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16.06.2008 

Trotz der Erfolgsmeldungen von Puma und Adidas scheint Werbung mit der Fußball-EM nur eingeschränkt bei den Verbrauchern anzukommen. Bei einer Umfrage im Auftrag des Beratungsunternehmen Pricewaterhouse Coopers (PwC) konnten 40 Prozent aller Befragten kein Unternehmen nennen, das ihnen im Umfeld der EM aufgefallen ist. Einsamer Spitzenreiter in Sachen Bekanntheit war mit 28 Prozent der Nennungen Adidas, vor Coca Cola (17 Prozent) und McDonald's.

Das Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid befragte an den beiden Tagen nach dem deutschen Auftaktsieg gegen Polen rund 1 000 repräsentativ ausgewählte Bundesbürger. Mit Abstand beliebtester Fußballer ist demnach weiter Michael Ballack mit 35 Prozent der Nennungen. Lukas Podolski schoss sich mit seinen zwei Toren gegen Polen und 18 Prozent der Nennungen auf Platz 2, vor Philipp Lahm mit vier Prozent.

Die Unternehmensberatung ließ auch fragen, für welche Produkte welcher Spieler als Werbeträger am besten infrage komme. Ex-Torhüter Oliver Kahn etwa bringen die Deutschen am häufigsten mit Milchprodukten und Bier in Verbindung, Miroslav Klose und Bastian Schweinsteiger mit Kosmetik und Pflegeprodukten. Phillip Lahms Einsatz gegen Autobahn-Raser bescherten ihm als Werbeträger für soziale Werte Bestnoten, Lukas Podolski hingegen würde als Werbeträger für Autos gerngesehen.

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