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Wasser - Das blaue Gold wird immer knapper
Wasser ist für den Menschen so wichtig, dass er nur wenige Tage ganz ohne auskommen könnte. Doch nicht nur zum Trinken benötigen wir das flüssige Gut. Wir benutzen es auch zum Duschen, zum Kochen, zum Gießen unserer Pflanzen und vielem mehr. Dabei macht diese private Verwendung von Wasser gerade einmal 10% des gesamten weltweiten Wasserverbrauches aus. Auf das Konto der Industrie entfällt etwa doppelt so viel. Die restlichen 70% - und damit auch der Löwenanteil - werden in der Landwirtschaft verbraucht. Eine genaue Auskunft darüber, wie viel Wasser zur Herstellung bestimmter Güter benötigt wird, liefert der sogenannte Water Foot Print (zu deutsch: Wasserfußabdruck). Bis ein Kilogramm Rindfleisch im Einkaufskorb landet, werden beispielsweise rund 16.000 Liter Wasser verbraucht. Für Schweinefleisch wird weit weniger als die Hälfte, wenn auch immer noch beachtliche 6.000 Liter, verbraucht. Nimmt man an, dass bei steigendem Wohlstand in Schwellenländern die Ernährungsgewohnheiten umgestellt werden und der Konsum von Fleisch und höherwertigen Lebensmitteln erhöht wird, würde somit auch insgesamt der absolute Wasserverbrauch der Nahrungsmittelproduktion steigen. Insgesamt werde der weltweite Wasserverbrauch in den kommenden Jahren durchschnittlich um etwa drei Prozent wachsen, meinen Analysten der Deutschen Bank. Dabei sieht man sich wieder dem altbekannten Dilemma gegenüber, dass zwar zwei Drittel unserer Erdoberfläche mit Wasser bedeckt sind, aber nur rund 2,5% davon aus Süßwasser bestehen. In Zukunft wird dem weltweiten Bevölkerungswachstum zudem eine Ausbreitung der Wüstengebiete gegenüber stehen. Heute würde das vorhandene Süßwasser theoretisch noch ausreichen, um sieben Milliarden Menschen ausreichend zu versorgen, wenn es nicht das Problem der unterschiedlichen regionalen Verteilung des Süßwassers gäbe. Eine der größeren Herausforderungen der Menschheit wird demnach in den kommenden Jahren und Jahrzehnten darin liegen, eine flächendeckende Versorgung mit Trinkwasser herzustellen. In den meisten Industrieländern ist die Mehrzahl der Regionen mit ausreichend Trinkwasser versorgt. Dort würden allerdings zurzeit andere Probleme als die primäre Knappheit bestehen. Denn durch eine veraltete Infrastruktur der Wasserversorgung in Form baufälliger Rohre verlaufe der Wassertransport alles andere als effizient, so die Meinung einiger Analysten. Dabei ginge aufgrund veralteter Kanäle insgesamt rund die Hälfte des transportierten Wassers verloren. Dies zwinge die Versorgungsunternehmen in Zukunft, enorme Investitionen in die Sanierung alter und den Bau neuer Leitungsnetze zu tätigen. Analysten der Deutschen Bank zufolge betrage der jährliche Investitionsbedarf in den Wassermarkt global betrachtet bis zu 500 Milliarden EUR. Wasser wird nicht an Börsenplätzen gehandelt, nicht zuletzt aufgrund moralischer und politischer Aspekte. Anleger haben jedoch die Möglichkeit, in Aktien von Unternehmen zu investieren, welche sich der Versorgung, Verteilung und Aufbereitung des flüssigen Gutes widmen. Wer diversifiziert, streng regelbasiert und transparent auf diesen Bereich setzen möchte, könnte dies mit dem Indexzertifikat auf den Vontobel Wasser Index tun. Dieser Index, welcher jährlich angepasst wird, besteht aus 20 Unternehmen, die aus den Bereichen Wassertechnologie, effizienter Konsum, Produktionseinsatz und Versorgung stammen. Die Anpassung erfolgt dabei durch die auf nachhaltige Investments spezialisierte Ratingagentur Inrate. Anleger sollten beachten, dass die Entwicklung des Vontobel Wasser Indexes von vielen Einflussfaktoren abhängig ist, die bei der Bildung einer entsprechenden Marktmeinung berücksichtigt werden sollten. Zudem sind vergangene Wertentwicklungen kein Indikator für die Zukunft. Ein Ausbleiben der erwarteten Investitionen in das Versorgungsnetz beispielsweise könnte zu erheblichen Umsatz- und Gewinneinbrüchen der betroffenen Unternehmen und damit zu einer entsprechend negativen Entwicklung der Aktienkurse führen, was wiederum eine negative Entwicklung des Indexes zur Folge hätte. Darüber hinaus sei zu beachten, dass die Mehrzahl der Aktien in Fremdwährungen lauten. Demnach ist der in EUR notierende Vontobel Wasser Index insgesamt den Währungsschwankungen der einzelnen Bestandteile ausgesetzt. Index-Zertifikat auf Vontobel Wasser Index Total Return
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