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Alcoa: Licht und Schatten |
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Nicht von ungefähr wurde am Dienstag
das Zahlenwerk des US-amerikanischen
Aluminiumkonzerns Alcoa, der traditionell
den Start der US-Quartalsberichts-Saison
einläutet, mit großer Spannung erwartet.
Schließlich wird Aluminium in vielen Branchen
verwendet, sodass die Alcoa-Zahlen
stets als Gradmesser für die Verfassung
der Konjunktur gelten. Demnach dürfte
sich die Wirtschaft in keiner allzu guten
Verfassung befinden - zumindest auf den
ersten Blick. Grund: Im dritten Quartal
rutschte Alcoa mit einem Verlust von 143
Millionen Dollar tief in die roten Zahlen.
Im Vorjahr konnte das Unternehmen noch
einen Gewinn von 172 Millionen Dollar verbuchen. Belastet wurde das Ergebnis
allerdings durch zahlreiche Sonderfaktoren
wie etwa einen Feuerschaden und Umweltzahlungen.
Ohne diese Zusatzbelastungen
erzielte Alcoa einen Gewinn von
3 Cent je Aktie, während Analysten vorab
einen Ertrag von 1 Cent erwartet hatten.
Langfristig lukrativ Aufgrund der zuletzt schwächeren Nachfrage - allen voran aus China - und des niedrigen Aluminiumpreises gab auch der Umsatz nach; und zwar um 9 Prozent auf 5,8 Milliarden Dollar. Dass Alcoa-Chef Klaus Kleinfeld das erwartete globale Marktwachstum für Aluminium für 2012 von 7 auf 6 Prozent kappte, überrascht daher nicht wirklich. An der langfristigen Prognose, wonach sich die globale Aluminium- Nachfrage von 2010 auf 2020 verdoppeln wird, rüttelte der ehemalige Siemens- Vorstandsvorsitzende allerdings nicht.
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