie stark und erreichte den tiefsten Stand seit Mitte Dezember 2012. Obwohl der Umsatz 2013 wie gehabt um zehn bis zwölf Prozent auf rund 3,7 Milliarden Euro steigen soll, dürfte der operative Gewinn nur so hoch ausfallen wie im Vorjahr, kündigte MTU am Mittwoch an. Damals hatte das Unternehmen einen bereinigten Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 375 Millionen Euro erzielt. Auch der bereinigte Überschuss soll mit 235 Millionen Euro kaum höher ausfallen als 2012. Bisher hatte MTU auch bei den Gewinngrößen ein Plus von zehn bis zwölf Prozent angepeilt.

Während der Erfolg des modernisierten Airbus-Mittelstreckenjets A320neo MTU eine Flut an Bestellungen einbrachte, warf die Produktion weniger Profit ab. So stieg der Umsatz im ersten Halbjahr zwar um 19 Prozent auf rund 1,9 Milliarden Euro. Der bereinigte operative Gewinn ging jedoch um zwei Prozent auf 172 Millionen Euro zurück. Der bereinigte Überschuss sank um vier Prozent auf 105 Millionen Euro. Der tatsächliche Überschuss brach sogar um 37 Prozent auf 73 Millionen Euro ein.

"Die MTU ist auf Wachstumskurs, und das Wachstum kostet zunächst einmal Geld", sagte Vorstandschef Behle, der die Konzernführung Ende des Jahres an den bisherigen Finanzchef Reiner Winkler übergibt. So hat das Unternehmen seine Standorte Hannover, München und im polnischen Rzeszow ausgebaut. Zusätzlich belasten Entwicklungskosten für neue Triebwerksmodelle das Ergebnis. Daneben blieben erwartete Ersatzteilbestellungen für das Triebwerk PW2000 aus, das im Militärflieger Boeing C-17 sowie in der Boeing 757 zum Einsatz kommt und bei MTU normalerweise gute Gewinne abwirft. Mit dem Hauptumsatzbringer, dem V2500 für die Airbus A320-Familie, sei das Geschäft gelaufen wie geplant, sagte Behle. Weniger gefragt waren Industriegasturbinen. Hier schlage offenbar die gesamtwirtschaftliche Entwicklung durch, so der MTU-Chef.

Jetzt setzt der Vorstand den Rotstift an. Eine Verbesserung der Erlös- und Kostenstrukturen soll nachhaltige Einsparungen von mehreren zehn Millionen Euro pro Jahr bringen, kündigte Finanzchef Winkler an. "Es geht dabei nicht um Personalabbau", betonte Behle. Wo genau gespart werden soll, will das Management erst beim Investorentag im November bekannt geben. An seinen mittelfristigen Zielen hegt das Management keine Zweifel. Bis Ende des Jahrzehnts soll der Umsatz des Konzerns auf sechs Milliarden Euro wachsen.

Investoren, die auf MTU mit Produkten setzen möchten, können Discountzertifikate mit Abschlag erwerben. Beim Erwerb eines Zertifikates sollten Anleger unbedingt auf die Bonität und damit auf das Ausfallrisiko des Emittenten achten. Weitere Informationen zu unseren Produkten erhalten Sie unter der kostenlosen Rufnummer 0800 4000 910 oder auf unserer Internetseite www.hsbc-zertifikate.de.

Quelle: dpa-afx / HSBC Trinkaus

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