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27.02.2008 
Fußball EM

"Glücksfee" Jones lässt EM-Karten-Gewinner jubeln

Der Zufall hat entschieden: Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat am Mittwoch die glücklichen Gewinner der Eintrittskarten für die Gruppenspiele der Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft in der Schweiz und Österreich (7. bis 29. Juni) ausgelost.

Um exakt 9.32 Uhr drückte "Glücksfee" Steffi Jones, die Präsidentin des Organisationskomitees (OK) der Frauen-WM 2011, unter notarieller Aufsicht den Knopf am entscheidenden Rechner in der DFB-Zentrale in Frankfurt/Main. Als erster Besitzer eines Tickets spuckte der Computer einen Mann mit dem Vornamen Martin aus. Wie alle glücklichen Gewinner erhielt der erste Ticket-Inhaber umgehend eine E-Mail.

Nur 14 315 Eintrittskarten für die drei Vorrunden-Partien

Insgesamt hatten 872 650 Besteller genau 2,63 Mill. Tickets bestellt. Diese Zahl verdeutlicht, dass fast jeder Interessent von seinem Recht auf vier Ticket-Bestellungen Gebrauch gemacht hatte. Allerdings standen nur 14 315 Eintrittskarten für die Partien der DFB-Auswahl in Klagenfurt (gegen Polen und Kroatien) sowie in Wien (gegen Österreich) zur Verfügung.

Die Auslosung für mögliche Partien der deutschen Auswahl in der K.o.-Runde wird zu einem späteren Zeitpunkt durchgeführt. Dabei erhalten die Gewinner aber nur Gutscheine für die Tickets, die dann an den Spielorten in Eintrittskarten umgetauscht werden können.

Sollten die Deutschen im Viertelfinale in Wien spielen (als Gruppensieger), stünden den deutschen Fans rund 7 000 Tickets zur Verfügung, in Basel (als Gruppenzweiter) würde das deutsche Kontingent 5 980 Karten betragen.

"Gesamtzahl reicht vorne und hinten nicht"

"Die Gesamtzahl reicht natürlich vorne und hinten nicht. Das verdeutlicht noch einmal die Unmöglichkeit des Auftrags. Wir hätten theoretisch alle Karten innerhalb des DFB absetzen können. Aber es war der politische Wille, so vorzugehen", sagte DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach.

Keine Chance auf ein Ticket haben die Interessenten aus dem Ausland. Denn obwohl der DFB die Eintrittskarten nur an deutsche Staatsbürger verkaufen darf, gingen 7 789 Bestellungen aus 110 Ländern ein.

© SID

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