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Unruhen belasten Rand |
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Arbeitskämpfe in Südafrika machen der Wirtschaft zu schaffen.
Die Streiks in den Edelmetallminen Südafrikas sind auch nach zwei Monaten immer noch nicht unter Kontrolle. Nachdem sich die Lage zwischenzeitlich etwas beruhigte, hat sich die Situation zuletzt wieder zugespitzt. Medienberichten zufolge befinden sich mittlerweile rund 80.000 Bergleute im Streik. "Wenn sich die Gemüter nicht schnell beruhigen, wird Südafrika auf Jahre in eine Abwärtsspirale geraten", warnt der renommierte Wirtschaftswissenschaftler Chris Hart. Investoren ziehen sich zurück Schon jetzt kosteten die Streiks in den Minen und andere Produktionsstörungen die Wirtschaft Südafrikas laut Präsident Jacob Zuma bereits 3,1 Milliarden Rand (rund 278 Millionen Euro). Wie ernst die Lage ist, zeigt sich auch am Devisenmarkt. Gegenüber zahlreichen Währungen geriet der Südafrikanische Rand zuletzt teils kräftig unter Druck. Und: Sollte sich die Lage nicht zeitnah beruhigen, könnte der Rand noch stärker abwerten.
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