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ProduktinfosDAX® - Ringen mit der runden Marke

Ringen mit der runden Marke
Der Kampf um die 13.000er-Marke hält beim DAX® an. Zwar konnten die deutschen Standardwerte das jüngste MACD-Kaufsignal in ein weiteres Rekordhoch (13.095 Punkte) ummünzen, doch der ehemalige Aufwärtstrend seit Sommer 2016 (akt. bei 13.228 Punkten) limitiert zukünftige Kursavancen. Immerhin steigt die angeführte Trendlinie um knapp 70 Punkte pro Woche. Jenseits dieser Hürde definiert die 138,2%-Fibonacci-Projektion der Korrektur von Juni bis August ein weiteres Analaufziel (13.365 Punkte). Vor allem unter Risikoaspekten liefern die jüngsten beiden Wochenkerzen wertvolle Anhaltspunkte. Dabei möchten wir nochmals auf das Ringen mit der runden 13.000er-Marke zurückkommen. Die Unsicherheit der Marktteilnehmer über das inzwischen erreichte Niveau lässt sich an den kleinen Körpern der letzten beiden Wochen festmachen. Mit anderen Worten: Aufgrund des Bremsklotzes in Form der o. g. Trendlinie hat das Aktienbarometer das Momentum der Septemberrally verloren. Auffällig sind dabei die nahezu deckungsgleichen Tiefs der letzten beiden Wochen (12.912/909 Punkte). Ein Abgleiten unter dieses Niveau würde für ein erstes Verkaufssignal sorgen, da dann auch ein Rebreak des ehemaligen Rekordhochs bei 12.952 Punkten zu beklagen wäre.

DAX® (Weekly)
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Ein dickes Brett
Die Rückeroberung der 200-Tages-Linie (akt. bei 138,34 EUR) sowie die Auflösung einer klassischen Flaggenkonsolidierung hatten wir zuletzt als zwei gewichtige Pro-Argumente für die VW-Aktie ins Feld geführt (siehe „HSBC Daily Trading“ vom 5. Oktober). Aus beiden Weichenstellungen konnte der Autotitel in der Zwischenzeit Kapital schlagen. Nun gilt es allerdings „ein dickes Brett zu bohren“. Schließlich hat das Papier den Kreuzwiderstand aus der 50%-Korrektur des gesamten Hausseimpulses von November 2008 bis März 2015 (145,27 EUR), der ehemaligen Aufwärtstrendlinie seit Februar 2016 (akt. bei 145,69 EUR) sowie diversen Hochs und Tiefs bei rund 146 EUR unmittelbar vor der Brust. Der jüngste Dynamikverlust schlägt sich inzwischen auch in den quantitativen Indikatoren nieder. So weist der RSI inzwischen negative Divergenzen auf, während der MACD droht seine Signallinie von oben nach unten zu durchschneiden. Vor diesem Hintergrund sollten Anleger vor einem Ausbau bestehender Engagements einen Sprung über das o. g. Barrierenbündel abwarten. Auf der Unterseite gilt es indes einen Rückfall in die eingangs beschriebene Flagge (obere Begrenzung akt. bei 139,45 EUR) unbedingt zu verhindern.

VW Vz. (Daily)
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Am Ball bleiben – Stopps engmaschig nachziehen
Die Dürr-Aktie hatten wir in diesem Jahr mehrfach positiv begleitet (siehe „HSBC Daily Trading“ vom 4. April bzw. 1. Juni). Aus der idealtypischen Bestätigung des langfristigen Haussetrends seit 2009 (akt. bei 87,30 EUR) sowie der seinerzeit beschriebenen inversen Schulter-Kopf-Schulter-Formation konnte das Papier in der Zwischenzeit lehrbuchmäßig Kapital schlagen. Lohn der Mühen ist ein neues Allzeithoch (117,00 EUR). Seit drei Wochen verliert der Titel aber an Aufwärtsdynamik, was Anleger an den relativ kleinen Kerzenkörpern sowie den markanten Dochten der letzten Wochenkerzen festmachen können (siehe Chart). Gleichzeitig steht der RSI vor einem Ausstiegssignal – nachdem der Oszillator zuvor bereits eine negative Divergenz ausgeprägt hatte. Wenngleich der bestehende Aufwärtstrend absolut intakt ist, scheint das Money Management derzeit an Bedeutung zu gewinnen. Die jüngsten Warnsignale möchten wir zum Anlass nehmen, um den Stopp für bestehende Engagements auf das Junihoch bei 107,70 EUR nachzuziehen, denn unterhalb dieses Levels wäre gleichzeitig das Rebreak des alten Rekordhochs (109,80 EUR) zu beklagen.

Duerr (Weekly)
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