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30.11.2008 
„The Palm Jumeirah“

Das können Sie sich schenken!

von Wolfgang Breuer

Als Scheich Mohammed bin Rashid al Maktoum 2001 die Pläne für eine riesige künstliche Insellandschaft vor der Küste Dubais vorstellt, überwiegen die Zweifel, ob sich dies realisieren lasse. Inzwischen sind 94 Millionen Kubikmeter Sand und sieben Millionen Tonnen Fels bewegt worden und "The Palm Jumeirah" ist entstanden. Ein spektakuläres Hotel hat eröffnet, erste Villen sind bezogen, Gäste und Käufer willkommen.

Selbst aus dem Weltall zu erkennen: "The Palm Jumeirah" ist die erste von fünf künstlichen Inseln vor der Küste Dubais. Foto: dpaLupe

Selbst aus dem Weltall zu erkennen: "The Palm Jumeirah" ist die erste von fünf künstlichen Inseln vor der Küste Dubais. Foto: dpa

Ein sechsspuriger Tunnel durch das Meer verbindet den äußeren Ring mit dem Stamm der küntlichen Inselwelt "The Palm Jumeirah". Bald können Besucher mit einer Einschienen-Bahn auf die Palme gelangen. Wenn sich auch Baukräne und Betonmischer nicht hinter Palmwedeln verstecken lassen - pünktlich zum Jahresende werden die ersten Besucher und Bewohner begrüßt: Die Palme ist eröffnet!

Hotel Atlantis The Palm feierte am 20. November das Grand Opening - ein Koloss mit über 1500 Zimmern. Spektakulär sind die Unterwasser-Suiten, die man - durch 77 Zentimeter Acrylglas getrennt - mit Haien oder Nemo teilt. Eine Nacht mit Meerblick kostet in der 165 qm großen Suite ab 5 700 Euro. Wer mehr Platz braucht, der kann in die 965 qm große Bridge-Suite zwischen den beiden Türmen des Hotels wechseln - zu 18 000 Euro die Nacht. Da nimmt sich ein Doppelzimmer mit 45 qm und einem Preis ab 530 Euro die Nacht geradezu bescheiden aus. www.atlantisthepalm.com

Aquaventure, der zum Atlantis-Resort gehörende Wasserpark mit mehr als 18 Millionen Liter Wasser: Highlight ist der im mesopotamischen Stil erbaute Tempel Ziggurat, von dem man aus 30 Meter Höhe runterrutschen kann, zwei Rutschen führen durch Hai-Becken. Für Atlantis-Gäste frei, Tagesbesucher zahlen rund 50 Euro.

The Lost Chambers ist ein Unterwasser-Boulevard durch allerlei nachgemachte Ruinen in der Ambassador Lagoon, die die Illusion vermitteln soll, man sei beim Hotelbau auf die versunkene Stadt Atlantis gestoßen.

Die Dolphin Bay bietet die Gelegenheit, sich endlich einmal mit Delfinen zu treffen und auszutauschen, zu rund 180 Euro für den Tagesbesuch.

Der Trump Tower , ein 62-stöckiger Wolkenkratzer aus Stahl und Glas, wird mit seinen 270 Meter Höhe das herausragende Gebäude auf der Palme sein, Fertigstellung Sommer 2011. Zwei knapp 700 qm große Penthouse-Residenzen im 56. und 57. Stock sollen heiß begehrt sein, auch für die übrigen 396 Apartments wurden schon Quadratmeterpreise bis zu 20 000 Euro geboten. www.trumpdubai.com

Der Luxusliner Queen Elisabeth 2 steuerte die Palme jetzt zur letzten Ruhe an - ab 2011 kann man sich auf der QE2 als Hotelgast einmieten.

Neun weitere Luxushotels und Resorts entstehen auf dem äußeren Ring und dem Stamm der Palme, darunter ein Kempinski und ein Fairmont-Hotel. Auch Bootsliegeplätze sind im Angebot, www.palmjumeirah.ae

Villen der unterschiedlichsten Art entstehen auf den Palmwedeln, Fußballstar David Beckham soll seine Zehn-Millionen-Euro-Villa nach einem Bericht von "News of the World" schon an seine Schwiegereltern verschenkt haben. Na bitte!

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