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08.06.2008 

"Das war gut für das Selbstvertrauen. Bei der Familie in der Heimat konnte ich mich wieder auf die Arbeit konzentrieren", erklärte Sverkos. Als dann auch noch vor vier Monaten sein Töchterchen Nina zur Welt kam, war das Glück perfekt.

Und dann rief plötzlich auch noch Nationaltrainer Karel Brückner an. Sverkos debütierte im Mai gegen Litauen im Nationalteam, der Rest ist bekannt. Nach seinem ersten Länderspiel-Tor bekam er sogar von Torgarant Jan Koller ein riesiges Lob: "Er hat in Tschechien viele Tore geschossen. Für uns ist er ein ganz wichtiger Spieler." Und der Hamburger David Jarolim ergänzte: "Er hat hier gleich seine Chance genutzt. Das hat man schon in den Freundschaftsspielen gesehen."



So darf der EM-Halbfinalist von 2004 trotz einer enttäuschenden Leistung vom Einzug ins Viertelfinale träumen. "Wir haben den ersten Schritt gemacht, aber wir haben noch zwei schwere Spiele", analysiert Sverkos und Koller ergänzte mit Blick auf das Duell gegen Portugal am Mittwoch: "An den EM-Titel denken wir noch nicht. Schritt für Schritt wollen wir erstmal das Viertelfinale erreichen. Dann sehen wir weiter."

So blieb keine Zeit zum Feiern. Das will Sverkos nach der EM, wo er "noch ein paar Tore schießen will", nachholen, bevor er dann vielleicht nochmal den Gang ins Ausland wagt. "Irgendwann möchte ich wieder in einer Topliga spielen. Das muss nicht Deutschland sein. Spanien oder Frankreich wäre auch interessant."


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© SID

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