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IT -Dienstleister - stärker als die Weltwirtschaft |
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Trotz schwacher Konjunkturaussichten boomt der IT -Dienstleistungssektor. Dabei wandeln sich die Dienstleister
immer mehr zu Business-Partnern. Eine große Herausforderung, aber auch eine große Chance.
Der Zeitpunkt hätte wohl nicht ungünstiger sein können, doch das Ergebnis überrascht positiv. Im Oktober 2011 führte der Berater für Informationstechnologie Capgemini in den Ländern Deutschland, Österreich und Schweiz eine Befragung unter 156 Entscheidungsträgern aus der Wirtschaft durch, die zu den strategischen IT-Aktivitäten ihrer Unternehmen Auskunft geben sollten. Und trotz der angespannten Stimmung aufgrund der Euro-Schuldenkrise, der schwachen Erholung der USWirtschaft und der gebremsten wirtschaftlichen Entwicklung in China ließen 38 Prozent wissen, dass sie für 2012 mit steigenden Ausgaben für die IT in ihren Unternehmen rechnen. Lediglich 23 Prozent der Befragten gingen von Kürzungen aus, das restliche Drittel prognostizierte gleichbleibende Ausgaben. Vom Dienstleister zum Business Partner. Ein Trend, der von IT-Dienstleistungsunternehmen wie Cancom bestätigt wird. Sie kümmern sich um individuelle Hardund Softwarelösungen, die anderen Konzernen helfen sollen, Zeit und Kosten zu sparen. Allerdings hat sich der Anspruch an die IT-Dienstleistungsbranche grundlegend geändert. Waren früher oft nur Wartung und Unterstützung gefragt, verlangt man nun, dass die Dienstleister im Sinne der Konzernstrategie mitdenken und an der Erreichung bestimmter Konzernziele mitarbeiten. Die Dienstleister werden damit mehr und mehr zu Business Partnern. Eine enorme Herausforderung, zugleich aber auch ein enormes Wachstumspotenzial für die Dienstleister. Stärker als die Weltwirtschaft. Im laufenden Jahr rechnet das Marktforschungsinstitut Gartner mit weltweiten IT-Ausgaben von 3,6 Billionen US-Dollar. Gegenüber dem Vorjahr würde das einem Plus von drei Prozent entsprechen. Zum Vergleich: Laut UN-Bericht wird die Weltwirtschaft im gleichen Zeitraum nur um 2,3 Prozent zulegen. Wachstumstreiber sind unter anderem die Public-Cloud-Dienste. Hierfür gaben Unternehmen 2011 weltweit etwa 109 Milliarden US-Dollar aus. Für 2016 rechnet Gartner bereits mit 207 Milliarden US-Dollar.
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