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04.07.2008  | Aktualisiert 04.07.2008, 13:20 Uhr 
Fußball EM

Platini: Entscheidende Monate für EM-Ausrichter

Uefa-Präsident Michel Platini hat zum Abschluss seiner Inspektionsreise durch Polen und die Ukraine betont, dass die nächsten drei Monate für beide Länder "entscheidend werden, was die Austragung der Fußball-Europameisterschaft 2012 betrifft." Am 25. und 26. September trifft sich das Exekutiv-Komitee der Uefa (deutsches Mitglied: Gerhard Mayer-Vorfelder) in Bordeaux, um zu entscheiden, ob die Ausrichtung einer EM erstmals in der Geschichte den designierten Gastgeberländern wieder entzogen wird.

Nach einem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wiktor Juschtschenko unterstrich Platini: "Die Dinge können sich sehr, sehr positiv entwickeln." Juschtschenko und seine Premierministerin Julia Timoschenko hätten ihm "mündliche Zusagen"über die gute Weiterentwicklung der Vorbereitungen gegeben. In den nächsten Monaten sollen Expertengespräche auf allen Ebenen erfolgen.

Alles tun, um Pläne einzuhalten

Platini bekräftigte, die Uefa werde alles tun, damit die EM wie vorgesehen in Polen und der Ukraine stattfinden könne. Timoschenko: "Wir werden selbst Unmögliches leisten, damit die EM ein schönes Fest für die ganze Welt und die Ukraine als guter Partner anerkannt wird."

Zuvor hatte Polens Premierminister Donald Tusk zum Abschluss der Platini-Stippvisite in Warschau gesagt: "Die Uefa ist der Meinung, dass die Vorgaben in einer professionellen Art und Weise erfüllt werden. Wir garantieren, dass wir die Investitionen umsetzen und die Stadien, Warschau eingeschlossen, termingerecht fertig haben werden." Platini hatte in Warschau Kommentare verweigert.

Acht Spielorte, vier in jedem Land, sind vorgesehen. Neben Warschau sind das in Polen Posen, Breslau und Danzig. In der Ukraine sind dies Kiew, Donezk, Dnjepropetrowsk und Lviv. Vor allem in Kiew, wo vor 73 000 Zuschauern das Endspiel stattfinden soll, sind immer wieder Querelen und Verzögerungen aufgetreten, so dass sogar der Verband kürzlich öffentlich Alarm geschlagen hatte.

© SID

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