Pebble Beach, Kalifornien
Spektakuläre Bahnen in Carmel, einem malerischen Ort an der kalifornischen Big-Sur-Küste. Cejka liebt den berühmten Platz, weil der für ihn außergewöhnlich viel Atmosphäre ausstrahlt. Der Austragungsort der US Open zählt zu den landschaftlich schönsten und im Fall des Spyglass-Kurses auch zu den schwierigsten in den Vereinigten Staaten. Der Abschlag des 18. Loches geht über den Pazifik hinweg auf ein Fairway, das sich an den Klippen entlangzieht. Sehr teuer, sehr edel und sehr lange Warteliste.
TPC Las Vegas
Cejkas Heimatplatz in Las Vegas, der von vielen Tour-Pros als der beste Golfplatz der an guten Golfplätzen nicht gerade armen Spielerstadt genannt wird. Die PGA-Tour stoppt an dieser Stätte, von deren Grüns man wunderbare Aussichten auf die roten Berge, die Wüste Nevadas und die absurde Architektur Las Vegas’ in der Ferne erheischen kann. Besonders die Sonnenuntergänge des Canyon-Platzes haben es dem Deutschen angetan. Die dramatische Anlage ist so perfekt in die Wüste integriert, dass nur zehn Prozent der Anlage künstlich bewässert werden müssen.
Laughlin Ranch, Nevada
Zwei Autostunden südlich von Cejkas Wahlheimat Las Vegas entfernt liegt in Bullhead City die Laughlin Ranch. „Bergziegenplatz“ wäre eine Untertreibung. Auf einem Plateau gelegen, mit Fairways, die sich durch engste Canyons schlängeln und ausgetrockneten Flussläufen folgen, braucht es schon Kondition für den Platz. Er wurde vom amerikanischen Golf Digest unter die zehn besten Plätze gewählt – 90 Bunker, genug Wasser für ein Dutzend Bälle und die schnellsten Grüns diesseits von Augusta. Im Sommer wird es dort allerdings extrem heiß. „Das ist der ungewöhnlichste Golfplatz, den ich kenne“, sagt Alex Cejka. Nicht umsonst: Um die Wüstenspielfelder herum ist eine ganze Golfstadt gewachsen.
Augusta National
Laut Cejka ist der Platz in Augusta derjenige, den jeder Golfer einmal in seinem Leben gespielt haben muss. Der Traum jedes Golfers, der leider für die allermeisten ein Traum bleiben wird, denn Augusta ist einer der exklusivsten Clubs der Welt. Es gibt nur zwei Möglichkeiten, dort zu spielen: Entweder man wird zum Masters eingeladen – Alex Cejka durfte dort 1996 und 2004 mitspielen. Oder man wird Mitglied, was beinahe noch schwieriger ist. Frauen werden als Mitglieder derzeit noch nicht zugelassen (darüber wird im Augenblick vor Gericht gestritten), die Warteliste für die Mitgliedschaften ist legendär, die meisten werden der Einfachheit halber vererbt, ansonsten muss man schon weiterempfohlen werden. Shootingstar Martin Kaymer gab in diesem Jahr in Augusta sein (nicht sehr erfolgreiches) Debüt.
Mission Hills, Shenzhen, VR China
Als Cejka hier zum ersten Mal den Worldcup spielte, gab es nur eine Anlage mit 18 Löchern. Mittlerweile hat sich Mission Hills zur (selbst ernannten) Nummer eins unter den Golfclubs der Welt erklärt, eine Riesenanlage von zwölf Golfplätzen mit 216 Löchern auf einem Areal von 15 Quadratkilometern. Und die führen – wie der Name schon sagt – meist bergauf und bergab. Zwischen 5-Sterne-Hotels und Luxusvillen hindurch allerdings. Für den Ausbau des Geländes zwischen Shenzhen und Dongguan wurden zwölf Golf-Legenden, darunter Jack Nicklaus und Greg Norman, engagiert. Cejka war zuletzt im vergangenen Jahr dort, wieder zum „World Cup of Golf“. Er zeigt sich begeistert: „Hier wächst ein Golf Resort, das seinesgleichen sucht.“
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