Ausländische Fabriken
Die Werke waren einst der ganze Stolz des fränkischen Sportkonzerns Adidas
- bis Phil Knight kam. Der Nike
-Gründer verzichtete vom Start weg auf eigene Fabriken und hätte der Konkurrenz mit der günstigen Auftragsfertigung in Fernost fast das Genick gebrochen. Inzwischen ist es in der Branche üblich, in Niedriglohnländern fertigen zu lassen. So hat Adidas
heute alleine in China mehr als 200 Zulieferbetriebe.
Eigene Mitarbeiter
Nike und Adidas
zählen jeweils mehr als 30 000 Beschäftigte. Doch das ist nur die Spitze des Eisbergs. Denn in den Fabriken der Lieferanten arbeiten weltweit ungleich mehr Menschen und nähen die T-Shirts, Schuhe und Bälle für die Sportkonzerne. Immer wieder gibt es wegen angeblich menschenunwürdiger Arbeitsbedingungen in den Werken Streit mit gemeinnützigen Organisationen. Proteste werden auch wieder zu den diesjährigen Olympischen Spielen in Peking erwartet.
Infografik: Sportliche Arbeitgeber
Mehr Leute
Dass Adidas
und Nike
kräftig Personal aufbauen, hat einen einfachen Grund: Die Konzerne investieren kräftig in eigene Läden. 40 Prozent aller Adidas
-Mitarbeiter sind in den Geschäften des Unternehmens rund um die Erde beschäftigt. Und auch Zukäufe wie etwa 2006 der von Reebok durch Adidas
bedeuten mehr Mitarbeiter.stocken die Zahl der Mitarbeiter kräftig auf.
