Blue Canyon Golf Club in Phuket, Thailand
Einer der schönsten Plätze Südostasiens mit zwei unterschiedlichen Kursen, die beide auf ihre Weise die Einmaligkeit der Landschaft in die Runde integrieren. Der Lake Course führt am Fluss und zahlreichen Tümpeln entlang, der Canyon Course schlängelt sich durch den Urwald. Die vom japanischen Architekten Yoshikazu Kato gebauten Plätze zählen zu den 50 besten Golfanlagen der Welt. Cejka spielte hier schon das Johnny-Walker-Classic-Turnier, würde aber jederzeit für eine Lustreise dorthin fliegen: „Ein tolles Golf-Resort, in dem ich sowohl entspannen als auch spielen und trainieren kann.“
Lorne Golf Club Melbourne, Australien
„Bei meinem ersten Besuch in Australien war ich überrascht, dass meinem Manager Richard Rayment und mir viele Kängurus über den Weg liefen und sich von unserem Spiel nicht beeinflussen ließen“, erinnert sich Alex Cejka an den exotischsten Platz, den er jemals betrat. Dabei ist der Lorne Golf Club von exklusiven Golf Resorts und Profi-Plätzen recht weit entfernt. Er hat nur neun Löcher und nicht einmal eine Internetseite. Dafür liegt er an der atemberaubenden Küstenstraße von Melbourne Richtung Westen, der Great Ocean Road. Vom Platz hat man fantastische Aussichten auf die Klippen an der Pazifikküste. Ein Geheimtipp und eher etwas für die „locals“, die jedoch Lorne heiß und innig lieben.
Münchener Golf Club
Alex Cejkas Heimatclub in Deutschland und einer der exklusivsten Plätze der Republik, typisch Münchener High Society halt. Vor fast hundert Jahren (1910) wurde er gegründet – zunächst noch im Münchener Norden. Nach dem 2. Weltkrieg folgte zunächst ein 9-Loch-Platz in Thalkirchen und schließlich 18 Löcher in Straßlach. Eine wunderschöne Anlage mit hervorragend gepflegten Bahnen – und einem ausgezeichneten Restaurant, was in Bayern auch sehr wichtig ist. Hier spielt Cejka auch mal eine Runde mit Freunden. „Leider fehlt mir meistens die Zeit dazu, aber wenn ich in München bin, genieße ich eine private Runde sehr.“
St. Andrews Old Course, Schottland
Über St. Andrews muss man in Golferkreisen nicht viele Worte verlieren. Das schottische Städtchen gilt als die Heimat des Golfsports und ist schon deshalb einer der Lieblingsplätze des Deutschen. Hier hat Cejka schon viele Turniere gespielt. Der Old Course zählt für ihn – wie für jeden ambitionierten Golfer – zu den absoluten „Muss-Erlebnissen“. Schwierig, nicht nur weil der Linkskurs überspielt ist, sondern auch wegen des ständig wechselnden Wetters. Allein der Wind verändert den Charakter des Kurses permanent. Man sollte schottische Geduld mitbringen, nicht nur wegen der Verhältnisse – die Reservierungslisten sind auf Monate hinaus ausgebucht.


