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Anteilscheine von werthaltigen Unternehmen könnten in Zukunft
eine sicherere und lukrativere Rendite einbringen als einige
Staatsanleihen.
Die Schuldenkrise im Euroraum und die wachsenden Sorgen um die nahe Zukunft der globalen Konjunktur lassen Anleger seit Monaten sehr vorsichtig am Aktienmarkt agieren. Geld wird lieber in Staatsanleihen geparkt als in Aktien investiert. Dabei stellt sich das Problem, dass viele Staatsanleihen mittlerweile kaum noch eine sichere und angemessene Rendite versprechen. Ein Umstand, mit dem vor allem institutionelle Investoren wie etwa Versicherungsgesellschaften zu kämpfen haben. "Mit dem aktuellen Niveau bei zehnjährigen Papieren kann man keinen Garantiezins darstellen", so etwa die Einschätzung des Finanzexperten der Unions-Fraktion im Bundestag Klaus-Peter Flosbach. Der Garantiezins, den die deutschen Versicherungsgesellschaften ihren Kunden bei Vertragsabschluss zugesagt haben, liegt im Schnitt bei 3,5 Prozent. Seit Ausbruch der Schuldenkrise im Euroraum bringen zehnjährige Bundesanleihen aber weniger als zwei Prozent. "Noch profitieren die Versicherer von ihren Altanlagen, aber die laufen irgendwann aus", so Flosbach. Eine Milliarde Euro täglich. Die deutschen Versicherer müssen jeden Werktag im Schnitt eine Milliarde Euro investieren. Geld, das ihnen ihre Kunden überwiesen haben. Im Jahr sind dies also rund 240 Milliarden Euro. Zum Vergleich: Der deutsche Leitindex DAX kommt derzeit auf eine Marktkapitalisierung von rund 700 Milliarden Euro. Würde also der gesamte den Versicherungen jährlich zur Verfügung stehende Betrag an neuen Kundengeldern in den DAX investiert werden, müsste dieser theoretisch um etwa ein Drittel steigen. Lesen Sie die ganze Story im MÄRKTE & ZERTIFIKATE | September 2012.
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