Die deutsche Ruder-Flotte ist trotz einiger Verluste bei der olympischen Regatta mit sieben Booten in den 14 Endläufen vertreten. "Das ist akzeptabel. Allerdings müssen wir die Medaillenerwartungen auf drei bis vier zurückschrauben", sagte Michael Müller. Der Sportdirektor des Deutschen Ruderverbandes (DRV) steht nach dem Schiffbruch des Deutschland-Achters in der Kritik.
Im deutschen Doppelvierer der Frauen rudern Britta Oppelt, Manuela Lutze, Kathrin Boron and Stephanie Schiller im Vorlauf der Ruderwettbewrbe der Olympischen Spiele 2008 im Shunyi Ruder-Park in Peking. Foto: dpa
Müller hat vor Beginn der Wettkämpfe vier bis sechs Medaillen als Ziel ausgegeben. Vor vier Jahren in Athen standen noch neun deutsche Boote in den Finals, die zweimal Gold und zweimal Silber gewannen.
Olympia-Fahrplan: alle Termine auf einen Blick
Am zweiten Halbfinaltag im Shunyi Park lösten die WM-Dritten Berit Carow/Marie-Louise Dräger (Hamburg/Rostock) im Leichtgewichts-Doppelzweier und der Männer-Doppelvierer das Endlaufticket.
Bronze, Silber, Gold – die deutschen Medaillen im Überblick
Fünf deutsche Boote hatten schon zuvor ihre Finalteilnahme sicher. Als größte Goldhoffnung gilt die viermalige Olympiasiegerin Kathrin Boron (Potsdam), die sich am Sonntag mit einem Sieg im Doppelvierer zur erfolgreichsten Athletin ihrer Sportart krönen kann.
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